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Gelesen, gehört, gesehen. >>> Tipps. Bitte keine Diskussion.

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  • Gelesen, gehört, gesehen. >>> Tipps. Bitte keine Diskussion.

    Hier möchte ich von Zeit zu Zeit benennen, was mir als Hilfe positiv aufgefallen ist, jeweils mit Begründung, kleiner Inhaltsangabe und eventuell Zitaten. Am besten ist es, an dieser Stelle nicht zu diskutieren, damit jeder in Ruhe stöbern kann. Vielleicht mag der ein oder andere auch etwas anfügen unter dem Stichwort "gelesen, gehört, gesehen". LG, Eva Franziska

    Gelesen:
    Ich beginne mit dem Verein "Alzheimer Angehörige Austria" (Österreich)
    Im Internet unter: (www) alzheimer-selbsthilfe.at

    Diese Seite unterscheidet sich durch ihre übersichtliche, verständliche, durchdachte, praxisnahe Hilfestellung von den meisten anderen Seiten und Broschüren, die ich bisher dazu gefunden habe. Man spürt, dass dies von Menschen zusammengestellt wurde, die selbst Erfahrungen gemacht haben.
    Ich empfehle besonders den Menüpunkt "Angehörige". Vielleicht ist es sinnvoll, sich die kurz beschriebenen Tipps als Leitfaden herauszukopieren, sie bieten einen guten Überblick.


    Sie benennen ihre Ziele wie folgt:
    "Unsere Selbsthilfegruppe wurde 1990 in Wien gegründet, um neben der "Alzheimer Gesellschaft", das ist die Vereinigung der Ärzte zum Zwecke der Forschung, eine Vertretung der Betroffenen und Angehörigen zu schaffen. Es ist unser Ziel, die Angehörigen bei ihrer schweren Aufgabe zu unterstützen und ihnen dringend benötigte Information zu vermitteln, da sie am Beginn der Krankheit mit sehr vielschichtigen und unlösbar scheinenden Fragen konfrontiert sind. In langen, persönlichen Gesprächen versuchen wir, sie mit den Krankheitsproblemen vertraut zu machen, Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen und gemeinsam mit ihnen nach Lösungen zu suchen und Strategien zu erarbeiten. Die Kenntnis der krankhaften Vorgänge im Gehirn bewirkt größeres Verständnis für die Bedürfnisse und Verhaltensweisen des erkrankten Angehörigen. Diese Unterstützung trägt oft dazu bei, dass die Kranken länger in der gewohnten, häuslichen Umgebung bleiben können."

    Auszug aus der Inhaltsangabe der Seiten:
    >>>
    Alzheimer Krankheit
    1. Die Alzheimer Krankheit
    2. Alzheimer Krankheit - Stadien
    3. Alzheimer Krankheit - Therapiemöglichkeiten
    >>>
    Die Angehörigen
    1. Aufgaben der Angehörigen
    2. Empfehlungen für den Umgang mit Alzheimer-Kranken
    3. Tips für den Alltag
    4. Empfehlungen für den Angehörigen selbst
    5. Entlastungsmöglichkeiten
    >>>
    Rechtliches & finanzielle Fragen
    (ACHTUNG: nur für Österreich gültig)
    >>>
    Vorträge
    - Was gibt es neues in der Alzheimertherapie?
    - Neuerungen bei der Sachwalterschaft ab Juli 2007 (ACHTUNG: nur für Österreich gültig)
    - Nicht verlassen werden bis zuletzt - Palliative Betreuung von Demenzkranken und ihren Angehörigen
    - "Verwirrt leben kann gelingen? Validation in der Praxis"
    - "Neue zweidimensionale Therapiemöglichkeit mit Phenserin"
    - "Medikamentöse Entwicklungen in der Alzheimer Therapie"
    - "Basale Stimulation in der Pflege®"
    - "Pflegegeld - EinstufungsVO BPGG" (ACHTUNG: nur für Österreich gültig)
    - "Pflegegeld" (ACHTUNG: nur für Österreich gültig)
    - "Bedeutung alternative Kommunikationsformen"
    - "Zeitgemäßes Management der Demenzerkrankungen"
    - "Sachwalterschaft-Generalvollmacht-Vorsorgevollmacht" (ACHTUNG: nur für Österreich gültig)
    >>>
    Literatur

  • Re: Gelesen, gehört, gesehen. >>> Tipps. Bitte keine Diskussion.


    GELESEN:

    Ein Buch, das ich hilfreich finde, um einmal ein Gefühl zu bekommen, wie die Innenwelt eines an Demenz Erkrankten aussehen kann. Die Autorin hat mit Ihrem kranken Vater, einem Wissenschaftler und Schriftsteller, zusammen das Buch "geschrieben". Sie hat häufig die Begegnungen auf Band aufgezeichnet, so dass ein sehr authentisches Lebensbild entstand, das mir auch zeigt, wie der Kranke sich zwar mehr und mehr aus unseren vertrauten Vorstellungen entfernt, aber dennoch auf seine ganz eigene Art das Wesen des Menschseins behält.

    Stella Braam: "Ich habe Alzheimer. Wie die Krankheit sich anfühlt." Beltz Verlag 2007. 192*Seiten. 17,90*EUR

    Umschalgtext: "Ein Alzheimerkranker erzählt, wie die Krankheit ihn immer mehr in ihren Sog zieht. Wie denkt er wirklich? Was kann ihm helfen? Was lässt ihn verzweifeln? Ein solches Buch hat es noch nie gegeben: nur möglich durch die besondere Nähe zwischen zwei Schriftstellern, Tochter und Vater, die gemeinsam über die Krankheit des Vaters schreiben.
    Renes Welt verändert sich dramatisch; jeden Tag kämpft er mit unzähligen Hindernissen. Drei Jahre lang begleitet Stella Braam ihren Vater und gibt so Einsicht in die Lebenswelten von Demenzkranken. Bei aller Tragik die lebendige und zu Herzen gehende Geschichte eines streitbaren Mannes, der aufsteht gegen den Notstand in der Altenpflege und die Ratlosigkeit unserer Gesellschaft im Umgang mit alten und kranken Menschen."

    >> ZITAT AUS DEM BUCH (Seite 97-101); © Beltz Verlag 2007:

    "René ist am Telefon. Er hat Neuigkeiten: »Ich hatte zwei Schlaganfälle.« Als ich einige Stunden später zu ihm komme, schläft er in seinem Sessel. Er schreckt auf und meint: »Ich machte ein Nickerchen

    »Habe ich dich geweckt?«

    »Ein Nickerchen ist schnell gestört.«

    Erneut spricht René von den beiden Schlaganfällen. »Das erklärt vielleicht mein seltsames Verhalten«, sagt er. »Ich kann viele Sachen nicht mehr machen und das kommt von diesen Schlaganfällen.« Hat er sich erschreckt? Ach nein, meint er. »Um mich sind lauter Neurologen. Nur der Arzt fehlt.«

    Der Ton seiner Pflegeakte wird pessimistisch: »Herr van Neer weiß wirklich nicht mehr, was er macht und wo er ist.« »Ich muss hier ständig auf der Hut sein«, meint René in der »Uni-Mensa« des Heims, in der wir eines Morgens Kaffee trinken. Mit zitternden Händen führt er die Tasse zum Mund. Er hat schlechte Nachrichten: »Man hat meinen Computer gestohlen und meine Akten mitgenommen. Ich fürchte, dass ich Anzeige erstatten muss.« Er stellt die Tasse neben der Untertasse ab und fährt fort: »Man sieht Dinge, die nicht passieren dürften. Würde mir mein Verstand helfen, könnte ich es erzählen.«

    Er starrt in die Ferne. Es folgt eine Unheil verkündende Mitteilung: »Mein System zersetzt sich. Ich kann mich nicht mehr für mich selbst verbürgen.« Als ich weiterfrage, sagt er: »Letzte Woche und die Woche davor hat sich die Bedeutung verändert. Die Formulierungen aber sind gleich geblieben. Ich habe in meinem Kopf eine Kehrseite entdeckt. Als wäre ich nicht ganz bei Trost.«

    Abends ruft er mich an. »Hallo, liebe Tochter, hier ist dein Sohn.« Seine Stimme bebt. »In meinem Zimmer standen fremde Leute. Was soll ich machen? Ich ... es sieht so aus ... man muss ... Polizei?«

    »Sag es nur«, ermuntere ich ihn.

    »Sagen?« Er stößt einen Schrei aus. »Genau das kann ich nicht mehr.«

    René ist sicher, dass er mit Einbrechern zu tun hatte. An jenem Abend schreibt er: >Mittel gegen Todesangst.<

    Am folgenden Tag wird in seiner Pflegeakte notiert: »Herrn van Neer bitte beim Brotschmieren helfen. Er versteht nichts mehr.« An jenem Tag scheint die Sonne und René schwitzt in seinem Zimmer. Die Fenster sind zu, die Heizung an. »In der Luft ist zu wenig Bewegung«, meint René. »Weißt du, wie ich es hier abkühler bekommen kann?«

    Ich reiße die Fenster auf, schalte die Heizung aus und frage: »Lust auf Fleischsalat?«

    »Meinst du so ein Becherchen? Gern.« Die zehn Salatbecher, die gestern noch in seinem Kühlschrank lagen, sind leer. Essen ist sein Trost.

    Hier und da liegen Socken und Hausschuhe. Der Schreibtischstuhl steht vor der Spüle. René: »Ja, hier ist Chaos. Das rührt natürlich daher, dass ich hier alles allein machen muss. Ich kann nicht irgendjemanden bitten: >Mach du es für mich.< Hier ist niemand, der mir sagt: >Du musst dort und dort hin.<«

    An der Wand hängt ein Kalender mit seinen Terminen. Es hilft kaum. »Richtige Gedächtnisfanfaren«, nennt es René. Er zählt auf. »Du musst den und den holen und der kommt dann, und ihr geht dann, und danach, und so weiter. Das geht nur, wenn man zu zweit ist.«
    Wie kann ich ihm helfen? Er denkt nach. »Ich hätte am liebsten einen Kollegen, der sich um das Essen kümmert«, meint er.

    »Aber du bekommst hier drei Mahlzeiten am Tag.«

    »Drei? Das vergesse ich ständig und konsequent. Verrückt!«

    Er sieht bedrückt aus. »Irgendwo in meiner Wohnung steckt ein wartender Patient.« Er wisse nicht, wo, aber es handle sich auf alle Fälle um eine Frau und es sei gegen seinen Willen geschehen. »Es ist nicht folgendermaßen gegangen: Setzen Sie sich, hier ist ein Stück Papier, lassen Sie Ihren Gedanken nur freien Lauf.«

    »Kann ich die Patientin sehen?«, frage ich ihn.

    »Höchstwahrscheinlich. Aber vielleicht hat einer von diesem Club schon einen Termin mit ihr. Das Buch wird ständig geschlossen. Es ist gut möglich, dass sie hier irgendwo liegt und sich kaputtlacht oder aber andächtig zuhört und mitdiskutiert.« Aber die verborgene Patientin kommt nicht zum Vorschein. René: »Ich vermute, sie ist zum Laden gegangen, um Zigaretten zu holen.«

    Er glaubt des Öfteren, jemand sei in seinem Zimmer. Erst vor kurzem noch war er sich ganz sicher, dass unter der Spüle ein Baby liege. Er ging hin und befühlte die Falten des kleinen Vorhangs. »Nein, kein Baby. Ich habe es mir eingebildet«, meinte er erstaunt.

    René hat auch gute Nachrichten. »Abends und nachts wird weniger herumgelaufen«, meint er erleichtert. Er schlafwandelt nicht mehr. »Ich lief nachts manchmal im Bett hin und her«, erklärt er. »Hin und wieder ging ich nachts schlafend durch die Stadt. Immer zum Kaufhaus V&D. Das ist dann natürlich zu. Irgendwie schaffe ich es doch, hineinzukommen. Naiürlich fasse ich nichts an, sonst wären die Puppen am walzern.

    René trinkt seine Kaffeetasse schnell leer und stellt sie mit einem Knall auf den Tisch. »Auf!« Er starrt durch das Fenster und sagt: »Ich bin fröhlich, doch auch immer kurz davor, zu explodieren.« Im gleichen Atemzug. »Wie kann ich dich davon überzeugen, nichts mehr aufzuschieben? Betrachte das Leben als eine lange Aufschubfunktion. Was man auch tut, es geht immer um die Frage: Schiebe ich es auf oder unternehme ich etwas?«

    Er legt sich aufs Bett und streckt die Arme mit umklammerten Händen in die Luft. »Herrlich.«

    »Wo bist du, Papa?«

    »Am Schalter.«

    Er steht auf, legt die Hand auf meine Schulter und meint: »Daher hast du also deine Energie. Ich fühle es schlagen. Gib mir auch ein so junges Herz

    Am letzten Samstag im April ruft meine Freundin Maud an. Gegen zehn Uhr vormittags ist sie bei René zu Besuch gewesen. Ach traf ihn völlig verstört an«, meint Maud. »Er saß mit nacktem Oberkörper in seinem Sessel und zitterte vor Kälte. Er hatte noch nicht gefrühstückt.«

    Was war passiert? Sein HVP sollte ihn an jenem Morgen versorgen. Aber René wehrte sich mit Händen und Füßen: Er könne sich selbst anziehen. »Wie Sie wollen.« Und weg war der Pfleger.

    Seitdem hat René zu seinem HVP kein Vertrauen mehr. Obwohl er nicht mehr genau weiß, was sich abgespielt hat, hat er ein ungutes Gefühl. »Vor dem Langen da musst du dich in Acht nehmen. Er hat es auf mein Geld abgesehen«, vertraut er mir an.

    Eines Morgens steht dieser Lange wieder in seinem Zimmer. »Guten Morgen, Herr van Neer, kommen Sie mit mir duschen?«

    Mit klopfendem Herzen und dem Geldbeutel in der Hand geht René ins Badezimmer. »Legen Sie ihren Geldbeutel kurz weg?«, fragt sein Pfleger. Seinen Geldbeutel? Das Letzte, was er noch hat? Auf keinen Fall!

    »Aber Herr van Neer, dann wird er doch nass.«

    René: »Lassen Sie mich in Frieden. Dort ist die Tür.«

    »Gehen Sie doch bitte unter die Dusche.«

    Aber René lässt sich nicht erweichen. Der Pfleger hat sich in eine sinnlose Diskussion manövriert. Er holt eine Kollegin hinzu. Eine »Handlangerin«. Zwei gegen einen, René fühlt sich in die Ecke gedrängt. »Raus hier!« René bückt sich, fasst das kleine Regal, das neben dem Waschbecken steht und schleudert es in Richtung seiner beiden Verfolger.

    Eine halbe Stunde später trifft Cees ihn zitternd an, während in seiner Pflegeakte notiert wird: »Herr van Neer reagiert ziemlich aggressiv bei der Versorgung.«

    Noch Tage später beschäftigt René der »Badezimmerraub«. Es drängt ihn, darüber zu sprechen. »Es kam jemand herein und der schaute mich an. Er schielte auf meinen Geldbeutel. Es kam zum Streit, es wurde gekämpft. Es passierte hier irgendwo. Der eine hielt den anderen fest und man zog aneinander ... Ich hatte das Gefühl, dass ich gerade etwas erlebte, sehr stark ... dass ich mit Händen und Füßen ... Geschirr würde ich sagen.«

    »Dass du etwas geworfen hast?«

    »Dass ich etwas von mir abgestoßen habe.« Das Regal, das er seinen »Verfolgern« entgegenschleuderte? Seinem Gefühl nach ist er sogar gefallen. »Man wollte nicht sagen, warum ich da lag. Aber alle standen um mich herum.«

    Er bezeichnet es als »beängstigende« Erfahrung. »Ich habe nach einer Erklärung gesucht, damit ich besser begreifen kann, was passiert ist. Es war so seltsam, grundlos. Ein schrecklicher Albtraum. Könnte die Engeltheorie Anhaltspunkte bieten?«

    Ist es wirklich geschehen oder nicht? Hat er den Badezimmerraub geträumt? Er weiß es nicht. »Lange war es wirklich.« Aber jetzt verschmelzen Traum und Wirklichkeit und René fragt sich, ob es der Mühe wert ist, in Erfahrung zu bringen, »ob die Traumheit mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Es scheint, als träume ich unablässig. Das ist lästig, denn ich weiß nicht mehr, was wirklich passiert ist«. Über diese Frage zerbricht er sich oft den Kopf. »Ein Traum ist auch ein wenig wirklich« meint er. »So stoßen zwei Wirklichkeiten aufeinander.«"

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    • Re: Gelesen, gehört, gesehen. >>> Tipps. Bitte keine Diskussion.


      Ich weiß, Eva, Sie wollen keine Diskussion, aber diese wenigen Zeilen des Buches haben mich so aufgewühlt, dass mir die Tränen laufen. Dieser verzweifelte Kampf um die "Realität", die Angst, die Verlorenheit, die Windmühlenflügel der Krankheit...

      Es nimmt mich immer wieder mit. Ich habe lange genug mit meinem Vater gelebt und ähnliche Dialoge geführt.

      Es ist so grausam und man ist so unendlich hilflos.

      Ich wünschte, ich könnte Sie jetzt einmal umarmen.

      Herzlichst

      Leona

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      • Re: Gelesen, gehört, gesehen. >>> Tipps. Bitte keine Diskussion.


        GEHÖRT.


        Auf einer Internet-Seite haben Gabriela Zander-Schneider (Buch: Sind Sie meine Tochter?) und ihr Mann Wolfgang Schneider 38 Folgen der Hörbeiträge "Alzheimer-Gespräche" als MP3-Dateien zum Download veröffentlicht. Mit Gesprächpartnern aus Expertenkreisen und Angehörigen sind sehr hilfreiche Sendungen entstanden. Mir hat es gut getan, neben den Informationen auch durch das Hören zu erleben, dass man nicht alleine bleiben muss mit der Situation.

        http://www.alzheimer-gespraech.de/in...d=issuearchive



        Stichpunkte aus dem Inhaltsverzeichnis der archivierten 38 Folgen:

        Folge 1
        Mit dem Kölner Neurologen und Alzheimer-Experten Hans-Joachim Schirmer.

        Folge 2
        Mit Ingrid, deren Mutter an einer Demenz erkrankt ist. Die Mutter hat sich jahrelang um den kranken Vater gekümmert. Nachdem er verstorben ist, lebt sie jetzt ganz alleine.

        Folge 3
        Gabriele Zander-Schneider und Wolfgang Schneider fassen Höreranfragen zusammen mit Themen wie Gedächtnis-Ambulanz, Medikation, Entlastungsangebote, ambulante Tagespflege, stationäre Kurzzeitpflege und Thema "Heimauswahl".

        Folge 4
        Wieder mit Hans-Joachim Schirmer. Wie man eine beginnende Demenz oder Alzheimer-Erkrankung erkennen kann.

        Folge 5
        Mit dem Kölner Rechtsanwalt Alexander Strähnz, Experte in Sachen Betreuungsrecht. Er beantwortet Hörer-Fragen zum Thema Generalvollmacht, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügungen und gibt Auskunft wie eine Betreuung angeregt und ausgeführt wird.

        Folge 6
        Eine Frau wird vorgestellt, die ihren an Alzheimer erkrankten Ehemann begleitet hat.

        Folge 7
        Der Leiter einer Kölner Tagespflegeeinrichtung ist zu Gast und schildert den Ablauf in einer Tagespfleg, erklärt für welche Zielgruppe das sinnvoll ist und gibt Auskunft über die Vorraussetzungen und welche Kosten durch die Pflegekasse übernommen werden können.

        Folge 8
        Frau Meyer zu Allendorf, Mitarbeiterin des Kölner Gerontopsychiatrischen Beratungszentrums in Köln-Mülheim ist zu Gast.

        Folge 9
        Heike Görtz leitet eines der Projekte, die in Köln ehrenamtliche Helfer ausbildet um im häuslichen Bereich stundenweise einen an Demenz erkrankten Menschen zu begleiten.

        Folge 10
        Werner Schell ist der stellvertretende Vorsitzende des Pflege-Selbsthilfeverbandes e.V., einer unabhängigen und gemeinnützigen Initiative, die sich für menschenwürdige Pflege einsetzt.

        Folge 11
        Zum Thema "Kann man einer Demenz vorbeugen?" ist Herr Prof. Josef Kessler, Uniklinik Köln eingeladen.

        Folge 12
        Thema "Burn out in der Pflege". Zu Gast ist Dr. Johannsen, Leiter der Gerontopsychiatrie der Rheinischen Kliniken Köln.

        Folge 13
        Es geht um junge Alzheimer-Patienten, die schom im Alter von 50 oder 60 Jahren erkranken. Rechtsanwalt Christoph Kramer beantwortet Fragen zum Arbeitsrecht.

        Folge 14
        Rechtsanwalt Alexander Strähnz beantwortet Fragen zur Vorsorge. Im zweiten Teil der Sendung geht es um die Betreuung selbst: Wann wird eine Betreuung eingerichtet und wer übernimmt diese Funktion?

        Folge 15
        Der stellvertretende Bundesgeschäftsführer der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Hans Jürgen Freter ist zu Gast.

        Folge 16
        Dr. Barbara Romero, Wissenschaftliche Leiterin des Alzheimer Therapie Zentrums in Bad Aibling gibt Auskunft über ihre Arbeit.

        Folge 17
        Hans Joachim Schirmer. Gespräch unter anderem über die häufigsten Fragen, die ihm in seiner langjährigen Praxis von Angehörigen
        im Zusammenhang mit Demenz und Alzheimer gestellt werden.

        Folge 18
        Das Gespräch von Folge 1 mit dem Alzheimer-Experten und Nervenarzt Hans Joachim Schirmer wird fortgesetzt.

        Folge 19
        Frau Douglas-Hillmann aus Berlin hatte die Gelegenheit sich mit ihrem an einer Demenz erkrankten Ehemann 4 Wochen im Alzheimer Therapiezentrum in Bad Aibling aufhalten zu können und berichtet.

        Folge 20
        Frau Küllchen von der Wohnberatung „wohn mobil Köln“ zeigt an einigen Beispielen auf, wie viele Probleme bei Lebens- und Wohnbedürfnissen schon mit wenig Kosten und Aufwand beseitigt werden können.

        Folge 21
        Der Antrag beim MDK auf Anerkennung einer Pflegestufe wurde abgelehnt und auch der Widerspruch war erfolglos? Frau Anja Bollmann, Rechtsanwältin, die sich auf Sozialrecht spezialisiert hat, gibt hilfreiche Informationen, schon für die richtige Vorbereitung bei der Beantragung.

        Folge 22
        Christa hat ihren an Alzheimer erkrankten Mann über 10 Jahre zuhause gepflegt.

        Folge 23
        Herr Wagner, Leiter eines Seniorenzentrums in Bocholt und Frau Radkowski, Pflegedienstleiterin in der gleichen Einrichtung geben Auskunft darüber, wie in ihrer Einrichtung auf die Bedürfnisse von Demenzkranken eingegangen wird.

        Folge 24
        Tabuthema: Gewalt in der Pflege.

        Folge 25
        Herr Wagner und Frau Radkowsky berichten über Erfahrungen aus dem Pflegealltag und das Thema Sterbebegleitung und Tod wird in diesem Gespräch auch nicht außen vorgelassen.

        Folge 26
        Eine pflegende Angehörige ist im Studio. Sie berichtet über Pflegemissstände.

        Folge 27
        Eine Psychologin spricht über die Belastungen pflegender Angehöriger. Zweites Thema: Wie fühlt sich der Kranke selbst, wenn er erste Veränderungen an sich bemerkt?

        Folge 28
        Thema der Sendung ist die Arbeit der Landesinitiative Demenz-Service NRW.

        Folge 29
        Problem: Demenzkranke Menschen im Krankenhausalltag.

        Folge 30
        Schwerpunktthema: Niedrigschwellige Angebote.

        Folge 31
        Fragen zur Funktion des Gehirns beantwortet Herr Prof. Kessler, Neuropsychologe an der medizinischen Fakultät der Universität Köln.

        Folge 32
        Fortsetzung des Gesprächs mit dem Neuropsychologen Professor Kessler.

        Folge 33
        Schutz vor Wohnungseinbrüchen. Gespräch mit einem Vertreter der Polizei des Kommissariats für Kriminalprävention/Opferschutz.

        Folge 34
        Kann man Alzheimer "sehen"? Projekt mit dem Fotografen Gregor Beltzig.

        Folge 35
        Claus Fussek, Sozialpädagoge aus München ist Mitbegründer der "Vereinigung Integrationsförderung", die sich um die Situation von
        behinderten und pflegebedürftigen Menschen kümmert. Er erzählt aus seiner täglichen Praxis.

        Folge 36
        Kritik an der Pflegekritik ist das Thema. Noch einmal mit Claus Fussek.

        Folge 37
        Das Trainingsprogramm "Neuro Vitalis" steht im Mittelpunkt. Im Gespräch sind Frau Kaesberg und Prof. Dr. Josef Kessler von der Neurologischen Klinik der Uni Köln.

        Folge 38
        Das Alzheimer Gespräch ist ein Jahr auf Sendung. Prof. Dr. Hans Förstl, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Technischen Universität München ist Gesprächspartner.

        Kommentar



        • Gehört: Radiosendung Treffpunkt Alzheimer. >>> Tipp. Bitte keine Diskussion.


          Wer schon meinen Tipp http://www.alzheimer-gespraech.de/in...d=issuearchive gehört hat, den interessieren vielleicht auch die weiteren Sendungen von Gabriela Zander-Schneider (Buch: "Sind Sie meine Tochter?") und Wolfgang Schneider auf http://www.treffpunkt-alzheimer.de/archiv.html.
          Hier sind Inhaltsangabe und Audiodatei jeweils untereinander, so dass man schnell herausfindet, welches Thema man gerne hören möchte.
          Eva Franziska

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          • Gelesen: Interessante Dokumentation aus Österreich


            ... Zwar von 2004, aber das Österreichische Komitee für Soziale Arbeit hat eine sehr facettenreiche, lesenswerte Dokumentation zum Download:
            www.oeksa.at/files/publikationen/OEKSA_2004.pdf
            (Falls der Link nicht funktioniert: unter oeksa.at, dann PUBLIKATIONEN, dann ÖKSA-Broschüren zum Download, folgendes:
            "Demenz - Pflegende Angehörige"
            Alternative Betreuungsmodelle aus nationaler und internationaler Sicht. Dokumentation der Jahreskonfernz 2004)

            Zum Beispiel ein Zitat von Seite 78:
            "Die Person mit Demenz eher als die PERSON mit Demenz
            Das ist ein scheinbar kleiner Unterschied mit riesigen Folgen. Der biomedizinische Ansatz tendiert dazu, einem nahe zu legen, dass sich die „Person“ nach und nach auflöst, bis zum Schluss keine Person mehr übrig ist. Der personenzentrierte Ansatz tendiert dazu, einem nahe zu legen, dass die „Person“ trotz ihrer Krankheit bleibt, obwohl es bei fortschreitender Krankheit immer schwieriger wird, diese Person zu „erreichen“ oder mit ihr zu kommunizieren."

            oder Zitat von Seite 61:
            "Wenn Menschen, die Menschen mit Demenz begleiten, bereit sind, sich auf ihre Sehnsüchte, Träume und Fantasien für ein menschliches Miteinander zu verlassen, und sie sich ermutigt sehen, einige Fantasien zu verwirklichen, wenn sie sich von der Funktionalität lösen und ihre Lust am Spiel, am zweckfreien Tun entdecken, dann gestalten sie ein Milieu, das sie dazu verführt,
            - Rettungsboote zu verlassen,
            - sich in Schleusen Eigen-Zeiten zu nehmen,
            - Inseln zu finden, auf denen sie ganz bei sich und doch mittendrin sind."

            Es sind so manche Dinge zwischen den Zeilen, die mich erfreut haben und mir neue Anregung gaben.

            Viele gute Gedanken beim Lesen,
            Eva Franziska

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            • Sehenswert: 6.2.2012 um 22Uhr25 in 3sat


              Eine sehr interessante Dokumentation über pflegende Angehörige.

              MEHR ALS ICH KANN
              Ein Film über den Pflegealltag im Verborgenen

              Montag, 6. Februar 2012
              um 22.25 Uhr in 3sat
              Ein Film von Herbert Link, Österreich 2011



              Zitat aus der Programmvorschau:
              "In diesem Film kommen Menschen zu Wort, die einen anderen Menschen pflegen - ein oft jahrelang währender Pflegealltag, zum überwiegenden Teil von Frauen geleistet, der viele an die Grenzen des Möglichen bringt. Wie organisieren sich diese Menschen ihren Alltag? Mit welchen Problemen kämpfen sie? Gibt es ausreichend Hilfe für sie und die zu betreuenden Personen? Erfahren sie Anerkennung? Oder fühlen sie sich bei dieser Aufgabe allein gelassen? Was waren die Motive, eine Pflege zu übernehmen? Welche Gefühle können zugelassen werden und welche Bedürfnisse kommen zu kurz? Kann die Pflege neben allen Einschränkungen des Lebens auch ein Gewinn für Zwischenmenschliches sein? Oder frisst der Pflegealltag die Seele auf? Anhand von thematisch ausgesuchten InterviewpartnerInnen wollen wir den Fokus auf das Unsichtbare lenken, das in der Debatte um den Pflegenotstand oftmals ausgeblendet wird. Dabei werden auch die Erfahrungen von pflegenden Jugendlichen miteinbezogen."

              Kommentar



              • NACHTRAG: Sehenswert: 6.2.2012 um 22Uhr25 in 3sat


                >>>> Übrigens:
                Wenn man in Youtube eingibt:
                "Ein Film über den Pflegealltag im Verborgenen", kann man als Vorschau einen 4minütigen Trailer anschauen.

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                • Re: Gelesen, gehört, gesehen. >>> Tipps. Bitte keine Diskussion.


                  Es gibt eine Neuauflage der sogenannten Priscus-Liste der Uni Witten-Herdecke: Medikamente, die für ältere Menschen bedenklich sind.

                  Seite 20 Neuroleptika
                  Seite 26 Sedativa
                  Seite 31 Antidementiva

                  http://priscus.net/download/PRISCUS-...S-TP3_2011.pdf

                  Aus WDR (Die Story) 05.03.12

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                  • Re: Gelesen, gehört, gesehen. >>> Tipps. Bitte keine Diskussion.


                    gestern in der Rheinischen Post:

                    "Liebe Mutter,

                    geborgen im ewigen Frieden Deines Glaubens, konnte ich Dich loslassen an die Einsamkeit des Glücks. Lange war es mir vergönnt, Dich in den Unbillen des Alters mit meinem Herz zu führen und Dich das Leben spüren zu lassen.

                    Du bleibst so trotz Abschied von mir.

                    In den Jahren der Demenz wird aus meiner kindlichen Liebe ganz viel Hochachtung, tägliches Staunen und Wundern vor Deiner inneren Größe. Vor der Bescheidenheit, der Würde, der Geduld und dem unerschütterlichen Vertrauen in mich.

                    Wir lösten manche Ängste, fanden neue Nähe.
                    Somit ein Letztes - meine Mutter.
                    Wir sehen uns wieder und grüß mir den Vater.

                    Katharina
                    "

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                    • Re: Gelesen, gehört, gesehen. >>> Tipps. Bitte keine Diskussion.


                      Urlaubsangebote für Senioren mit Handicap:

                      http://www.handicap-mallorca.com/
                      http://www.fuk-reisen.de/ueber-uns.html

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                      • Gesehen: Mit einem Lied dankt ein Sohn seiner demenzkranken Mutter


                        Auf Youtube zu finden, wenn man eingibt:
                        "Danke Mami"
                        Sein Kommentar: "Mit diesem Lied danke ich meiner Demenzkranken Mutter..."

                        Das ermutigt einen, weiter zu machen.

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                        • Re: Gelesen, gehört, gesehen. >>> Tipps. Bitte keine Diskussion.


                          Buchempfehlung:
                          "Komm her, wo soll ich hin?" Sophie Rosentreter
                          Man braucht kein anderes mehr. Viele Adressen und Tipps.

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                          • Re: Gelesen, gehört, gesehen. >>> Tipps. Bitte keine Diskussion.


                            http://rosenblaetter-im-irrgarten.de...0000685890,8,1

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                            • "Komm her, wo soll ich hin?" Nachtrag zur Buchempfehlung


                              Zu dem wirklich hilfreichen Buchtipp von Marge, füge ich hier als Nachtrag das Inhaltsverzeichnis an (auf Amazon gbt es auch zur Zeit drei Kundenrezensionen):



                              Vorwort von Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer

                              Einleitung

                              1 Ist das noch normal?

                              Formen der Demenz – Wenn die Diagnose Demenz heißt – Gibt es auch andere Gründe für Demenz?
                              „Das Herz wird nicht dement …“
                              Eine Geschichte über das Tanzen, Glückshormone und zwei Kölner mit einer Leidenschaft



                              2 Angehörige: „Und wie kommen Sie damit klar?“

                              Und dann kommen die Fragen . . . „ – Meine Bedürfnisse bleiben auf der Strecke“ – Wo Angehörige Hilfe finden

                              „Wir sind nur für die pflegenden Angehörigen da ... „
                              Eine Geschichte über das Zuhören und Gebrauchtwerden und darüber, was Pflegebegleiter eigentlich machen



                              3 Betreuungsformen: Wie kann man leben mit Demenz?

                              Arm durch Pflege? – Pflegezeit für Angehörige: ein sinnvolles Gesetz? – Pflege in Teilzeit auf Zeit – Es tut sich was: neue Betreuungsformen und Hilfestrukturen

                              Wie „Gäste“ ein schönes Zuhause bereiten können ...
                              Eine Geschichte über Nestwärme und Geborgenheit, über das Zusammenleben und Zusammenwachsen in einer WG



                              4 Altenpflegekräfte: Unter Druck und ohne Anerkennung?

                              Den Nachwuchs für die Pflege gewinnen – Pflege ist weiblich und deshalb billig – Die Pflege kommt in die Jahre – Personaleinsparung durch Renditedruck – „pflegen kann jeder“: der Kampf gegen das Imageproblem – Pflege und Bürokratie: eine „qualitätsgesicherte Hölle“

                              Ein langes Berufsleben für die Altenpflege ...
                              Eine Pflegedienstleiterin erzählt, was sich in 33 Jahren gewandelt hat und warum sie ihren Beruf bis heute liebt



                              5 Essen: Die erste und die letzte Lust

                              Essen mit Frust – Essen mit 85: ein Selbstversuch

                              „Wir haben hier Figurprobleme ... „
                              Eine Geschichte über die letzte Willensäußerung und wie man nach der richtigen Entscheidung suchen kann



                              6 Medikation: Zugedröhnt dahindämmern?

                              Medikamente als Allheilmittel? – So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich

                              „Die ‚Haus-Unordnung‘ bestimmt unser Leben …“
                              Eine Geschichte über Kreativität, Fantasie und Humor und darüber, dass weniger mehr sein kann



                              7 Fixierung: „Entfessle mich!“

                              „Eure Sorge fesselt mich!“ – Schützt das Festbinden vor Stürzen? – Weniger Sturzrisiko durch Training

                              „Stehen Sie auf, damit Sie nicht hinfallen!“
                              Eine Geschichte über den Mut voranzugehen und darüber, warum man die Nacht zum Tag machen muss



                              8 Demenz und Sexualität: Vorsicht, Tabuzone!

                              Auch Demenzkranke kennen Lust, Erotik und Begierde – Was können wir tun? – Sexualassistenz: eine „authentische menschliche Begegnung“

                              Männer ticken einfach anders!“
                              Eine Geschichte über alte Männer, ihre Sprüche, über Gewaltprävention und warum Armdrücken Männer in die Pflege lockt



                              9 Abschied: Am Ende eines langen Lebensweges

                              Was ist würdevolles Sterben? – Palliativversorgung: mehr Lebensqualität und Selbstbestimmung – Warum wir Sterben und Tod nicht verdrängen dürfen

                              Wenn sich jemand auf den Weg macht...
                              Eine Geschichte über Menschen, die den Weg von Sterbenden ein Stück mitgehen und trotzdem noch lachen können



                              10 Demenz in unserer Gesellschaft: So bauen wir Brücken

                              Konfetti im Kopf – Eine Schule für pflegende Angehörige – Helfer auf vier Pfoten – Gegen die Verarmung durch Pflege – Demenz Support Stuttgart – Aktion Demenz e.V. – Ein Clown auf der Demenzstation – Generationsbrücke Deutschland – Arnsberger Lern-Werkstadt Demenz – Ergotherapie bei Demenz – Alzheimer and You – Musik ist ein Königsweg – Ilses weite Welt



                              Dankeschön
                              Anmerkungen
                              Projekte, Initiativen und Akteure in diesem Buch
                              Weitere hilfreiche Adressen
                              Weiterführende Literatur
                              Glossar

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                              • Re: "Komm her, wo soll ich hin?" Nachtrag zur Buchempfehlung


                                Habe das Buch von Sophie Rosentreter "Komm her, wo soll ich hin" gelesen, man braucht kein anderes lesen, kann ich auch Jedem empfehlen, der sich mit dem Thema befassen möchte oder muß.

                                Grüße
                                Karin

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                                • Gelesen: Jan Wojnar "Die Welt der Demenzkranken"


                                  Auch sehr empfehlenswert (zusätzlich zu Buch von Sophie Rosentreter, :-)) ist das Buch von
                                  Jan Wojnar „Die Welt der Demenzkranken“ (32,80)

                                  Der Autor ist Neurologe und Psychiater, er hat bereits viele Bücher zu dem Thema veröffentlicht. Das Buch ist fundiert, aber auch für Laien gut verständlich. Viele Erlebnisse und auch Zitate der Demenzkranken. Er greift alle Fragen rund um die Demenz auf und viele Praxisbeispiele ergänzen die Themen. Es ist auch ein sehr liebevoll geschriebenes Buch, finde ich, übersichtlich und ansprechend aufgemacht mit teils sehr ansprechenden (vielleicht manchmal zu intimen) Fotos. Extrem viele Literaturtipps zu allen Themenkomplexen. Ich habe den Eindruck, dass dem Autor die Würde des demenrkranken Menschen sehr am Herzen liegt.

                                  Hier das Inhaltsverzeichnis:

                                  Inhalt

                                  Vorwort 7

                                  Kant. Reagan und Mme Calment oder Fragen rund um die Demenz II
                                  - Immanuel Kant, Ronald Reagan und Jeanne Calment 11
                                  - Fragen rund um die Demenz 17

                                  Kakerlaken, drei Handtaschen und Plaques oder Delir, Demenz und "Alzheimer"?
                                  - Delir (akute Verwirrtheit) 30
                                  - Demenz 36
                                  - - Diagnose Demenz 37
                                  - Demenzerkrankung 41

                                  Wie im Traum?- Gedächtnisstörungen 49
                                  - Gedächtnis und Demenz 54
                                  - Reaktionen der Betroffenen 55
                                  - - Leichte (beginnende) Demenz 55
                                  - - Mittelgradige Demenz 61
                                  - - Schwere Demenz 69
                                  - Traum und die Welt der Demenzkranken 70


                                  Jäger und Sammler - Anthropologie und Demenz 75
                                  - Das Denken und Kultur 7 6
                                  - Entwicklungsgeschichtliche Spuren 7 9
                                  - - Die Gruppe 79
                                  - - Bewegungsdrang 83
                                  - - Die Emotionen 85
                                  - - Die Sprache 88

                                  Das "gelbe Tierchen"- Ursachen des auffälligen Verhaltens 95
                                  - Verhalten und Störungen der Wahrnehmung 96
                                  - Wahnvorstellungen und Halluzinationen 100
                                  - Lautes Verhalten 109
                                  - - Einfluss von körperlichen und psychischen Faktoren 109
                                  - - Psychiatrische Störungen 112
                                  - - Reizmangel oder Reizüberflutung 112
                                  - - Schreien als unbeholfene Versuche der Kontaktaufnahme 114
                                  - - Nebenwirkungen von Medikamenten 115

                                  Champagnertrüffel in Bratensoße - Ernährung Demenzkranker 119
                                  - Essen Demenzkranke anders? 120
                                  - Ursachen der Ess- und Trinkstörungen bei Demenz 120
                                  - - Essstörungen 123
                                  - - Trinkverhalten 126
                                  - Umgang mit Ernährungsproblemen bei Demenzkranken 127
                                  - - Atmosphäre 127
                                  - - Geeignete Speisen und Getränke 132
                                  - - Verabreichung der Nahrung 135
                                  - Anzeichen und Folgen der Unterernährung und des Flüssigkeitsmangels 140
                                  - Probleme der Versorgung mit einer PEG-Sonde 143

                                  Tanzen, Singen und Lachen - Therapeutische Aktivitäten 149
                                  - Bewegung 155
                                  - Musik und Demenz 160
                                  - - Gedächtnis und Musik 161
                                  - - Welche Musik brauchen Demenzkranke? 162
                                  - Humor und Demenz 165

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                                  • Re: Heute ist Welt-Alzheimertag


                                    Nur zur Erinnerung. Heute ist Welt-Alzheimertag (komischer Begriff) und es gibt in Zeitungen und online jede Menge neuer Artikel

                                    http://www.rp-online.de/gesundheit/n...menz-1.3000669

                                    http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51721

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                                    • Re: Gelesen, gehört, gesehen. >>> Tipps. Bitte keine Diskussion.


                                      "Alzheimer ist eine Erkrankung des Gehirns, die vorrangig vom fortschreitenden Verlust des Gedächtnisses geprägt ist. Im Verlauf der Erkrankung verlieren die Erkrankten aber nach und nach auch andere geistige Fähigkeiten wie z. B. ihr Orientierungsvermögen oder das Sprachverständnis. Ärzte sprechen von einer Demenz. Die Erkrankten werden hilfloser und sind zunehmend auf Betreuung angewiesen." Für meisten Menschen klingt das als Urteil. In Alzheimertherapie gibr es etwas Neues. Na vor kutzem habe ich über alternative Therapie http://www.curendo.de/krankheitsbild...ay-und-co.html

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                                      • Re: Gelesen, gehört, gesehen. >>> Tipps. Bitte keine Diskussion.


                                        zum Thema Fixierung
                                        ZDF - Mittwoch 10.10.2012, 23:00 - 23:30 Uhr

                                        'Gefesselt im Heim'
                                        "ZDFzoom"-Autor Jens Hahne geht der Frage nach, warum in der Altenpflege zwangsfixiert wird, welche Probleme damit verbunden sind und welche Alternativen es gibt.

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                                        • Dialogzentrum Demenz Uni Witten Herdecke


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                                          Dialogzentrum Demenz der Uni Witten/Herdecke.
                                          Mit Newsletter Funktion.

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                                          • Re: Gelesen, gehört, gesehen. >>> Tipps. Bitte keine Diskussion.


                                            http://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=7857

                                            Artikel: Sanfte Pinzette gegen Alzheimer

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                                            • Re: Gelesen, gehört, gesehen. >>> Tipps. Bitte keine Diskussion.


                                              http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/b...story/19396735
                                              "Mutter, wann stirbst Du endlich?" von Martina Rosenberg.

                                              Ich hab es noch nicht gelesen, kann also nichts dazu sagen.

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                                              • Re: Gelesen, gehört, gesehen. >>> Tipps. Bitte keine Diskussion.


                                                David Sieveking "Vergiss mein Nicht"
                                                (Wie meine Mutter ihr Gedächtnis verlor und ich meine Eltern neu entdeckte) lese ich gerade - sehr bewegend und auch amüsant -.

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                                                • Re: Gelesen, gehört, gesehen. >>> Tipps. Bitte keine Diskussion.


                                                  Martina Rosenberg, die das Buch "Mutter, wann stirbst du endlich?" ´geschrieben hat, war im WDR Fernsehen:
                                                  > Kultur > West ART > Talk > Sendung vom 20. Januar 2013
                                                  "Jung gegen Alt - Brauchen wir einen neuen Generationenvertrag?"
                                                  Kann man im Internet anschauen.

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