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Ethnographische Studien?

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  • Ethnographische Studien?

    Hallo Zusammen,

    ich habe hier von grünem Tee und auch schon mal von Curry gelesen. Vermutlich gibt es sogar noch mehr Nahrungsmittel bzw. Gewürze, die eine bislang wenig beachtete vorbeugende oder mildernde Wirkung auf neurodegernative Erkrankungen haben.

    Dazu scheinen völkerkundliche Studien sinnvoll zu sein (z.B. verläßliche Statistiken aus Ländern mit charakteristischen Ernährungsgewohnheiten (z.B. grünen Tee oder Currygewürze aus dem indo-asiatischen Raum, usw.).

    Frage: Weiß hier jemand von solchen Studien und wo kann man diese ggf. erhalten?

    Ich meine, mal gelesen zu haben, dass unter der älteren Bevölkerung Indiens relativ wenige Demenzkranke zu finden sind. Weiß leider nicht mehr, wo ich das las und ob das glaubwürdig war.

    Danke vorab für evtl. Hinweise!

    Gruß
    Egon-Martin

  • Re: Ethnographische Studien?


    Hallo EgonMartin !

    Mir ist ein Artikel in Erinnerung geblieben, den ich vor einigen Monaten bei Spiegel.de gelesen hatte. Dort wurde über diverse Studien zum grünen Tee als mögliches Mittel im Kampf gegen Alzheimer berichtet, und unter anderem war dort zu lesen, dass in Ländern wie Japan oder auch China im Verhältnis zu anderen viel weniger ältere Menschen an Demenz erkranken, obwohl das Durchschnittsalter (das ja oft als Ursache für die gestiegenen Erkrankungszahlen genannt wird) in Japan viel höher als in Europa ist. Insofern gibt es womöglich tatsächlich Korrelationen zwischen Ernährung/Lebensstil und Folgeerkrankungen, ob dieser Zusammenhang allerdings wissenschaftlich fundiert erwiesen ist kann ich leider nicht sagen.

    Herzliche Grüße !

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    • Re: Ethnographische Studien?


      Hallo Egon-Martin,
      ich denke, dass es immer schwierig sein wird sich auf solche Studien zu verlassen, da sie doch immer nur einen Teil der Gegebenheiten erfassen. Nur so als Beispiel, kann es zwar sein dass in Japan mehr Tee getrunken wird, worauf sich die Studien beziehen, gleichzeitig ernährt man sich dort aber anders, was nicht erfasst wurde, oder auch die Japaner haben bessere Zähne und bekommen deshalb nicht so viele Zahnplomben mit Amalgam, was ja u.a. auch schwer in Verdacht steht ggf. in bestimmten Zusammenhängen Krankheiten auszulösen.
      Deshalb sind Studien ja immer so umstritten, da sie eigentlich jederzeit durch das Ein- oder Ausblenden von Merkmalen ein gewünschtes Ergebnis projizieren.
      Es mag vielleicht naiv klingen, wenn man in seiner näheren Umgebung, mit einem quasi sehr eingegrenztem Blickfeld, Dinge betrachtet, aber vielleicht ist die Aussage verlässlicher.
      Deshalb bitte ich manchmal die Forumsleser um ihre werte Meinung
      Viele Grüße, Flieder

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      • Re: Ethnographische Studien?


        Hallo Egon,
        in dieser Reihe sollte das Curcumin und der Ginseng nicht fehlen - auch hier habe ich schon Interessantes im Netz gelesen, habe aber den Link nicht parat. Curcumin kann man inzwischen fast in jedem Naturmittelversand - auch über Ebay - in Kapseln erstehen. Ich bin gerade bei einem Selbstversuch. Mal googeln!
        LG Leona

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