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fixierung im alten und pflegeheim

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  • fixierung im alten und pflegeheim

    ich habe ein problem und es wäre schön wenn ich einige meinungen dazu bekommen könnte. mein mann hat die vorsorgevollmacht für seine uroma übernommen. jetzt ist das altenheim auf uns zugekommen mit der bitte auf zustimmung zur benutzung eines bettgurtes. das das ganze noch übers amtsgericht gehen muß wissen wir .aber jetzt müssen wir ja erstmal zustimmen. die oma ist in der verhangenheit schon einige male über das bettgitter geklettert und gefallen. jetzt habe ich die problematik das ich kinderkrankenschwester bin aber auch angehörige und das macht die sache nicht einfacher. sollten wir zustimmen oder nicht. bitte schildert mir eure erfahrungen


  • Re: fixierung im alten und pflegeheim


    Isa, da ich mir gerade ein Heim nach dem anderen für meine Mutter anschaue, kann ich berichten, dass ich ein sehr praktisches Pflegebett gesehen habe. Im Detail muss sich dazu vielleicht noch eine Fachkraft aus der Pflege äußern. Das Bett hatte an der Seite eine Art Gummimatte oder Luftmatratze zum "Ausklappen/Aushängen", so dass der Patient beim Aussteigen oder Herausfallen auf dieser landet oder entlangrutscht (?).
    Leider nur im Vorbeigehen gesehen und nicht näher untersucht, da meine Mutter bewegungstechnisch fit wie ein Turnschuh ist. Meine ganz persönliche Meinung, fixiert wird nur, wenn andernfalls der Rollstuhl umkippt.

    Hoffe Sie bekommen mehr Feedback.
    LG Marge




    __________________________________________________ _________________
    Mein Steckbrief (Stand Jan 2010): Mutter (82) wird betreut von Ehemann (82) und mir (Tochter 54), vollzeitberufstätig. Im März 09 als "mittelschwer" eingestuft. Medikamente in 09: 1 x wöchentlich Imap-Spritze, morgens und abends eine Piracetam Tablette. Seit Jan 10: Axura 5 mg morgens u. abends + ½ Piracetam abends. Mit Axura deutliche Verbesserung in Wahrnehmung und Wortfindung. Wir werden wieder mit unseren richtigen Namen angesprochen, auch wenn sie nicht weiß, wer wir sind. Sie formuliert ab und zu wieder ganze Sätze, wenn auch kurze.

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    • Re: fixierung im alten und pflegeheim


      Sehr geehrte Isa,

      eigentlich hätten Sie m.E. schon dem Bettgitter zustimmen müssen, da bereits dieses eine freiheitsentziehende und nicht selten unfallträchtige Maßnahme darstellt.
      Ihre Frage wirft eine Reihe von Fragen auf: Warum soll fixiert werden? Gefährdet die Uroma sich, wenn sie nachts aufsteht? Gibt es in diesem Falle Alternativen, wie spezielle Pflegedecken oder Bodenlagerung (nicht immer sinnvoll)? Läßt sich die nächtlich Unruhe durch nichtmedikamentöse (Aktivität und Licht am Tage, strukturierter Tagesablauf, Nachtlicht) oder verträgliche medikamentöse Maßnahmen behandeln? Wenn fixiert wird: wie lange soll diese erfolgen und wer überprüft diese dann wie oft (für die Dauer der Fixierung muss der Patient durch das Pflegepersonal in besonderer Weise beobachtet und betreut werden)?
      Oft ist die vermeintliche Notwendigkeit der Fixierung eines Patienten in Pflegeheimen Hinweis auf ein medizinisches oder pflegerisches Problem, z.B. einen schlechten Personalschlüssel.
      Ihre Frage läßt sich also leider nicht pauschal beantworten. Ich hoffe auf Erfahrungsberichte anderer Forenteilnehmer und empfehle Ihnen bis dahin auch die Lektüre von Abhandlungen an anderer Stelle, z.B. unter http://www.alzheimerforum.de/2/3/8/Fixierungen.html.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Spruth

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