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Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3

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  • Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3

    Forumsmitglied Bikerfreddy hat einen m.E. interessanten Ansatz veröffentlicht.
    Es gibt Untersuchungen und Hinweise, dass eine Zuckeraufnahmestörung im Gehirn Alzheimer begünstigen - gar verursachen? - könnte.

    Wer sich damit beschäftigt hat, sollte bitte seine Erfahrungen mit uns teilen.
    Ein interessanter Link zum Thema:

    [www.podcast.de]
    Und mal 10 Minuten Zeit zum Zuhören nehmen.

    LG
    Leona

  • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


    http://www.podcast.de/episode/895342...n_-_15.10.2008

    Neuer Versuch...

    Kommentar


    • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


      Hallo zusammen,

      mit großen Interesse habe ich die Informationen von Bikerfreddy gelesen. Vorstellen kann ich mir diesen Forschungsansatz schon, aber ob er wirklich zum Erfolg führt wird dann die nächste Zeit zeigen. Ich würde es mir sehr wünschen. Zumal ich auch bei meiner Schwiegermutter innerhalb des letzten Jahres einen deutlichen Verfall beobachten mußte. Inzwischen kann sie kaum noch Sprechen und ist seit Oktober ans Bett gefesselt, da sie Ihre Beine und Arme nicht mehr bewußt steuern kann und uns zweimal fast vom Sessel gerutscht ist.
      Leider habe ich nirgends gefunden in welchen Lebensmitteln die Galactose vermehrt enthalten ist, vielleicht kann man auch da ansetzten, da das Pulver doch recht teuer ist.

      Habe mal hier geantwortet, da der Thread von Ratlosigkeit sonst aus dem Ruder läuft. ()

      Grüße und Kraft an alle!! B)

      Bettina

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      • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


        lieber Bikerfreddy, wie heißt die Klinik im Schwarzwald, die Anschrift? Ich würde mir gerne dort weitere Infos holen. Sie wissen ja, bei dieser furchtbaren Krankheit greift man nach jedem Strohhalm und die Belastung ist für einen Angehörigen, der jahrelang, 24 Stunden am Tag mit dem geliebten Menschen zusammen ist, oft ganz enorm. Zum Glück habe ich unsere Kinder und Schwiegerkinder, die mich wunderbar unterstützen. Vielleicht bringt uns die Galactose einen Erfolg. Vielen Dank und Grüße, Lothar

        Kommentar



        • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


          Liebe Forummitglieder/innen,
          liebe neue Leser/innen,

          meine Skepsis bei der Galactose-Theorie scheint mehr als nur berechtigt !
          Ich habe das Glück, dieses Thema mit 6 Fachärzten für die Psychiatrie und 2 Neurologen besprechen bzw. diskutieren zu können.
          EgonMartin hat ja auch schon auf Stockholm verwiesen, wir hätten mittlerweile von einem " Nobelpreis für die Medizin " hören müssen.
          Das Ergebnis meiner Diskusionen zu dem Thema werde ich nächste Woche ausführlicher beschreiben. Es zeigt sich aber schon jetzt, das die Galactose-Theorie nur " falsche Hoffnungen " nährt ! Bitte noch kein Geld für eine teure Galactose ausgeben, lieber beim
          örtlichen Bäcker ein paar " Zuckerstückchen " besorgen.
          Nächste Woche mehr.
          Liebe Grüße
          Ingo Schwalm

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          • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


            Hallo Ingo,

            habe noch keine Galactose gekauft oder bestellt. Bin gespannt auf Deine Mitteilungen.

            Ich bin bei solchen Dingen immer skeptisch - der alter Ingenieur mit naturwissenschaftlichem Background kommt eben immer wieder durch :-). Aber ich suche auch immer wieder und neige zum Greifen nach Strohhalmen. Wer heilt hat recht - gilt. Aber die Heilung muss auch wahrscheinlich und mit nachvollziehbaren Beispielen (bzw. tragfähigen wissenschaftlichen Modellen) belegt sein.

            Gruß
            Egon

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            • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


              Hallo EgonMartin,
              genau das sind die Gründe für mich zu warnen! Jeder greift verständlicher Weise
              nach diesen Strohhalmen. Meistens bleibt leider nur die Hoffnung und der übliche
              " Placebo-Effekt ". Dabei verdient aber jemand viel Geld.
              LG
              Ischwalm

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              • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                Hi Ingo,

                schon wahr. Aber wir sollten dabei auch nicht vergessen, dass die ganz großen "Abzocker" immer noch die Pharmakonzerne sind.

                Mein Hausarzt - nicht der meines Vaters -, ein älterer Gastroenterologe, der z.Z. meine Hausärztin vertritt, hat mir mal was aus dem "Nähkästchen" erzählt, das ich zwar nicht alles nachvollziehen kann, aber das doch zu denken gibt.

                Er hatte in seiner Praxis auch einigen DAT-Fälle. Die AChE-Inhibitoren (Reminyl und Co) hat er nicht verschrieben, weil er davon nicht hält. Noch weniger hält er von Psychopharmaka, die er nur in ganz wenigen Fällen für sinnvoll erachtet. Das mache nur die Pharmaindustrie reich.

                Das mit den Inhibitoren kann ich nicht ganz nachvollziehen, da deren Wirkungsweise m.E. wissenschaftlich gut erklärbar ist. Tatsächlich aber wirken sie nicht bei jedem und es taucht dann die schon fast philosophische Frage auf, ob es "ohne" nicht genauso um den jeweiligen Kranken stände wie "mit". Dass bei Neuroleptika und Co Vorsicht geboten ist, ist leichter einzusehen. Diese würde der Arzt meines Vaters nur als letzte Option verschreiben, obwohl ich damit wegen der Akutzustände schon geliebäugelt hatte.

                Gruß
                Egon

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                • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                  Und hier kommt jetzt die absolute Rarität zum Thema "Zucker":

                  Im STERN, Heft 22 aus dem Jahre 1966 (!) findet man den Artikel "Im LSD-Rausch durch Himmel und Hölle". Darin behauptet eine gewisser Bart Huges, Zucker würde die Intensität der Halluzinationen bei LSD regulieren und einen möglichen Horror-Trip verhindern. Er glaubte auch, den Text des Songs "Candy Man" von Donovan so zu verstehen, dass dieser auf einem Horror sehnlichst seinen Süßwarenverkäufer sucht (textlich könnte das stimmen). Immerhin wurde dem von den Reportern, die ebenfalls LSD ausprobierten - war damals sogar noch legal - oder andern nicht widersprochen. Aber was wußte man damals schon davon.

                  Bart Huges hatte sich später einen Namen als Trepanationsguru gemacht. Er hatte inzw. Medizin studiert und sich zum Zweck eines dauerhaft erweiterten Bewusstseins ein kleines Loch in den Schädel gebohrt (m.E. eine fixe Idee, vmtl. ausgelöst durch unzählige Trips mit LSD).

                  Ich habe allerdings keine Abhandlung über Zucker als Regulator für psych. Zustände gefunden - aber es könnte was dran sein.

                  Das mal nur so nebenbei.

                  Gruß
                  Egon-Martin

                  Kommentar


                  • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                    Lieber Ingo,
                    Zuckerstückchen und Galactose sind nicht dasselbe. Ich habe mit Chemikern und Biologen darüber gesprochen. Da es keine Nebenwirkungen gibt, steht doch einem Selbstversuch nichts entgegen. Die Kosten, die die Krankheit verursacht sind ohnehin so hoch, dass es auf diese 40,- Euro (um es erst einmal zu testen) doch auch nicht mehr ankommt.

                    Ich denke, jeder weiß, dass "Stockholm" hier noch nicht bevorsteht - aber selbst wenn die kognitiven Leistungen nur ein wenig gebessert werden (Erkennen von nahen Personen, Möglichkeit durch einfache Zeichen "ja" oder "nein" anzudeuten), wäre es den Einsatz schon wert.

                    Gut - ich bin ein Kämpfer auch gegen Windmühlenflügel - aber was bleibt uns sonst übrig?
                    Wenn Galactose - dann konsequent, aber mit offener Erwartungshaltung, nicht mit dem sicheren Gefühl: jetzt wird alles besser.

                    LG
                    Leona

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                    • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                      Interessanter wären Erfahrungswerte anderer Angehöriger, die Akutzustände - gleich welcher Art - mit "Süßem" (zu hinterfragen wäre, welche Arten von "Süß") mildern konnten. Ich habe diese Erfahrung im Anfangsstadium bei meinem Vater gemacht (mit Honig, Traubenzucker, konzentrierten Fruchtsäften, Pudding) . Ich habe bereits gestern angefangen selbst Galactose einzunehmen (nenn' mich ruhig: Leona Hahnemann... ;o)). Auch Vater hat seine erste Dosis gestern bekommen - wie gesagt, ich will es wissen. Heute früh und mittag habe ich das WG-Personal daran erinnert, den Esslöffel im Getränk zu geben. Heute Abend werde ich es wieder selbst übernehmen. Ich erhoffe nichts - aber ich probiere es aus.

                      Leona

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                      • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                        Hallo Leona,

                        hast Du etwa Galactose in einer homöopathischen Potenz genommen, wenn Du "Hahnemann" genannt werden möchtest?

                        Mein Beitrag war übrigens kein Scherz. Ich habe tatsächlich früher mal Bart Huges nachrecherchiert und den alten Stern habe ich mir für rd. 16 EUR bei einem Antiquariat besorgt. Hat sich leider nicht gelohnt.

                        An Süßigkeiten würde ich Traubenzucker empfehlen und werde das mal bei Vater ausprobieren. Dazu noch Vit C und Sauerstoff - könnten zusammen was bewirken.

                        LG
                        Egon

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                        • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                          Hallo Ingo,
                          das ist ja die eigentliche Katastrophe daß ein Radiosender wie Bayern 2 Radio
                          mehr weis als viele "Fachleute" Hör doch einfach mal rein: bei Google
                          "Hunger im Gehirn" eingeben und dann auf Bayern 2 Radio gehen,
                          IQ Wissenschaft unForschung, Hunger im Gehirn - Alzheimerdemenz
                          anhören, und dann auf www.galactose.de gehen . Mit Ärzte Login.
                          Gruss Bikerfreddy

                          Kommentar


                          • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                            Liebe Leser und Leserinnen,
                            lieber Bikerfreddy,
                            liebe Angehörige mit der Hoffnung/Erwartung von Verbesserungen bei Alzheimer durch
                            -------------------------------Gabe von Galaktose---------------------------------------------------------

                            Galactose wird " ORAL " aufgenommen. Galactose muss somit den Weg über die Leber
                            gehen. Dort ist aber ein Umbau zu Glucose unter Energieaufwand ( ATP ) möglich, um
                            das Produkt UDP-Glucose zu verbrauchen ( anaerober Stoffwechsel ).
                            Kurz : Galactose wird durch Metabolisierung in der Leber zu Glucose !
                            1.) Fazit : Es gibt also keine " FREIE Galactose " die im Gehirn wirken kann.
                            Grund : Der First - Pass - Effekt in der Leber. Galactose wird zu Glucose umgebaut.
                            2.) Es gibt die Krankheit der erblichen GALAKTOSÄMIE. Das ist eine seltene angeborene
                            Stoffwechselstörung bei der sich zu viel Galactose ( ein Zucker ) im Blut befindet.
                            Diese Patienten sind krank ( Erbrechen, Durchfall, Gelbsucht u.s.w. ). Patienten sind durch diesen erhöhten Blutspiegel nicht vor Alzheimer geschützt, sie sind nicht Intelliegender oder ähnliches.
                            3.) ALZHEIMER IST KEINE GLUCOSE - STOFFWECHSELKRANKHEIT; die Zellen sind schon vorher zerstört.
                            4.) Die Moleküle der Glucose sind kleiner als die der Galactose und können die
                            Blut -Hirn - Schranke kaum überwinden!

                            Dann doch lieber ein " Zuckerstückchen vom Bäcker "
                            Besonderen Dank an den Fach-und Oberarzt für die Psychiatrie Herr F. und an die Neurologin Frau R. für die besondere Unterstützung.

                            Liebe Grüße
                            Ingo Schwalm

                            Kommentar


                            • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                              Hallo,

                              ---------- hier noch ein logisches Argument gegen die Galactose-Theorie!-----------

                              -------Weiger Kalorien verbessern Das Gedächtnis------

                              Reduzieren ältere Menschen ihre Kalorienzufuhr, verbessert sich offenbar ihr Denkvermögen. Das geht aus einer Studie der Universität Münster hervor.
                              Dabei verbesserte sich die Gedächtnisleistung der Studienteilnehmer innerhalb von drei Monaten um durchschnittlich 20 Prozent, nachdem sie täglich um rund ein Drittel weniger Kalorien zu sich nahmen. Als Erklärung wird vermutet, dass die Synapsen der Nervenzellen durch die " Diät " beweglicher werden und die Neuronenbildung angeregt wird.
                              Diese Effekte beruhten auf der durch das Fasten erhöhten Insulinintensivität der Gehirnzellen und verringerten Entzündungprozesse im Körper. Die Forscher gehen außerdem davon aus. dass Übergewicht und ein erhöhter BLUT - INSULINSPIEGEL eine Rolle beim VERLUST DER GEISTIGEN LEISTUNGSFÄHIGKEIT im Alter spielen.

                              Quellen: Münster/Bonn ( dpa/tmn )
                              Onmeda - News
                              LG
                              Ischwalm

                              Kommentar


                              • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                Lieber Ingo,

                                ich habe natürlich auch diese Untersuchungsergebnisse gelesen - würde jedoch bei dem allgemeinen "Trial-and-Error - Trend" (Versuch+ Irrtums-Trend) bei der Alzheimer Erkrankung auch bei diesen Ergebnissen zur Zurückhaltung und zum Abwarten raten.

                                Ich kenne unzählige völlig unterernährte Alzheimerkranke - da ist kein Hinweis auf irgendeine Besserung der Hirnleistung wahrnehmbar. Also Vorsicht ist fast bei allen "neuen" Erkenntnissen angebracht. Alzheimerkranke auf Verdacht hin fasten zu lassen, finde ich ansgesichts des meist ohnehin katastrophalen körperlichen Zustandes unverantwortlich. Das kann die Lösung m.E. nicht sein.

                                Fakt ist doch, dass die Wissenschaftler noch weitestgehend im Dunkeln tappen - ursächliche Behandlung gibt es u.a. auch deshalb noch nicht, weil man die Ursachen nicht kennt.

                                LG
                                Leona

                                Kommentar


                                • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                  Nachtragen möchte ich noch, dass eine ausgewogenen Ernährung besonders beim an Alzheimer erkrankten Menschen von zentraler Wichtigkeit ist. Der Kalorienverbrauch erhöht sich durch die Erkrankung drastisch - wobei noch nicht genau geklärt ist, wo die Ursache dafür liegt. Fakt ist, dass ein Alzheimer Patient im Schnitt 3.600 Kalorien am Tag verbraucht und bei "normaler Ernährung" (z.B. 2000 Kalorien täglich) beständig an Gewicht verliert und in der Regel völlig abmagert. Nachzulesen auch im Ernährungsratgeber der Alzheimer Gesellschaft (www.deutsche-alzheimer.de). Einerseits führt man die starken Gewichtsabnahmen auf hohen Bewegungsdrang zurück, die Abnahmen setzen sich aber auch fort, wenn der Kranke bettlägerig ist. Im Folgenden noch einige Links - die hoffentlich funktionieren - in denen man weitere Informationen findet.

                                  Deshalb: keine Fastenkuren mit Alzheimer Patienten!

                                  http://www.dgem.de/material/pdfs/ern...ion%202006.pdf

                                  http://www.special-alzheimer.de/alzh...nt-192954.html

                                  http://www.sprechzimmer.ch/sprechzim..._Patienten.php

                                  http://othes.univie.ac.at/2863/1/2008-11-26_0001342.pdf
                                  Hier besonders Punkt 4 , ab Seite 12 !

                                  Kommentar


                                  • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                    Liebe Leona,

                                    natürlich hast du Recht mit den Einwänden. Bei einer Unterernährung wäre eine Diät fatal, genauso bei Mangelernährung.
                                    Ich wollte nur eine allgemeine Information von Onmeda-News weitergeben.
                                    Es gibt natürlich noch nicht die Lösung bei Demenz!
                                    LG
                                    Ischwalm

                                    Kommentar


                                    • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                      Liebe Leona, lieber Ischwalm,
                                      es ist ein Irrtum anzunehmen da0 die Galactose in der
                                      Leber zu Glucose wird, das wäre fatal, denn Glucose
                                      kann nur über das Insulin und den Rezeptor in die Zelle,
                                      und bei der Demenz ist der Rezeptor defekt. Also nochmal:
                                      Die Galactose geht über die Blutbahn auch bei defektem
                                      Rezeptor direkt in die Zelle und in der Zelle wird sie in Glucose
                                      umgewandelt. Alles nachzuhören: Bei Google "Hunger im Gehirn"
                                      und auf Bayern2 Radio auf IQ Wissenschaft und Forschung,
                                      Hunger im Gehirn - Alzheimerdemenz gehen .
                                      Gruß Bikerfreddy

                                      Kommentar


                                      • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                        Hi Bikerfreddy,

                                        ich denke, wir alle sollten ab und an mal wieder die Schulbank drücken. Ich habe das mal ein wenig gemacht und fand, dass Glucose sehr wohl in der Leber aus Galactose metabolisiert wird. Den Vorgang nennt man Epimerisierung und er erfolgt in diesem Fall in der Umgruppierung einer sog. OH-Gruppe am Galactosemolekül, was man auch als Umkehr der sterischen Anordnung bezeichnen kann.

                                        LG
                                        Egon-Martin

                                        Kommentar


                                        • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                          Hi Ingo,

                                          wie Wikibooks "Biochemie und Pathobiochemie: Galactose-Stoffwechsel" zu entnehmen ist, dürfte die Aussage:

                                          "Die Moleküle der Glucose sind kleiner als die der Galactose und können die Blut -Hirn - Schranke kaum überwinden!"

                                          so nicht korrekt sein, da der Unterschied zwischen Glucose und Galacose - in vivo hat man es mit der "Epimerisierung von UDP-Galactose zu UDP-Glucose" zu tun - nur ein molekular struktureller aber kein summarischer ist. Mithin können wir hier nicht von kleineren oder größeren Molekülen reden. Möglich aber, dass diese Strukturunterschiede sich auf molekulare Cluster beziehen - dann könnte es Probleme geben. So weit geht mein Wissen bzw. meine Erinnerung an Zeiten, in denen ich mich mal damit beschäftigt habe leider nicht zurück.

                                          LG
                                          Egon

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                                          • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                            Hallo Egon,

                                            im Grunde sind mir die Größenunterschiede der entsprechenden Moleküle egal und nicht wirklich wichtig. Die Größe war ja auch nur ein Kriterium.
                                            Ich möchte nur einfach nicht , dass viel Geld in eine Legende investiert wird und
                                            pflegende Angehörige nicht begründete Hoffnungen vermittelt bekommen, die dann mit der Zeit in große Enttäuschungen/Frustrationen enden.
                                            Jeder kann natürlich für sich selbst entscheiden.
                                            Ich wünsche allen Betroffenen ein Wirkstoff der die Demenz " heilen " kann .
                                            Der Mensch der diesen Wirkstoff findet darf Multi-Millionär werden.
                                            LG
                                            Ingo

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                                            • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                              Hallo Ingo,

                                              das sehe ich im Prinzip ähnlich. Aber es ist auch zu bedenken, dass Frustration das täglich Brot von uns Angehörigen ist. Vielleicht ist manchmal daher ein wenig Hoffnung dann und wann gar nicht so schlecht. Immerhin hat man dann ja auch eine kleine Zeit des Aufatmens gehabt. Enttäuschung ist ja leider aller Ziel, denn jeder ist sterblich - Leben ist immer auch Spiel der Illusionen.

                                              Wenn das alles allerdings mit hanebüchenen Unkosten verbunden ist, sieht es schon sehr dramatisch anders aus.

                                              LG
                                              Egon

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                                              • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                                Liebe Forenteilnehmer,

                                                es gibt keine wissenschaftliche Grundlage (Daten zur Wirkung beim Menschen), die eine allgemeine Empfehlung eines therapeutischen Einsatzes von Galactose m.E. rechtfertigen würde.

                                                Mit freundlichen Grüßen,

                                                Spruth

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                                                • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                                  Hallo Dr. Spruth, Charite Berlin Ihr Beitrag verwundert mich sehr.
                                                  Geben Sie in das Google Suchfeld "Hunger im Gehirn" ein, und
                                                  gehen Sie auf Bayern2 Radio, IQ Wissenschaft und Forschung.
                                                  Hunger im Gehirn - Alzheimerdemen v. 15.10.2008. Ich habe
                                                  damals beim BR2 nachgefragt ob das alles stimmt was da erklärt
                                                  wird: Es ist alles mehrfach gegenrecherchiert so die Redaktion
                                                  von IQ Wissenschaft und Forschung. Redaktion Susanne Noll.
                                                  Oder kontaktieren Sie den Chefarzt Dr. Peter Maurer,
                                                  www.max-grundig-klinik.de , dort wird die Galactose schon siet Jahren
                                                  angwandt. Aber am einfachsten schauen Sie bei
                                                  Prof. Dr. med Werner Reutter vorbei
                                                  Institut für Biochemie und Molekularbiologie
                                                  Charite Campus Benjamin Fraklin
                                                  Amin Allee 22
                                                  14195 Berlin-Dahlem

                                                  Auch Prof. Dr. med. Siegfried Hoxer
                                                  Uni Heidelberg
                                                  ist führend bei der Galactose Forschung
                                                  Ich weise auch auf die Martin Roser Studie 2009 hin
                                                  die ich Ihnen bei Nennung einer Mail Adresse gerne zusende.
                                                  Liebe Grüsse Bikerfreddy

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