• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Beginn Medikation im Anfangsstadium einer Demenz

Einklappen

X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Beginn Medikation im Anfangsstadium einer Demenz

    Meine Mutter, 72 Jahre hat seit einigen Monaten immer öfter
    Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis.
    Soll man bei Diagnose Alzheimer gleich medikamentös behandeln?
    Bei meiner Recherche bin ich auf unterschiedliche Meinungen
    dazu gestoßen.
    Was raten die Experten?

  • Re: Beginn Medikation im Anfangsstadium einer Demenz


    Hallo damia,
    natürlich!
    Wenn ein Facharzt ein Antidementiva empfiehlt, klar!
    Diese Medikamente haben den bestmöglichen Erfolg bei
    "frühzeitiger" Gabe.
    LG
    Ischwalm

    Kommentar


    • Re: Beginn Medikation im Anfangsstadium einer Demenz


      Hallo damia,
      ich kann Ischwalm nur zustimmen - je früher man beginnt, desto besser der Erfolg. Allerdings sollte die Diagnose eindeutig und von einer guten Gedächtnisklinik oder zumindest einem seriösen Neurologen gestützt sein.

      Vorab können Sie Gingko Biloba versuchen, auf sehr viel Flüssigkeit und ausgewogene Ernährung achten. Wichtig sind auch Folsäure, Vitamin E, ebenso die B-Gruppe, Lecithin.
      Es gibt auch Präparate die den Cholinhaushalt positiv beeinflussen sollen.

      Wichtig ist aber die Betreuung und Begleitung durch einen Facharzt.

      Herzlichst
      Leona

      Kommentar


      • Re: Beginn Medikation im Anfangsstadium einer


        An diese Frage würde ich mich gerne anhängen und zwar bezüglich der Höhe der Dosierung.

        Ich habe den Eindruck, die Alzheimer-Krankheit meiner Mutter hat sich seit 5-7 Jahren schleichend aufgebaut und wurde Mitte 2005 verstärkt oder kam zum Ausbruch (?) nach einer Narkose wegen einer Oberarm-Fraktur. Erst August 2009 wurde es richtig neurologisch abgeklärt. Seitdem bekommt sie 20mg Citalopram gegen Depressionen und 5mg Aricept. Ich denke, sie ist am Anfang des mittleren Stadiums.

        Es ist eine starke Verbesserung dank der Medikamente, Ergotherapie und Physiotherapie, sowie meiner Einstellungsänderung als Betreuerin eingetreten.

        Da ich immer wieder lese, das das Aricept nach 4-6 Wochen auf 10mg aufdosiert werden sollte, frage ich mich, welche Strategie die Ärztin mit der niedrigeren Dosierung verfolgt.
        Ich bin mit der Verbesserung im Augenblick zufrieden, frage mich aber, ob da etwas versäumt werden kann? Gibt es dazu Studien?

        Viele Grüße,
        Eva Franziska

        Kommentar



        • Re: Beginn Medikation im Anfangsstadium einer


          Hallo Eva-Franziska,
          alle Cholinesterasehemmer - wozu Aricept gehört - sollten zügig auf die Höchstdosis gesteigert werden, um ihr beste Wirkung zu entfalten. "Ein bisschen" am Anfang und "ein bisschen mehr" später bringt nichts. Sie sollten zu dem Thema unbedingt mit der behandelnden Ärztin sprechen. Es gibt hierzu auch bereits eine Stellungnahme unseres Experten Dr.Spruth. Vielleicht drucken Sie sich die als Gesprächsgrundlage aus?

          Lieben Gruß
          Leona

          Kommentar


          • Re: Beginn Medikation im Anfangsstadium einer


            Liebe Leona!
            Danke für die Info. Die Neurologin meinte nun, dass sie mit der Reaktion meiner Mutter auf die Medikamente zufrieden sei, trotz niedrigerer Dosierung. Jeder Mensch wäre anders und die Medikamente sind ja auch nicht ohne.
            Sie ist ein vorsichtiger Dosierer und tut das sicher nicht, um zu sparen. Subjektiv habe ich auch den Eindruck, dass das Bestmögliche erreicht ist. Die Stellungnahme von Dr. Spruth habe ich nicht entdeckt. Wäre mal interessant, was es dazu für Studien und Fachdisskussionen gibt. Sobald ich Zeit habe, will ich da noch etwas recherchieren.
            LG, Eva Franziska

            Kommentar