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Pflege meiner demenzkranken Schwiegermutter

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  • Pflege meiner demenzkranken Schwiegermutter

    Hallo,

    ich habe folgendes Problem:
    Meine Schwiegermutter ist an Altersdemenz erkrankt, sie ist jetzt 81 Jahre und wohnt in unserem Haus in einer Einliegerwohnung. Momentan hat sie die Pflegestufe I. Leider hat sich ihr Zustand soweit verschlechtert, dass ich nicht mehr arbeiten kann. Sie lebt in einer Zeit, die ca. 20 - 30 Jahre zurückliegt und will ständig "nach Hause gehen". Inzwischen ist es so schlimm geworden, dass ich ihr das Essen mundgerecht zubereiten muss und sie auch teilweise fütter. Die Körperpflege übernehme ich auch zum größten Teil. Erschwerend hinzu kommt, dass sie fast blind ist. Da ich aber nicht arbeiten kann, bin auch nicht krankenversichert. Die monatlichen Beiträge der Krankenkasse kann ich mir nicht leisten. Gibt es eine Möglichkeit mich trotzdem zu versichern?

    Gruß lupus-71

  • RE: Pflege meiner demenzkranken Schwiegermutter


    Hallo

    Es gibt für pflegende Angehörige eine kostengünstige
    Weiterversicherung Bei der Pensionsversicherung ab Stufe 3.Der Kobv (Kriegsopfer und Behindertenverband) ist sehr hilfreich in diesen angelegenheiten.in Östereich.Bitte erkundigen.Sie müsste meiner Meinung nach eine höhere Pflegestufe bekommen.

    Höhlmüller Josefa.Randegg

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    • RE: Pflege meiner demenzkranken Schwiegermutter


      Hier in Deutschland besteht Anspruch:

      Beitragszahlung zur Rentenversicherung beantragen

      Für pflegende Personen, die neben der Pflege wöchentlich nicht mehr als 30 Stunden erwerbstätig sind und mindestens 14 Stunden pro Woche eine/n Angehörige/n, Bekannte/n oder Nachbar/in pflegen, werden von der Pflegekasse auf Antrag Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt.

      aus
      http://www.alzheimerforum.de/trickkst/abgmssu.html

      Die Beantragung einer höheren Pflegestufe zur zunehmend
      mehr in Anspruch nehmenden Pflege würde ich empfehlen.

      Allerdings ist der Sinn der Pflegegeldes nicht der Unterhalt des pflegenden Anghörigen, sondern die Versorgung des Kranken und zusätzliche Hilfen, die den Angehörigen entlasten bei der Pflege Zuhause. Ist ja klar.....

      Ich wünsche Ihnen Kraft für die Pflege und nehmen Sie in Anspruch, was der Gesetzgeber anbietet.

      Ja, unsere Kranken gehen zurück in die Vergangenheit, wo es schön war ...zu Mama und Papa...das ist normal.
      Alle wollen nach Hause.....

      Falls Sie Austausch mit pflegenden Angehörigen suchen und dies per Internet, weil Sie nicht weggehen können, dann finden Sie uns hier:

      http://www.alzheimerforum.de/mailing/listen.html

      Herzliche Grüsse
      Auguste D.

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