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Atemprobleme und Schwitzen

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  • Atemprobleme und Schwitzen

    hallo,

    bin dringend auf der suche nach hilfe. es geht um meinen schwiegervater. er ist fast 70 jahre alt und hat schon lange alzheimer (genaue jahre weiss ich nicht) er ist bettlägerig, kann sich nicht selbst bewegen. er hat seit fast 1 jahr eine peg. bekommt 2000ml tee und 1000ml nahrung. er reagiert sehr selten noch auf ansprache. nun tritt seit einigen tagen (häufigkeit steigert sich) ein extrem schweres, schnelles atmen auf. er wird dann auch ganz rot im gesicht und schwitzt sehr. wir kühlen seine stirn, beruhigen ihn so gut es geht, aber alle massnahmen bringen im prinzip nichts. der letzte "anfall" dauerte über 5 stunden.
    der behandelnde hausarzt hat keine ahnung, was er da nun tun soll. er gibt zu, ratlos zu sein. das ist natürlich nun auch keine lösung für uns. hat hier vielleicht jemand eine idee um was es sich handelt und wie man verfahren könnte.
    achso, der blutdruck, puls und blutzucker sind währenddessen immer im normbereich.
    wäre über jeden kleinsten hinweis dankbar!
    mfg katja


  • RE: Atemprobleme und Schwitzen


    Ey 3000 ml das sind drei Liter pro Tag! Wahnsinn!
    Was sagen die Nierenwerte?
    Normal das er keine Luft bekommt, das ist viel zu viel. Jedes Altenheim gibt zw. 1000 und 1500 ml Flüssigkeit am Tag. Im Krankenschwestersprachgebrauch sagt man:" Der Patient läuft voll. Das heißt die Lunge hat evtl. Wasser. Mensch nix wie ins Krankenhaus mit dem lieben Opa.
    Schnell...............Am besten sofort

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    • RE: Atemprobleme und Schwitzen


      Sorry, aber ich vergaß zu sagen, dass ich gerne nochmal von dir hören würde. Bitte berichte.
      Handle schnell. Ich hatte neulich ähnlichen Fall hier, der Opa war 2 Wochen später tot. bitte ich will dir keine Angst machen, im Gegenteil.
      Im Krankenhaus ist er bestens versorgt und mit med. Therapie bekommt man es wieder hin, wenn du jetzt schnell genug handelst. Ich würde echt den RTW rufen und zwar jetzt!!!!

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      • RE: Atemprobleme und Schwitzen


        hallo,

        danke für die antwort. der stand der dinge ist jetzt so: der hausarzt stellte eine bronchitis fest, er nannte es "die lunge brodelt". er bekommt nun antibiotika und ein schleimlösendes mittel. UND wir sollen ihm weiterhin diese menge nahrung und tee zuführen. diese 2 liter tee bekommt er seit einiger zeit (vorher nur 1 liter tgl.), weil er arge probleme mit dem stuhlgang hat. auch der pflegedienst predigt, er soll viel flüssigkeit bekommen. die variante vom "voll laufen" werde ich aber mal ansprechen, es klingt irgendwie plausibel.
        die "anfälle" von atemnot und das extreme schwitzen hat er übrigens trotzt der ab-gabe weiterhin, vor allem nachts. meine schwiemu ist schon ganz fertig ;-(
        ach menno, einfach eine furchtbare krankheit....

        danke nochmals und viele grüsse

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        • RE: Atemprobleme und Schwitzen


          Das Brodeln ist eher durch das zuviele Trinken. Klar ist Trinken und Flüssigkeit wichtig!, aber nicht so viel!!! Wie sieht das Sputum aus? Wenn er hustet ist es klar oder gelb oder grün?
          Die Verdauung kann man auch durch Gabe von Lactose oder ganz normalem Abführtee regeln oder ein Mini-Klistier geben. Mensch ich mache mir echt Sorgen, der Opa muss ins Krankenhaus, der Hausarzt scheint ja echt überfordert und keine Ahnung zu haben. Warum macht er nichts?
          Eine Röntgenaufname der Lunge muss gemacht werden und eine genaue Blutuntersuchung. Messe Fieber! Also echt, ich würde nur noch den Krankenwagen rufen! bitte glaube mir, ich meine es wirklich gut!
          Mach was, damit es ihm besser geht!!!!
          Ich drück ganz fest die Daumen und wünsche dir und dem Opa von Herzen Kraft.
          Bine110

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          • RE: Atemprobleme und Schwitzen


            Sehr geehrte Katja13,

            auch ich würde Ihnen empfehlen, da sich der Zustand nicht ändert, eine stationäre Abklärung vornehmen zu lassen. Was die Trinkmenge angeht, so ist es wichtig, daß diese ausreichend ausfällt, insbesondere, da es zu einem durch das Schwitzen zusätzlichen Flüssigkeitsverlust kommt. Da Ihr Schwiegervater bettlägerig ist vermute ich, daß er mit einem Blasenkatheter versorgt ist, so daß eine Bilanzierung möglich sein sollte. Sollte eine Herzinsuffizienz und Niereninsuffizienz vorliegen, wäre bei der Flüssigkeitszufuhr Vorsicht angezeigt, ansonsten sehe ich eine Gefahr eher in einer Exsikkose (Austrocknung).
            Den Ausführungen von Bine110 zum Thema Flüssigkeitszufuhr kann ich mich nicht anschliessen, das muß man schon etwas differenzierter betrachten.

            Mit freundlichen Grüssen,

            Spruth

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            • RE: Atemprobleme und Schwitzen


              GENAU SO STARB MEIN VATER INNERHALB VON 2 TAGEN! Es war erst Bronchitis und dann wurde bemerkt, dass das Fieber nicht von der Infektion stammt, sondern direkt vom Gehirn. Freitag fing es an, Sonntag früh war er tot. Ich glaube das war schon Agonie die letzten 2 Tage. Das ist Endstadium was sie da beschreiben. Ich bin sehr froh, dass mein Vater nur sehr kurz leiden musste von der Magensonde bis zu diesem ZUstand und dann eben zur Erlösung. Ich fand vor allem dieses Atmen sehr extrem und bin ich Kh am Sterbebett fast verrückt geworden.

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              • RE: Atemprobleme und Schwitzen


                hallo,

                vielen dank allen, die inzwischen geantwortet haben.

                der zustand ist leider unverändert. seit gestern kommt noch ein ziemliches jammern hinzu, sonst war er immer total ruhig. wir befürchten fast, er hat schmerzen, wissen es aber nicht. keiner weiss es.

                nochwas zum thema flüssigkeit. das funktioniert ganz gut, er scheidet mehr als genug aus ;-), also kein problem damit.

                fieber hat er übrigens nicht, selten mal erhöhte temperatur. deswegen auch unsere zweifel an der diagnose bronchitis.

                ins krankenhaus wollen wir ihn allerdings nur wirklich im notfall geben, da wir leider mit dem hiesigen keine gute erfahrung gemacht haben. er wurde dort so gut wie gar nicht gepflegt. (als er die peg bekam) der zustand war nach einer woche aufenthalt schlimm.

                der nächste schritt wird nun sein, den hausarzt bezüglich der evtl. schmerzen zu befragen. welche möglichkeiten hat man denn da so als therapie?

                liebe grüsse katja

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                • RE: Atemprobleme und Schwitzen


                  Sehr geehrte Katja13,

                  ich fürchte, diese Frage kann man erst beantworten, wenn geklärt wurde, was zu dem aktuellen Zustand geführt hat. Aber natürlich gibt es auch Möglichkeiten symptomatisch Schmerzen zu behandeln. Hier gibt es Stufenschemata, je nach Stärke der Beschwerden. Zunächst braucht es aber fürchte ich noch ein wenig Diagnostik, die vermutlich aber schon erfolgt ist, da ich relativ spät auf Ihre Anfrage reagiere.

                  Mit freundlichen Grüssen,

                  Spruth

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