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Tipps gesucht - Pflegeheim

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  • Tipps gesucht - Pflegeheim

    Tipps zur Heimunterbringung gesucht

    Wenn man ein gutes Heim mit qualifizierten PflegerInnen gefunden hat, in dem auch alles andere stimmt und in dem v.a. mehr therapiert als sediert wird, bleibt immer noch die wichtigste Frage:

    Wie bekomme ich den Patienten ohne große Irritationen dort hinein?

    Selbst wenn es „nur“ um eine Kurzzeitpflege geht, stellt sich diese Frage ja ebenfalls.

    Natürlich sucht man nach Vorwänden, die es dem Kranken erlauben, die Sache annehmbar zu sehen. Aber wie könnten solche Vorwände aussehen?

    „Dienstreise“, „Hotel“, usw. könnten solche Vorwände sein oder eine längst verdiente „Kur“. Problematisch ist es nur, wenn der Patient immer mal wieder so helle ist, und das Heim als Pflegeheim erkennt und dann heftig reagiert, weil er meint, man würde ihn abschieben wollen.

    Natürlich ist es am besten, überhaupt kein Heim zu benötigen – aber das dürfte in den meisten Fällen ab einem gewissen Punkt nur illusorisch sein. Aber es kann je auch der Fall eintreten, in dem Kurzzeitpflege notwendig wird, weil z.B. der Partner selber ins KH muss, usw.

    Da viele hier ihre Lieben in ein Heim geben mussten, wäre ich dankbar für Tipps bzw. Methoden, wie sie das bewerkstelligt haben.

    LG
    Egon-Martin

  • Re: Tipps gesucht - Pflegeheim


    Da ich leider bislang keine Ratschläge hier lesen konnte, habe ich das mit der eneuten Bitte um Tipps nochmal nach vorne ins Forum gehoben.

    LG
    Egon-Martin

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    • Re: Tipps gesucht - Pflegeheim


      Hallo Egon Martin,ich kann leider keine Tipps geben ,denn ich stehe vor dem gleichen Problem.Möchte sogerne mal für 3 Tage ausspannen und meinen Mann in die Kurzzeitpflege geben.Er ist so auf mich fixiert dass ich es einfach nicht fertig bringe ihn dort abzugeben.Wenn er auch so manchesmal mich fragt wo seine Frau ist ,weiß ich doch dass er ein paar Momente später mich wieder als diese erkennt und mich in den Arm nimmt.Da er in der letzten Zeit viel liegt und schläft habe ich nach Rücksprache mit dem Neurologen das Risperdal und auch das Pipamperon zur Nacht abgesetzt.Es hat wunderbar geklappt! Die kleinen verbalen Aggressionen und das etwas unruhigere schlafen kann ich gut ertragen.Was ist wenn ich ihn ins Heim gebe ,auch nur für ein paar Tage,fange ich wieder von vorne an? Habe einfach Angst ,dass er dem Pflegepersonal aggressiv gegenüber tritt und wieder Medikamente gegeben werden.Näßt er eventuell wieder ein wie im Krankenhaus als alles fremd war? So mache ich mir ständig Gedanken darüber und glaube ich lasse lieber alles so wie es ist!! LG K.

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      • Re: Tipps gesucht - Pflegeheim


        Wir haben letztes Jahr erstmalig die KZPFL für meine Mutter ausprobiert. Mein Vater, der die Hauptversorgung macht, musste "offiziell" zur Kur für zwei Wochen. Da ich voll berufstätig bin, hat meine Mutter eingesehen, dass ich mich nicht um sie sorgen kann und es hat super funktioniert mit der KZPFL. Wir haben dann mal ab und zu meinen Paps in der "Kur" angerufen und ich habe sie ab und zu besucht...

        Dieses Jahr brauchte mein Vater unbedingt eine Auszeit (er war vollkommen überlastet) und ich musste stationär ins Krankenhaus. Da kam Mutter auch für 10 Tage in die KZPFL mit der Begründung, dass es ihren Mann nicht gut geht, er einige Arztuntersuchungen ggf. stationären Aufenthalt hat und so hat sie es eingesehen, obwohl es von uns geflunkert war.

        Auch im Oktober wird sie nochmal für 14 Tage in die KZPFL gehen.
        Dann ist Vater nochmal offiziell zur Kur, vom Arzt angeordnet. Sie kennt mittlerweile die KZPFL und weiß, dass wir sie nach einer Zeit wieder abholen und es klappt super.

        Viele Grüße
        Petra

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        • Re: Tipps gesucht - Pflegeheim


          Lieber Egon,
          ich habe es ähnlich gehandhabt wie Petra.
          Vater bekam "einen Bonus" von der Krankenkasse - eine "2-wöchige bezahlte Auszeit". Dies untermauerte ich noch mit einem "Anschreiben"....viel geflunkert, aber es hat gewirkt und Vater fühlte sich sogar ein bisschen geschmeichelt, wo er doch sein ganzes Leben eingezahlt hatte.

          Trotzdem war er froh wie ein kleiner Junge als ich ihn nach 2 Wochen wieder abholte.
          Man wird wohl kaum auf normale Einsicht beim Kranken hoffen dürfen, deshalb sind hier Notlügen wohl erlaubt.

          Ob es dem Kranken dann gut tut und sogar gefällt, hängt sehr stark vom Heim ab - ob und wie auf die Erkrankung und den Menschen eingegangen wird. Hier solltest du wählerisch sein, da möglicherweise schon Weichen für später gestellt werden.

          Die schriftliche Form, in der ich Vater auf den Aufenthalt vorbereitet habe, hat sich auch deshalb bewährt, weil er die "Einladung" sonst immer wieder vergessen hätte - so konnte er den Brief immer wieder lesen und hatte etwas in der Hand.

          Gruß Leona

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          • Re: Tipps gesucht - Pflegeheim


            Vielen Dank für die Tipps sagt

            mit lieben Grüßen
            Egon-Martin

            p.s. Weitere Tipps sind immer willkommen.

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