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    Guten Tag!
    Mein Großvater scheint mit Alzheimer oder Demenz "belastet" zu sein. Nachdem meine Großmutter bis zur körperlichen Erschöpfung versuchte ihn zu Hause zu halten (er lief täglich mehrmals weg und wurde nachts inkontinent, aggressiv, körperlicher Abbau, Gedächtnisschwund usw) wurde er in ein Pflegeheim gebracht, um dort "unter Aufsicht" zu sein.

    Auch von dort büchste er mehrere male aus, war zunehmend desortierentiert, so dass es dort nicht weitergehen konnte. Nun ist er seit einigen Wochen in einem geschlossenen Anwesen mit ca. 30 psychisch gestörten Menschen und es geht ihm täglich besser und er wird immer klarer.


    Wir sind nun der Ansicht, dass er in dieses Haus nicht gehört, da er dort der einzige ist, mit dem man sich kurz gesagt unterhalten kann. Er fühlt sich dort auch nicht wohl, weil er niemanden zum Reden usw. hat.

    Zurück nach Hause zur Ehefrau will er, das sehen alle jedoch als unmöglich an.

    Nun zur Frage:

    Welche Möglichkeiten sehen Sie, meinem Großvater ein möglichst angenehmes Umfeld geben zu können, und doch vor sich selbst geschützt zu sein?

    Wahrscheinlich ist die Frage schlecht gestellt, eine bessere Formulierung fällt mir leider nicht ein.

    Für eine Antwort im voraus schon vielen Dank!


  • RE: Mehr allgeinemes zum Thema


    Sehr geehrter Sucher,

    Sie sollten sich bei dem behandelnden Arzt Ihres Großvaters, bzw. vielleicht sogar noch besser bei einer regionalen Angehörigeninitiative o.ä. nach Erfahrungen mit Pflege-/Wohnheimen erkundigen, die sich mit Demenz-Patienten auskennen (was eigentlich für die meisten gelten sollte), und dann geeignete Einrichtungen, möglicherweise zusammen mit Ihrem Großvater, aufsuchen. Adressen von Angehörigengruppen finden Sie z.B. unter www.alzheimerforum.de. Nur weil ein Patient während einer Phase der klinischen Verschlechterung (beispielsweise durch eine zusätzliche Erkrankung, mangelnde Flüssigkeitszufuhr, Medikamentennebenwirkungen oder -wechselwirkungen) schwierig z führen war, heißt dies nicht, dass er für den Rest seines Lebens "sicherheitsverwahrt" werden muss. Interessant wäre, was in dem Haus, in dem er jetzt lebt, anders gemacht wurde, dass es ihm nun so viel besser geht.

    Mit freundlichen Grüssen,

    Spruth

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