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Demenz nach einer Hüft Op?

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  • Demenz nach einer Hüft Op?

    Hallo!
    Also mein Grossvater (83 Jahre) hatte vor 2 Wochen eine Hüft Op, genauer gesagt wurde nur die "Pfanne" gewechselt.
    Die OP ist super gelaufen. Doch 2 Tage später fing er an "wirres Zeug" zu erzählen. Das wurde dann auch von Tag zu Tag schlimmer. Er war halt in einer anderen Welt. Aber wenn man Ihn fragte, zb. Was für ein Tag wäre?, Wann wer von seinen Angehörigen Geburtstag hat? Oder halt Sachen aus der Vergangenheit, dann antwortete er immer korrekt und richtig.
    Der Arzt meinte er wäre in einem "Durchgangssyndrom"!
    Seit 2 Tagen ist er wieder "normal" das heisst man kann sich mit Ihm wieder normal unterhalten und er antwortet auch richtig, halt wie vor der OP! Nur redet er halt manchmal noch oft ohne Sinn. Oder er weiss dann nicht wo er ist. Oder er will dann nach Hause.
    Jetzt soll er in 2 Tagen Entlassen werden nach Hause. Er freut sich natürlich sehr darauf.
    Nun meine Frage! Kann es sein, das wenn er wieder in seiner gewohnten Umgebung ist, Das er dann wieder vollkommen klar wird?


    LG Stefan


  • Re: Demenz nach einer Hüft Op?


    Hallo Stefan,

    bei meinem Vater traten auch nach einer OP Ende 2005 im KH starke Verwirrungsanzeiche auf, die sich nach der Entlassung wieder ganz zurückbildeten (gewohnte Umgebung). Vatér war das selber nicht geheuer und er machte dann einen Test auf Demenz bei seinem Hausarzt, der ohne Befund verlief. Dennoch traten ca. 6 Monate später wieder Anzeichen einer Demenz (zunächst ohne große Verwirrungen) auf und er begab sich erneut zum Testen. Langsam wurde es schlimmer und im April 2007 wurde dann Demenz diagnostiziert und mit Reminyl behandelt.

    Mein Vorschlag daher: Warten Sie nach der Entlassung Ihres Großvaters erstmal etwas ab und beobachten ihn weiter und veranlassen Sie dann ggf., dass Ihr Großvater sich testen läßt.
    Für die Medikation ist eine Früherkennung von Symptomen wichtig, da die wenigen Mittel, mit denen man die Krankheit etwas hinauszögern und abmildern kann, umso besser wirken, je früher sie gegeben werden. Der Hauarzt wird mindestens 6 Monate lang testen müssen (Fragebögen, Uhrenzeichnen), bevor er eine Demenz näher in Betracht ziehen kann, da er auch andere Erkrankungen ausschließen muss.

    LG
    Egon-Martin

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