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Rechtsdrall

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  • Rechtsdrall

    Hallo,
    meine Mutter (82) ist im fortgeschrittenem Stadium an Alzheimer erkrankt. Sie lebt seit zweieinhalb Jahren in einer Wohngemeinschaft für an Demenz Erkrankte zusammen mit sieben weiteren Personen.

    Seit einiger Zeit wird beobachtet, dass sie immer wieder einen Rechtsdrall hat bzw. rechts einknickt und auch beim Sitzen nach der rechten Seite kippt. Sie braucht dann auch Unterstützung beim Gehen, da sie sonst extrem sturzgefährdet ist. Diese Auffälligkeit verschwindet dann auch wieder, um nach einigen Tagen erneut aufzutreten.

    Hat jemand Ähnliches beobachtet und weiß evtl., ob dies mit der Alzheimer-Erkrankung zusammen hängt, oder was der Grund hierfür sein kann.

    Liebe Grüße

    Adelheid


  • Re: Rechtsdrall


    Liebe Adelheid,

    kann mir gut vorstellen, dass das mit Störungen im Gehirn zusammenhängt. Vielleicht könnten "Überkreuzübungen", die im Wechsel rechte und linke Gehirnhäfte ansprechen, helfen. Die Physio- oder Ergotherapeuten wissen mehr darüber.

    LG, Eva Franziska


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    Mein Steckbrief (Stand September 2010): Mutter, 86, betreut von mir (Tochter), 52, selbstständig. Keine weiteren Verwandten; Wohnen im selben Haus; Schweregrad: Anfang mittleres Stadium; Verstärkte Auffälligkeiten seit zirka 2006 nach Narkose wegen Arm-OP. Therapie nach Diagnose seit August 2009: Citalopram 20mg, Aricept 5mg, 2x/Woche Krankengymnastik wegen Gang-Ataxie; 1x/Woche tiergestützte Ergotherapie mit Hirnleistungstraining; 1x/Woche Begeitung bei kurzen Spaziergängen mit Gesprächaustausch (diese Dame begeleitet meine Mutter auch zur Physiotherapie und singt oft danach noch mit ihr). Ich versuche hauptsächlich mit Hilfe integrativer Validation (Nicole Richard) die Grundstimmung zu stabilisieren.

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    • Re: Rechtsdrall


      Hallo, Adelheid,
      es kann auch noch andere Ursachen geben: z. B. Durchblutungsstörung (der Halsschlagader). Ich würde das abklären lassen.
      LG ilse

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