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gedächtnissprechstunde

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  • gedächtnissprechstunde

    Hallo und Guten Tag,
    ich möchte gerne mit meiner 84jährigen Mutter,die eine mittelschwere Alzheimererkrankung hat,eine Gedächtnissprechstunde aufsuchen.Meine Frage,hat dies in diesem Stadium Sinn,und wenn ja,wo kann ich suchen?Bin im Raum Berlin zuhause.
    Zum finanziellen Unterhalt eine Frage,wir habe ein egenes Haus,in dem wir meiner Mutter eine Wohnung eingerichtet haben,da sie in Westdeutschland in Ihrer eigenen Wohnung nicht mehr alleine klar kam.Ich,der Sohn habe einen Antrag als Betreuer beim AG beantragt.Meine Mutter hat eine gute Rente,wie haben Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung.Frage:können wir eine finanzielle Unterstützung für die Betreuung beantragen?und wenn ja,wo?
    Zu Medikamenten:ich habe Gutes über Auxura gelesen,wenn man es nicht verschrieben bekommt,Kosten,wie teuer ist das,und wie oft muss man es geben?
    vielen Dank für eine Antwort,mit freundlichen Grüssen Diethelm Zeiträg


  • RE: gedächtnissprechstunde


    Sehr geehrter Herr Zeiträg,

    direkt zu Ihren Fragen:
    1.: Ob der Besuch einer Gedächtnissprechstunde sinnvoll ist kann ich Ihnen nicht sicher beantworten. Dies hängt u.a. davon ab, ob die Diagnose ausreichen gesichert wurde, ob die richtige Therapie erfolgt, wie gut Sie insgesamt ärztlich beraten und versorgt werden, nicht aber hängt es vom Stadium der Demenz ab. Einige Ihrer Fragen lassen Aufklärungsbedarf erkennen, daher könnte das Aufsuchen einer Spezialambulanz sicher nicht schaden.
    2. Adressen von Spezialsprechstunden finden Sie z.B. unter www.alzheimerforum.de und www.deutschealzheimer.de
    3. Ja, Sie können eine sog. Pflegestufe beantragen. Dies bei der Pflegeversicherung Ihrer Mutter.
    4. Axura und Ebixa (beide Medikamente enthalten als Wirkstoff Memantine) sind zugelassen für die mittel- bis schwergradige Alzheimer-Demenz. Sofern sie indiziert sind, werden beide Präparate verschrieben und die Bezahlung von der Kasse übernommen, Sie brauchen Sie also nicht selbst zu bezahlen. Sprechen Sie mit dem behandelnden Neurologen/(Geronto-)Psychiater Ihrer Mutter darüber, falls es einen solchen gibt. Neben diesen Medikamenten gibt es noch die sog. Acetylcholinesterasehemmer (Aricept, Exelon, Reminyl), welche bei der leicht- bis mittelgradigen Alzheimer-Erkrankung eingesetzt werden.

    Mit freundlichen Grüssen,

    Spruth

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