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Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch

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  • Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch

    Hallo,

    meine Schwiegermutter 89 Jahre ist zwar die letzten Jahre immer vergesslicher geworden, war aber ansonsten bis auf etwas hohen Blutdruck noch fit und gesund.
    Nur war sie schon immer sehr Dickköpfig und hat auch schon ihre Kinder ziemlich verärgert, der einzige der bisher noch gut mit ihr zurecht kam war ich (ihr schwiegersohn).

    Sie lebte noch in Ihrer eigenen Wohnung und versorgte sich soweit es ging noch selbst.
    Nur mit der Körperpflege gibt es immer mehr Probleme, sie weis einfach nicht mehr, das sie sich nicht wäscht!
    Wir haben dafür vor 4 Monaten mit einem Pflegedienst angefangen, so das sie einmal in der Woche gebadet wird.
    Sie wehrt sich zwar immer und behauptet ich wasche mich doch usw.
    Auch Wäsche wechselt sie nicht mehr regelmäßig, man muss die schmutzige wäsche schon vor ihr verstecken, damit sie diese nicht mehr anzieht.
    Ebenso geht´s auch mit dem Essen. Sie behauptet zwar immer ich koche doch usw.
    Fakt ist aber das sie kaum noch was gegessen hat.
    Daher haben wir auch essen auf Räder für sie bestellt.
    Sie sagt zwar immer wieder das brauch ich nicht, das will ich nicht, ist aber doch froh wenn sie regelmäsig essen bekommt.

    Jetzt aber das eigentliche Problem.

    Vor 14 Tagen ist sie Nachts vorm Bett hingefallen, musste ins Krankenhaus, Oberschenkelhalsbruch!
    Dort ist sie operiert worden, aber sie musste das Krankenhaus nach 9 Tagen verlassen, angeblich wieder voll belastbar. Sie wurde nur für den 2. Januar in einer Reha Klinik angemeldet.
    Da sie aber kaum laufen kann, auch nicht alleine aufstehen, sich anziehen, waschen und zur Toilette gehen kann, haben wir sie jetzt zur Kurzzeitpflege in ein Altenheim untergebracht.
    Jetzt ist natürlich jede Menge Ärger vorpragrammiert.
    Zum einen, wenn sie mal lichte Momente hat, dann will sie nach Hause, was aber leider nicht möglich ist, da keiner da der sie versorgen kann.
    Zum anderen, das Krankenhaus hat schon gesagt wir bräuchten eine Betreuung für die Schwiegermutter.
    War auch schon auf dem Amtsgericht und habe die Betreuung angeregt, aber vor Weihnachten kann mann da nicht viel erreichen!
    Also hab erstmal den ganzen Papierkram für Krankenhausaufenthalt, Operation, Plegeheim, Reha unterschrieben, obwohl man das eigenlich gar nicht darf. Aber selbst der Richter am Amtsgericht zuckt erstmal mit den Schultern, auch ärztliche Gutachten hab ich vor Weihnachen keine bekommen, da keiner richtig Lust dazu hatte, weder Hausarzt noch Krankenhausarzt!
    Zum Schluss noch eine Frage: Hat schon mal jemand Erfahrung mit Oberschenkelhalsbruch und Demenz in dem Alter gemacht?
    Wie Groß ist die Wahrscheinlichkeit das die Frau nochmal alleine in Ihrer Wohnung zurecht kommt?
    Von den Kinden lässt sie sich auch nicht helfen, eher noch von fremden Leuten!
    Ps. Pflegestufe ist im Sommer noch abgelehnt worden, muss ich wohl neu beantragen!

    so richtig weis ich im Moment auch nicht wie es weiter gehen soll, hoffe aber noch auf die Reha!

    Gruß Ludwig


  • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch


    Hallo Ludwig!

    Genau dasselbe habe ich 2006 mit meiner Mutter durchgemacht, sie war damals 82. Meine Erfahrungen waren nicht eben die besten.

    Zunächst einmal muß ich leider Ihre Hoffnungen zerschlagen: Nein, Ihre Schwiegermutter wird zuhause nicht mehr alleine zurechtkommen. Und: Hoffen Sie nicht auf die Reha. Meine Mutter wurde nach 5 Tagen aus der Reha nach Hause geschickt, mit dem Hinweis, sie sei nicht hinreichend kooperativ. Nachdem sie die anschließende Kurzzeitpflege hinter sich hatte und der dortoge Physiotherapeut überhaupt nicht mit ihr zurechtkam, habe ich mir auf eine Empfehlung hin (von der Ergotherapeutin in der Klinik) eine Physiotherapeutin nach Hause geholt, die hervorragend auf Menschen mit Demenz eingestellt war. Dadurch kann sie heute wieder einigermaßen laufen und sich in ihrer Wohnung bewegen; jedoch draußen nicht mehr. Sie ist zu gangunsicher und es besteht Sturzgefahr. Ohne Begleitung geht da gar nichts.
    Meine Mutter kam wieder nach Hause, weil ich beschlossen hatte, die Pflege zu übernehmen. Ich bin praktsch wieder bei ihr eingezogen. Insbesondere nachts kann sie nicht alleine sein, wegen der Sturzgefahr.
    Vor allem bei Übermüdung besteht Sturzgefahr, daher vor allem nachts und morgens. Tagsüber kann man meine Mutter stundenweise alleine lassen. Sie kann jedoch weder sich pflegen noch für sich kochen oder einkaufen oder Bankgeschäfte erledigen.
    Ich rate Ihnen: Ziehen Sie das schnellstmöglich durch, was Sie sich ohnehin vorgenommen haben. Pflegestufe (mindestens die Stufe 1 bekommt Ihre Schwiegermutter jetzt problemlos). Beantragen Sie außerdem einen Behindertenausweis, dadurch gibt es z.B. steuerliche Erleichterungen - falls Ihre Schwiegermutter Steuern zahlt. Und: ganz schnell eine Betreuung beantragen (haben Sie ja auch schon) - und schauen Sie, daß Sie selbst als Betreuer eingesetzt werden (bieten Sie sich bei der Beantragung gleich an, das zu übernehmen), damit Ihnen nicht ein Fremder vor die Nase gesetzt wird, der dann, ohne Sie informieren zu müssen, über das weitere Schicksal Ihrer Schwiegermutter bestimmen kann.
    Und dann überlegen Sie sich, wie Sie die Hilfen organisieren können. Ihre Schw.mutter kann möglicherweise mit viel Hilfe noch eine ganze Weile zuhause sein. Schauen Sie sich um, ob die Wohnung evtl. umgebaut werden muß. Stolperfallen entfernen, Herd evtl. ganz abschalten (Sicherung!), wie ist es mit Waschmaschine usw. Es gibt Wohnraumberatungen, z.B. vom Deutschen Roten Kreuz, die sich die Wohnung genau ansehen (gegen eine Gebühr von ca. 45 Euro, ist bei der Pflegekasse einzureichen) und Ihnen sagen, was gemacht werden muß. Auch evtl. behindertengerechtes Bad oder wenigstens Haltegriffe. Toilettensitzerhöhung ist bei Oberschenkelhalsbruch auf jeden Fall angesagt, wohl auch ein Badewannenlifter. Bekommen Sie alles über die Pflegekasse. Wenn Ihre Schw.mutter sich von Fremden eher helfen läßt - umso besser. Dann können Pflegedienste helfen. Die Nachtbetreuung ist halt schwierig, auch wegen zur Toilette gehen. Evtl. Inkontinenzversorgung erforderlich. Eine Gehhilfe wie z.B. ein Rollator kann auch sinnvoll sein!

    Noch etwas (jetzt komme ich zu meinem Lieblingsthema): Ich habe mit meiner Mutter auch das Problem gehabt, daß sie von Natur aus ein bockiger Mensch ist. Nur wurde nach der Diagnose "Demenz" jegliches Verhalten auf die Erkrankung geschoben wurde. Lassen Sie sich das nicht einreden! Meine Mutter wehrt sich oft heftig gegen die Pflege und boxt auch. Das ist ihr Grundcharakter. Sicher hat sich ihr Verhalten durch die Demenz ins Negative verstärkt. Wo sie früher nur geschimpft hat, boxt sie jetzt eben auch mal. Die Ärzte hatten dagegen das Standardrezept "Psychopharmaka". Sie erhielt Neuroleptika (zuerst Haldol, später Eunerpan und Risperdal), die sie zwar handzahm machten und lahmlegten, aber sie war dadurch völlig laufunfähig und hing nur noch matt im Rollstuhl, hatte außerdem stumm verlaufende epileptische Anfälle. Sie bekommt heute nichts mehr. Ich mahne zur äußersten Vorsicht mit diesen "Medikamenten" bei Demenzerkrankten! Die Gabe ist mittlerweile Demenz stark umstritten, weil sie möglicherweise sogar die Sterblichkeit bei alten Menschen erhöhen. Versuchen Sie stattdessen lieber, bei einem guten Neurologen ein Antidementivum zu bekommen, das Sinn macht (z.B. Galantamin oder Memantine (Axura, Ebixa). Falls Ihre Schw.mutter die Nacht zum Tage macht oder depressive Verstimmungen zeigt: probieren Sie lieber zuerst Naturmittel wie Baldrian, Hopfen, Johanniskraut, bevor Sie Tranquilizer oder Benzodiazepine verschreiben lassen. Die verschlechtern in der Regel die Demenz (also die Verwirrtheit), sedieren zu stark (Tagesmüdigkeit, Sturzgefahr) und schaden mehr, als sie nützen. Sorgen Sie immer dafür, daß sie genügend trinkt, das ist sehr, sehr wichtig. Die Verwirrtheit kann sich durch Flüssigkeitsmangel sehr verstärken.

    Nochmal: das Leben wird nicht mehr so sein wie vorher. Ihre Schwiegermutter kommt ohne Hilfen auf keinen Fall mehr alleine zurecht. Holen Sie sich lieber einen guten Physiotherapeuten nach Hause als auf die Reha zu hoffen. Die bringt meist keinen Nutzen. Demenzkranke benötigen eine liebevolle, einfühlsame, 1:1-Betreuung. Erkundigen Sie sich, bevor Sie jemanden engagieren, ob der Therapeut in der Lage ist, speziell mit Demenzkranken umzugehen. Wenn Sie sich gegen ein Heim und für die Pflege zuhause entscheiden, werden Sie viel Hilfe benötigen. Auch die Familie muß mit eingebunden werden. Es gibt aber nicht nur Pflegedienste, sondern auch Nachbarschaftshilfe und ehrenamtliche Helfer, die man dazu heranziehen kann. Und als letzte Möglichkeit auch die 24-Stunden-Betreuung zuhause. Es gibt seit längerem legal vermittelbare osteuropäische Helfer, die jedoch nicht pflegen, sondern nur hauswirtschaftlich helfen dürfen.

    Wenn gar nichts geht, bleibt als Letztes noch das Heim. Das wird die von der Umwelt bevorzugte Lösung sein (damals haben alle Ärzte und Verwandte und Nachbarn gedrängt, ich solle meine Mutter ins Heim geben - das ist immer so und will gar nichts besagen), jedoch lohnt sich ein Versuch zuhause durchaus.
    Stellen Sie sich jedoch auf eine längere schwierige Phase ein, in der sie von der Operation genesen muß. Ein Krankenhausaufenthalt ist für Demenzkranke ein Schock. Hinzu kommt die Wirkung der Narkose. Besonders viel Trinken ist jetzt notwendig, um die Narkosemittel aus dem Körper auszuschwemmen. Dennoch kann es Monate dauern, bis sie sich erholt hat.

    Soviel dazu. Ich weiß, daß Sie jetzt vermutlich enttäuscht sind, und ich hätte Ihnen gerne etwas anderes gesagt. Aber es ist besser, wenn Sie die Aussichten realistisch einschätzen. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Schwiegermutter alles erdenklich Gute! Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie mich gerne auch per PN kontaktieren!

    Liebe Grüße,
    Petra H.

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    • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch


      Hallo,

      vielen Dank für die schnelle Antwort.

      Stimmt schon, hört sich sehr ähnlich an.
      War Heute im Heim, haben sich die Schwestern auch beschwert, lässt sich nicht waschen und frische wäsche anziehen. Sie behauptet immer wieder ich wasch mich doch alleine, versteckt ihre schmutzige wäsche usw.
      Hoffe das ich diese Woche vor der Reha zumindest noch ein ärzliches Gutachten für das Amtsgericht erhalte.
      Schlimm nur, den Hausarzt interressiert das wenig. Will ich wenn´s möglich sowieso wechseln. Der Arzt vom Krankenhaus hat erst versprochen, er macht das gutachten, ist dann aber in Urlaub gefahren!
      Wenn das nicht klappt lass ich das Gesundheitsamt einschalten.
      Nur jetzt durch die Feiertage verzögert sich alles.
      An Umbauten zuhause habe ich schon gedacht, überall Geländer, Haltegriffe wären kein Problem, nur wie kommt sie die Treppen rauf und runter?
      Auch an eine Polin haben wir schon gedacht, nur gibt es da sicher auch wieder noch viele ungeklärte Fragen.
      Ich persönlich bin der Meinung sie wäre in einem guten Heim besser aufgehoben, da auch von der Verwandtschaft nicht viel Hilfe zu erwarten ist.
      Nur wie erkennt man ein gutes Heim ?
      und kann man das gegen den Willen des Patienten machen. Sie hat ja manchmal noch lichte Momente und schimpft schon jetzt: was habt ihr euch denn da ausgedacht, ihr wollt mich nur abschieben, die Oma ist doch nur im Weg!
      Sie begreift einfach nicht, das sie alleine nicht laufen kann!
      Aber mal nächste Woche abwarten, was alles noch passiert.

      mfg Ludwig

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      • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch


        Hallo Ludwig,
        zur Frage, ob Heimunterbringung oder nicht, finden Sie eine Menge Wichtiges in dem von mir einst eröffneten Thread "Pflegeheime und Demenz - Erfahrungen". Lesen Sie mal rein.
        Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich bitte. Gruß Leona

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        • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch


          Hallo Ludwig,

          als Angehöriger haben Sie keinerlei Rechte, jemanden gegen seinen Willen in einem Heim unterzubringen. Der gesetzliche Betreuer hat das Recht, sofern ihm das zuständige Amtsgericht die Zuständigkeit für die Aufenthaltsbestimmung zugebilligt hat. Was bei Demenz meist der Fall ist. Läuft ein orientierungsloser Demenzkranker immer wieder weg und gefährdet sich damit im Straßenverkehr, hat man mit dem "Aufgabenkreis Aufenthaltsbestimmung" die Möglichkeit, den Erkrankten in einer geschlossenen Einrichtung unterzubringen oder in einer offenen Einrichtung das Einschließen zu erlauben. Eine geschlossene Unterbringung bzw. das Einschließen muß aber trotzdem noch zusätzlich vom Gericht genehmigt werden (auch wenn man bereits Betreuer ist) und ist deshalb vorab beim Vormundschaftsgericht (Amtsgericht) zu beantragen.

          Was die Heimlandschaft bei uns angeht, so ist die derzeitige Versorgung Demenzkranker eine absolutes Trauerspiel. Lesen Sie am besten den Thread, den Leona Ihnen genannt hat. Demenzkranke werden meist in gewöhnlichen Altenpflegeheimen mit untergebracht, die jedoch kaum in der Lage sind, auf die spezifischen Bedürfnisse dieser Menschen einzugehen. Sie laufen irgendwie "nebenbei" mit, sind aber meist todunglücklich dabei, reagieren mt Aggressionen und werden in der Folge meist sediert, damit die heiminternen Abläufe nicht beeinträchtigt werden. Es gibt nur sehr wenige spezielle Einrichtungen, die den Erkrankten eine an ihre Befürfnisse angepaßte Umgebung bieten (wie zum Beispiel psychosoziale Betreuung, Beschäftigung und Zuwendung, Förderung der verbliebenen Fähigkeiten und ausreichend Bewegung oder gar Ergo- und Physiotherapie). Denn das benötigt viel Zeit und Geduld und einen entsprechend höheren Personalbedarf, sowie entsprechend geschulte Pfleger und Betreuer.

          Ich wünsche Ihnen, daß Sie die bestmögliche Lösung für Ihe Schwiegermutter finden!

          Liebe Grüße,
          Petra H.

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          • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch


            Hallo leona,

            diesen Thread hatte ich schon mal angefangen zu lesen, bin allerdings noch nicht ganz durch.
            Kann aber jetzt schon sagen, das ich ähnliche Erfahrung bei der Kuzzeitpflege jetzt mache.
            Vorsprochen wurde viel, sieht aber nicht soo gut aus. vielleicht hats auch an den Feiertagen gelegen.
            Aber nur 2 Beispiele, von Beschäftigung, Unterhaltung der Demenzkranken hab ich nichts gesehen, und auf meine Frage ob die Unterwäsche regelmässig gewechselt wird, erhielt ich dur die Antwort: die Frau will nicht Baden und Wäsche wechseln.
            So solte das doch eigentlich nicht sein, zumal die Frau unter Inkontinenz leidet, müsste man schon darauf achten.

            Gruß Ludwig

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            • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch


              Hallo Ludwig,
              hier noch ein vielleicht wichtiger Kontakt, mit dem ich gute Erfahrungen gemacht habe:

              [www.altersdiskriminierung.de]

              Gruß Leona

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              • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch


                Hallo,

                möchte nur mal kurz von meiner Schwiegermutter berichten.
                Also bis zum 02.02.09 in Kurzzeitpflege in einem Heim, wo ich sie mit Sicherheit nicht wieder hinbringe.
                vom 2.01.09 - 23.01.09 zur Reha. Aber wie schon von petra erwähnt wurde, nicht zuviel erwarten, kann ich nur bestätigen!
                Es hieß zwar bei der Einlieferung "Sie brauchen sich um nichts zu kümmern, wir machen das alles!°
                Aber was die gemacht haben, mal 1 oder 2 Anwendungen am Tag, und ansonsten sich selbst überlassen!
                Auch Pflege und betreuung gleich null, hat nur geheißen die frau ist stur und läßt sich nicht helfen. Da wurde keine Wäsche gewechselt, nicht drauf geachtet, das sie ihre tabletten nimmt, Erkältung hat sie sich da auch geholt, aber das war den Schwestern egal.
                Als ich heute morgen zur Entlassung da war, hatten sie all ihre restlichen Sachen (das meiste hatte ich schon gestern mitgenommen) in einen großen Plastiksack geworfen, zB. auch Kulturbeutel mit offenen Flaschen und Ihre warme Jacke, ob sie die Frau nur mit dem Kleid nach Hause bringen wollten?
                Auch die Sanitäter vom Krankenwagen kamen mit einem total nassen Stuhl und wollten sie so darauf setzen.
                Dann hatte ich gestern schon versucht dem Arzt und den Schwestern klar zu machen, das ich eine Liste über Medikamente fürs Wochenende brauche. Wird alles erledigt hieß es immer wieder nur knapp.
                Und Heute war von alledem nichts mehr bekannt, keine Entlassungspapiere fertig, nicht über Medikamente usw.
                Nachdem ich dann viel Wind gemacht habe, erhielt ich dann einen vorläufigen Entlassungsbericht für die Medikamente.

                Soviel zur Reha, ich habe Schwiegermutter erst mal nach Hause in Ihre Wohnung geholt, einen Pflegedienst und Betreuung Stundenweise organisiert.
                Wenn das nicht ausreicht, werde ich wohl eine 24 Stunden Betreuung holen, ist immer noch besser als ein Heim!

                Nebenbei bemerkt, Schwiegermutter glaubt mir immer noch nicht das sie das Bein gebrochen hatte, und von Krankenhaus und Reha weis sie Heute auch nichts mehr.

                Amtsrichter will am Montag vorbeikommen, wegen der Betreuung, Pflegestufe ist beantragt, aber wann da einer kommt weis ich noch nicht.

                Gruß Ludwig60

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                • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch


                  Lieber Ludwig, was Sie berichten, ist einmal mehr ungeheuerlich. Was sind wir Menschen eigentlich für Geschöpfe? Und halten uns für die Krone der Schöpfung? Entschuldigen Sie, wenn ich unsachlich werde - aber ich kann diese Ignoranz, Dummheit und Gedankenlosigkeit die ich immer und immer wieder aus dem Kranken- und Pflegesektor erfahre, einfach nicht mehr ertragen. Ein alter verwirrter Mensch wird herum geschubst und menschenünwürdig behandelt - seine Kleider werden achtlos mit offenen Kosmetikflaschen in einen Plastiksack geworfen. Bei Minusgraden will man ihn ohne Mantel oder Jacke ins Freie schicken. Die Sanitäter bringen eine regennassen Stuhl und halten es nicht für nötig ihn kurz trocken zu wischen - von der sonstigen Behandlung will ich gar nicht reden! Wo ist da Mitmenschlichkeit, wo Respekt vor dem Leben? Diesen Menschen müsste es - und so es einen gerechten Gott gibt, wird es so sein - ebenso ergehen, denn : Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem andern zu. Was geht in den Köpfen dieser Leute vor sich? Ich begreife es nicht.
                  Ich suche Ihnen heute Nacht noch den Link zur Pflege-Charta heraus. Melden Sie das bitte! Schildern Sie Ihren Fall - und haben Sie keine Angst, Ihr Name wird nicht veröffentlicht, wenn Sie das nicht wollen. Nur wenn wir alle immer wieder und wieder auf solche Missstände aufmerksam machen, wird sich vielleicht irgendwann einmal etwas ändern. - Mein Gott - wir sind doch die Alten von Morgen. Warum sind so viele Menschen so blind und offenbar irgendeines Mitgefühls und Mitdenkens unfähig - ich bin wütend und ratlos.
                  Ich schicke den Link in zweiter Nachricht - muss ihn erst heraussuchen.
                  Bitte berichten Sie uns weiter was geschieht. Sie haben meinen Respekt, wie Sie sich für Ihre Schwiegermutter einsetzen. Mit den besten Wünschen, Leona

                  Kommentar


                  • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch


                    Liebe Ludwig,
                    hier ist der Link - Sie können Ihren Fall schildern und in der Regel bekommen Sie Antwort, der Fall wird in der Liste veröffentlicht und man gibt Ihnen einen Rat.

                    http://www.altersdiskriminierung.de/...ex.php?thema=8

                    Viel Erfolg!

                    Leona

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                    • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch


                      Hallo Leona,

                      habe den Link auch vorsorglich in meine Favoritenliste aufgenommen. Du hast recht - ich frage mich auch immer mehr, in welche einer Welt wir hier leben. Eine Welt mit hervorragenden gesetzlichen Verfassungen und einer Wirklichkeit, die dem Hohn spricht.

                      Ironischerweise passt irgendwie dieses Jahr dazu - es ist das Darwinjahr und wir "feiern" seinen 200.Geburtstag und den 150.Geburtstag der Herausgabe seines Hauptwerkes, das den Untertitel "Survival of the Fittest" trägt. Der alte Darwin kann zwar nichts dafür, aber mir scheint daraus auch ein (unterschwelliger) Biologismus entstanden zu sein, der geeignet ist, das menschliche Gewissen derart zu deformieren, dass Alte, Schwerbehinderte und andere "Unfitten" eine geringere Priorität eingeräumt bekommen als sog. Leistungsträger, Junge und Gesunde.

                      Ich schreibe Dir gleich noch eine PN.

                      LG
                      Egon

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                      • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch


                        Hallo,

                        erstmal ein Dankeschön für die Zuschriften.

                        Will aber vorerst noch nicht zu viel Wind machen, zumal die Schwestern in der Reha sich bei mir entschuldugt haben, nachdem ich nochmal mit ihnen gesprochen habe.
                        Angeblich eine Verwechselung, da noch eine Herrenlose Jacke im Zimmer hing, schon mehrere wochen! Die Schwester war der Meinung das wäre die Jacke der Schwiegermutter.

                        Aber noch was anderes, weis jemand ob das richtig ist, das das Betreuungsgeld für Demenzkranke nur an Plegedienste gezahlt werden kann, nicht an Privat Personen?
                        Kann hier auch durch suchen nichts in der Richtung finden.

                        mfg Ludwig60

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                        • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch


                          hallo Ludwig, ich würde erstmal sofort eine Pflegestufe beantragen. So wie Du den Zustand der Schwiegermutter schilderst werdet ihr bestimmt Pflegestufe 2 bekommen. Ich weiß nicht wie es finanziell aussieht ,kann man nicht eine Pflegerin ev. aus Polen bei ihr aufnehmen.
                          Man hört ja eigentlich nur gutes .Die würden auch bei ihr wohnen. Wenn man eine Hilfe
                          braucht bekommt man im Monat zu dem Pflegegeld noch Euro 200.- die aber direkt der person ausgezahlt wird.
                          Mein Mann hat Ödeme , die beine müssen täglich gewickelt werden ,da kommt jeden morgen eine Pflegrin und macht das. Mit der Körperpflege ,Tabletten einsortieren und vieles andere kann ich noch machen oder darum kümmern. Arztbesuche mein mann bekommt auch vieles nicht mehr voreinander ER hat auch Pflegestufe 1 . Er hat auch noch ein Lungenemphysem und dadurch eine herzschwäche. Wenn einer vom Pflegedienst kommt ist es ratsam ,daß ein Angehöriger dabei ist und die Schwiegermutter darf nie sagen,was sie noch kann .
                          SIE KANN NICHTS MEHR. Das ist sehr wichtig. Der Pflegedienst hat das auch beobachtet ,daß mein Mann nichtmehr alles aufnimmt-.
                          Vielleicht konnte ich Dir etwas helfen
                          Lieben gruß Wunneke

                          Kommentar


                          • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch


                            Hallo,

                            Pflegestufe ist beantragt, warte auf den medizinischen Dienst.
                            Problem ist aber das, wenn jemand kommt, Schwiegermutter immer alles kann, behauptet sie zumindest. Sie putzt, kocht wäscht, geht einkaufen usw., aber man sieht aber, wenn man nicht ganz blind ist was wirklich los ist!
                            Sie ist aber bis auf die Demenz, Inkontinenz und die Beschwerden vom Oberschenkelhalsbruch ansonsten nicht weiter krank.

                            Das mit dem Betreuungsgeld ist aber meines wissens nicht so einfach, wird an keine 24Std. Betreuung (Polin) an keine 400.-€ Aushilfen und keine Privatpersonen ausgezahlt!

                            Einzig zugelassene Pflegedienste dürfen die 200.-€ mit den Kassen abrechnen.

                            Wenn ich mich irren solte, wäre das natürlich für uns besser!

                            mfg Ludwig60

                            Kommentar


                            • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch


                              Hallo Ludwig,
                              das normale Pflegegeld, das nach der Einstufung in eine Pflegestufe gezahlt wird, kann man sowohl selbst beziehen - wenn man die Pflege auch selbst übernimmt oder man kann es ganz oder teilweise über einen Pflegedienst abrechnen, wenn dieser eingesetzt wird. Leider ist nur der Betrag den man selbst bekommt, deutlich niedriger, als der, den man dem Pflegedienst oder gar einem Pflegeheim zugesteht. Das ist bei allen drei Pflegestufen so.
                              Den höchsten Satz bekommen leider immer nur die vollstationären Heime.

                              Die 200, - Euro/mtl , von denen Sie sprechen, sind seit letzten Sommer zusätzlich beantragbar, können aber nur über niederschwellige Betreuungsangebote genutzt werden. Dieses Geld ist dazu gedacht, dem Demenzkranken eine zusätzliche Förderung und dem Angehörigen eine kleine Entlastung durch eine weitere Person (stundenweise) zu ermöglichen. Auch ich habe bisher keinen Gebrauch von dem Angebot machen können, weil es noch gar nicht ausreichend anerkannte Angebote in diesem Bereich gibt. Die Dienstleister müssen nämlich von der Pflegekasse anerkannt sein.

                              Wenn Ihre Schwiegermutter aber eine Pflegestufe erhält, steht Ihnen auch das jeweilige Pflegegeld zu und Sie können dann entscheiden, wie Sie es einsetzen. Bei Pflegestufe 1 sind das zu Hause - wenn ich es richtig erinnere - 205,- Euro, im Heim werden bei gleicher Pflegestufe 1.023,- Euro gezahlt und irgendwo dazwischen liegt die Summe, die ein ambulanter Pflegedienst erhält. Ich habe die Zahlen leider nicht parat, Sie können Sie aber leicht auf www.deutsche-alzheimer.de nachsehen. Dort können Sie auch kostenlose Informationsbroschüren anfordern, die diese Daten und Zahlen ebenfalls enthalten.

                              Also nächster Schritt: Pflegestufe beantragen. Wenn die Alzheimerkrankheit diagnostiziert ist, bekommt die Schwiegermutter automatisch die Pflegestufe 1, auch wenn Sie noch sehr fassadär ist. Ich wünsche viel Kraft und gutes Gelingen der nächsten Schritte.
                              Leona

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                              • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch


                                Hallo,

                                Die Demenz ist diagnostiziert, die 200.- € Betreuungsgeld sind auch genehmigt, wusste bisher aber nicht wie da dran kommen.
                                Habe aber jetzt einen Pflegedienst der das auch abrechnen kann.

                                mfg Ludwig60

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                                • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch


                                  hallo Ludwig, herzlichen Glückwunsch! Das Pflegegeld wird von der Kasse automatisch auf Euer Konto überwiesen und zwar ab Antragsstellung.
                                  Gruß Wunneke

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                                  • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsbruch


                                    Hallo,

                                    möchte nur mal wieder von meiner Schwiegermutter berichten.
                                    Sie ist jetzt bald 5 Wochen von der Reha zuhause.
                                    Die Pflege haben wir im Moment so organisiert, das das Montags, Mittwochs und
                                    Freitags der Pflegedienst zum waschen und anziehen kommt.
                                    Den Rest muss ich machen, anziehen, Essen machen, ins Bett bringen, helfen beim
                                    aufstehen und gehen usw.

                                    Probleme sind:
                                    beim Essen muss einer dabei sitzen, sonst isst sie kaum was, nachts will sie alleine
                                    zur Toilette! ist dabei schon viermal wieder hingefallen!
                                    Dann hat sie keinerlei Interressen irgenwas zu machen, keinen Lebensmut mehr.
                                    Ich höhre immer wieder von ihr: ich bin so müde, hab alles satt, bring mich auf den
                                    Friedhof!
                                    Auch merkt sie trotz allem selbst das sie so vergesslich geworden ist und bettelt
                                    mich als an: helf du mir und erinner mich an dies und das.
                                    Sie hat auch trotz Schmerzmittel immer noch viel Schmerzen, im Sitzen tut der Rücken
                                    weh, legt sich dann meistens auf die Couch und schläft dann fast den ganzen Tag.
                                    Dadurch wird sie dann aber noch schwächer.
                                    oft hab ich schon massive Probleme sie auf die Beine zu bekommen, damit sie mit
                                    Ihrem Rollator ein paar Schritte geht!

                                    An Medikamente nimmt sie nicht viel, Diovan 40mg und Sulpirid 50mg je eine Tablette
                                    Morgens, dann 1-2 mal am Tag 20 Tropfen Metamizol Schmerzmittel.

                                    Ich bemühe mich zwar immer ruhig zu bleiben, wenn sie mich in einem fort immer das
                                    selbe fragt, muss aber gestehen immer klappt das nicht, da spielen meine Nerven
                                    schon jetzt auch nicht immer mit.
                                    Aber immer noch besser als bei der lieben Verwandschaft, Ihren Sohn hab ich die
                                    Woche schon mal angesprochen, das er überhaupt keine Geduld hat und er sich erstmal
                                    über Demenz informieren sollte, da war er ganz schön sauer!

                                    wollte vieleicht sowieso ein neues Thema aufmachen: Verhalten, Hilfe der
                                    Verwandschaft bei Pflegebedürftigen.

                                    Ich habe da so meine Bedenken, ob ich auf Dauer die Pflege alleine schaff ?
                                    geplant habe ich zwar für mitte nächsten Monat mal mit einer 24 Stunden Betreuung
                                    aus Litauen zu versuchen, aber 1. regt sich da die Verwandschaft auch auf (es könnte
                                    ja was von Ihrem Erbe verloren gehn) und 2. bin ich nicht sicher ob die Frau das
                                    schafft! ganz ohne Pflegedienst wird es dann trotzdem nicht gehen.

                                    so das reicht erstmal für Heute.

                                    mfg Ludwig60

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                                    • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsb


                                      Hallo,

                                      ich melde mich heute nochmal, weil ich nicht weis was ich machen soll.

                                      Der Oberschenkelhalsbruch war ja operiert und mit 2 Schrauben verschraubt worden.
                                      Schwiegermutter klagte aber immer wieder über Schmerzen, daraufhin sind wir letzte Woche nochmal zum Arzt.
                                      Dort wurde festgestellt, die Schrauben haben sich gelockert und der Knochen ist weiter gestaucht.
                                      Der Arzt meinte dann, man sollte sich überlegen, ob man nicht ein zweites mal operieren und ein künstliches Hüftgelenk reinmachen soll.
                                      Andernfalls könnte es sein, das sie in einem halben Jahr überhaupt nicht mehr laufen kann.

                                      Jetzt habe ich aber große Bedenken, das durch eine zweite Operation, Narkose sich die Demenz nochmal verschlimmert.

                                      Was ist jetzt besser, Operieren oder einfach abwarten ?

                                      Der Arzt meinte aber auch, in 6-8 Wochen kann es schon für eine Operation zu Spät sein,
                                      dann nähmlich wenn die Schraube erst mal in der Pfanne vom Hüftgelenk gekratzt hat.

                                      Schwiegermutter selbst kann ich ja nicht fragen, sie weis ja garnicht das das Bein gebrochen war und das sie schonmal operiert worden ist.

                                      Gruß Ludwig

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                                      • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsb


                                        Hallo ludwig60,
                                        sicherlich keine einfache Entscheidung!
                                        Was würden Sie selbst in dieser Lage wollen???
                                        Zunehmende chronische Schmerzen??
                                        Eine Nutzen-Risiko Abwägung !
                                        Ich würde mich für eine künstliche Hüfte entscheiden.
                                        LG
                                        Ischwalm

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                                        • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsb


                                          Sehr geehrter Ludwig,

                                          Ihre Bedenken sind berechtigt. Leider ist es nicht einfach, einen Rat zu erteilen, da sich weder die Folgen einer OP für die Demenz Ihrer Schwiegermutter noch die Auswirkungen einer nicht erfolgten OP auf die Lebensqualität (die auch von der Gehfähigkeit und Schmerzfreiheit abhängt) prognostizieren lassen. Hier wäre m.E. eine interdisziplinäre Fallkonferenz der behandelnden Orthopäden und Neurologen/Gerontopsychiatern und der Angehörigen von Nutzen.
                                          Aus der Ferne und ohne den Fall Ihrer Schwiegermutter genau zu kennen, fällt es mir allerdings schwer, mir vorzustellen, daß es ohne einen chirurgischen Eingriff (früher oder später) überhaupt gehen wird. Durch die mechanische Reizung durch die Schraube und durch die instabile Fraktur dürften auch in Zukunft Schmerzen ein Problem darstellen, welches eine medikamentöse Intervention erforderlich macht, die je nach eingesetztem Präparat ebenfalls eine ungünstige Wirkung auf das dementielle Syndrom haben kann.

                                          Mit freundlichen Grüßen,

                                          Spruth

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                                          • Re: Schwiegermutter Demenz, Oberschenkelhalsb


                                            Hallo,

                                            erst mal vielen Dank für die Antworten.
                                            Wir haben jetzt erst mal beschlossen bis Ende April abzuwarten, dann nochmal ein Röntgenbild machen und sehen ob sich die Schraube weiter lockert.
                                            Wenn ja, dann muss operiert werden, wenn auch Schwiegermutter nicht will. Sie begreift einfach nicht mehr, das da was kaputt ist.
                                            Da wäre nur noch die Frage, soll ich weiter auf Bewegungstherapien bestehen oder bringt das jetzt nichts ?
                                            Der Hausarzt weigert sich da noch was aufzuschreiben!

                                            mfg Ludwig

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