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Dimebon - wann Studienabschluß?

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  • Dimebon - wann Studienabschluß?

    Kann zufällig jemand in Erfahrung bringen, wann die Studien, die sich derzeit in der Phase III befinden, abgeschlossen sein werden, bzw. wann man an den Wirkstoff gelangen wird in Deutschland (oder auch weltweit)? Scheint sehr vielversprechend zu sein und vor allem nebenwirkungsarm!
    Danke und Gruß
    Flieder


  • Re: Dimebon - wann Studienabschluß?


    Hallo Flieder,
    ich weiß nicht recht, was ich von den Veröffentlichungen halten soll. Es wird immer von "milder und moderater Alzheimer-Erkrankung" gesprochen - also vermute ich, dass es nicht "der Durchbruch" sein wird. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt - also hoffen wir.
    Über den Einsatz im Alltag habe ich nichts gefunden, leider.
    Gruß Leona

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    • Re: Dimebon - wann Studienabschluß?


      Sehr geehrte Flieder,

      die Voerergebnisse einer Studie an 183 Patienten mit einer milden bis moderaten Alzheimer-Krankheit aus elf russischen Pflegeeinrichtungen stimmen hoffnungsvoll. Die angesprochene Phase III-Studie läuft aber noch nicht lange und ich denke, daß es noch Jahre dauern wird, bis (wenn überhaupt) eine Zulassung erteilt werden wird.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Spruth

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      • Re: Dimebon - wann Studienabschluß?


        Sehr geehrter Herr Dr. Spruth,

        das stimmt mich traurig. Noch Jahre, obwohl schon in Phase III und vor allem ein Medikament, dass zwar für den Anwendungsfall neu getestet wird, aber ansonsten als Antiallergikum schon auf dem Markt war? Ist das immer so, oder gibt es da Gegeneinflüsse? Gibt es vielleicht ein anderes Antihistaminikum, das eine ähnliche Wirkung haben könnte und schon am Markt ist?

        Freundliche Grüße
        Flieder

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        • Re: Dimebon - wann Studienabschluß?


          Sehr geehrte Flieder,

          normalerweise zuckt man zusammen, wenn mann hört, daß ein AD-Patient ein Antihistaminikum erhält, weil diese Medikamente oft anticholinerge Nebenwirkungen (auch zentral) haben.
          Ich finde es daher richtig, wenn ein solches Präparat, bevor es bei Demenzpatienten in der Breite eingesetzt wird, gut hinsichtlich seiner Sicherheit und Effektivität untersucht wird. "Gegeneinflüsse" vermag ich nicht wahrzunehmen. Von wem auch? Eines der weltweit größten (das größte?) Pharmaunternehmen hat sich in die Untersuchungen eingeklinkt, um es mit zu vermarkten, sollte es zugelassen werden.

          Mit freundlichen Grüßen,

          Spruth

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