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Digimerck + Demenz

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  • Digimerck + Demenz

    Mein Vater bekam nach dem letzten Klinikaufenthalt zusätzlich Digimerck verordnet.
    3 Wochen später, kurz vor Weihnachten, war ein richtiger Demenz-Schub zu beobachten: Die hellen Phasen wechseln seither relativ spontan mit den verwirrten ab, häufig begleitet von halluzinatorischen Wahrnehmungen; besonders nachts kommt er schwer zur Ruhe.
    Kann diese Symptomatik auf eine Digitalis-Vergiftung hinweisen? Sein Hausarzt hat seit Verordnung des Medikaments noch keine Laborüberprüfung durchgeführt, ja nicht einmal einen Hausbesuch durchgeführt (1 Monat!) um die Wirkung des neuen Medikaments beurteilen zu können.


  • Re: Digimerck + Demenz


    Hallo lenschi,
    leider bin ich - da keine Fachfrau - hier überfragt. Aber vielleicht wissen andere mehr.
    Gruß Leona

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    • Re: Digimerck + Demenz


      Hallo,

      eine Überprüfung der Laborwerte bei Digitaliseinnahe findet in der Regel vierteljährlich statt. Auch entsteht die Überdosierung ja aufgrund Kumultation, das heißt langsames Ansteigen der Dosis im Blut durch längere Einnahme. Ich kann mir dies nach so kurzer Zeit eigentlich nicht vorstellen.
      Wie ist den der Blutdruck, sind die Werte in Ordnung? Wie hoch ist die Dosierung?
      Ein typisches Anzeichen für eine Überdosierung wäre ein Zwillingspuls.

      Lb. Gruß

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      • Re: Digimerck + Demenz


        Sehr geehrte/r Lenschi,

        dringend sollten bei Ihrem Vater, so noch nicht geschehen, der Digitoxin-Spiegel und die Elektrolyte kontrolliert werden. Ich wundere mich, daß dies nicht routinemäßig geschah. Eine Digitoxin-Überdosierung kann zu einem deliranten Syndrom führen. Hinsichtlich der Elektrolyte ist insbeondere auf einen hochnormalen Kalium-Wert zu achten.

        Mit freundlichen Grüßen,

        Spruth

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        • Re: Digimerck + Demenz


          Danke für die Rückmeldungen. Ich hatte aufgrund meiner Recherchen eben diese Vermutung. Wir haben inzwischen in Absprache mit einem Neurologen Digimerck abgesetzt und die von mir beschriebenen Symptome sind verschwunden, sodass wir nur mit den "normalen" Veränderungen der Krankheit fertig werden müssen. Jedenfalls ist die Situation nun für meinen Vater und uns wieder um vieles erträglicher geworden.
          Besten Dank!

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