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Blutverdünnung und Demenz

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  • Blutverdünnung und Demenz

    sehr geehrte forumsmitglieder,
    ich möchte gerne wissen, ob es einen zusammenhang zwischen dem ärztlich verordneten absetzen eines blutgerinnungsmedikamentes und der steigenden anfälligkeit und symptomatik einer vaskulären demenz gibt ?

    es zeigen sich bei meiner mutti vermehrte auffälligkeiten der vergesslichkeit nachdem das medikament falithrom vom arzt abgesetzt wurde. grund: sturzanfälligkeit.


  • Re: Blutverdünnung und Demenz


    Rein intuitiv hätte ich jetzt gedacht, eher umgekehrt, wenn überhaupt, aber ich weiß es nicht. Frage interessiert mich auch. Hoffentlich bekommen wir eine Antwort.

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    • Re: Blutverdünnung und Demenz


      Hallo, effi,
      wenn ein "Blutverdünner" wie z. B. Falithrom abgesetzt wird, kann sich die Durchblutung des Hirns und damit die Hirnleistung wieder verschlechtern. Denn der Blutverdünner sorgt ja dafür, dass sich in den Blutgefäßen keine Ablagerungen/Pfropfen bilden, die den Blutdurchfluss behindern.

      Wenn deine Mutter sturzanfällig ist, besteht zum einen die Gefahr, dass es im Fall des Falles durch das Medikament zu starken Blutungen kommt. Und zum anderen kann es nach längerer Einnahme von Falithrom auch zu Osteoporose kommen, d. h. die Knochen brechen sehr leicht.
      Herzlichen Gruß, louisanne

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      • Re: Blutverdünnung und Demenz


        Blutverduenner haben die Eigenschaft, dass alle Extremitaeten und eben auch das Gehirn besser durchblutet wird und somit die Gehirnleistung zunimmt. Sie sind aber nicht ganz ungefaehrlich, da es zu einem Gehirnschlag kommen kann, naemlich dann, wenn durch eine kleine Verletzung das Blut nicht mehr gerinnt und somit wegen der Verduennungseigenschaft nicht mehr aufhoert zu fliessen.
        Viele Blutverduenner haben jedoch noch eine 2. Eigenschaft, die bei Alzheimer genauso wichtig, oder sogar noch wichtiger ist: sie wirken entzuendungshemmend. Nehmen Sie zum Beispiel Aspirin. Dies ist ein klassicher Blutverduenner, der auch entzuendungshemmend wirkt.
        Es koennte daher gut sein, dass dies sogar die entscheidende Ursache dafuer ist, dass beim Absetzen des Blutverduenners es dem Alzheimer-Patienten gleich merklich schlechter geht, als vorher, da nicht nur der Blutverdunner, sondern auch der Entzuendungshemmer auf einmal fehlen.

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        • Re: Blutverdünnung und Demenz


          Hallo dmax, aufgrund welcher Qualifikation kommen Sie zu Ihren Statements? Ich halte es für höchst gefährlich, Halbwissen in dieses Forum zu bringen. Und das von Ihnen vorgeschlagene Medikament ist in keiner Studie erprobt. Wenn es so einfach wäre, dann hätten wir keine Alzheimer-Patienten mehr.Grüsse Preston

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          • Eine Frage an die Administratoren


            Liebe Admins,
            ich entsinne mich, dass Sie Verlinkungen in den Beiträgen prüfen !?

            Kann mich der Meinung von Preston nur anschließen.

            Ich hoffe, es ist niemand hier im Forum so leichtsinnig, das angepriesene Fantasieprodukt aus irgendeiner Lagerhalle in den USA zu bestellen.

            Tja, das Geschäft mit der Demenz blüht und gedeiht.

            Gruss, Eva Franziska

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