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Es geht so schnell vorran...

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  • Re: Es geht so schnell vorran...


    so, jetzt ist es Amtlich. Mein Vater kommt zu 99% nichtmehr in dieses Heim, Noch ist er in der Pshychatrie und bleibt dort, bis wir ein anderes Heim gefunden haben. Leider ist zur Zeit in dem von uns favorisierten Heim in L. kein Platz frei. Wir suchen jetzt ein Heim, wo eine Alzheimerabteilung ist, die mit einem Chip-Überwachungssystem arbeiten und die Verantwortung aufnehmen. Ich hoffe, das es hier in der Nähe eins gibt. Ansonsten steht er in dem Heim in L. auf der Warteliste. Allein der Gedanke, das mein Vater dort nichtmehr hin muss, erleichtert mich ein ganzes Stück...

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    • Re: Es geht so schnell vorran...


      Hallo...

      leider ist es doch nicht so einfach. In den Heime, wo es eine geschlossene Abteilung gibt, sind hier in der Nähe überfüllt. Er steht jetzt auf der Warteliste, aber solange muss er doch in diesem Heim bleiben,
      Seit letztem Donnerstag ist er wieder dort. Als wir kamen , hatte die es immer noch nicht geschafft ( nach 4,5 Wochen) seine Wäsche zu waschen und ein zu sortieren. Ich denke, das die Sachen alle weg sind.
      Ich habe ein sehr , sehr langes Gespräch mit Heim- und Pflegedienstleitung gehabt. Der Pflegedienstleiter ist erst seit ende November dort. Er hörte sich sehr interessiert alle Vorwürfe an und war von den meißten sehr erschüttert. Er versprach mir, sich drum zu kümmern und entschuldigte sich für seine Mitabrbeiter.Ich weiß nicht, ob es was gebracht hat, aber ich hoffe es sehr. Eins haben wir wenigstens erreicht. Ich soll eine Liste mit den Sachen machen, die verschwunden bzw. durch die Wäscherei unbrauchbar gemacht worden sind und mein Vater bekommt es ersetzt.

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      • Re: Es geht so schnell vorran...


        Hallo HW Papa,
        wieder Parallelen zu meiner Situation...
        bleiben Sie dran, haken Sie nach, schauen Sie, ob sich wirklich was verändert. Ich habe unzählige Gespräche dieser Art geführt - es fruchtete immer nur für sehr kurze Zeit, dann waren die alten Zustände wieder da.

        Ich halte Ihnen und Ihrem Vater die Daumen.
        Gruß Leona

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        • Re: Es geht so schnell vorran...


          Fast jeden tag bekomme ich jetzt einen Anruf, daß er wieder gestürzt ist. Nun hat er auch eine Prellung und eine Platzwunde im Gesicht. Es liegt aber wahrscheinlich daran, daß er zuviel sedierende Medi´s bekommt. Nach einem langen hin und her mit dem Arzt vesuchen wir es jetzt mit niedriger Dosis. Ich denke, daß ich garnichtmehr auf den Betreuer zähle und selbst mit der Vormundtschaftsrichtierin kontakt aufnehme und mit ihr über das Thema rede. Vielleicht komme ich dann weiter. Ich bin es echt leid, ihn dort so zu sehen und immer und immer wieder von Leuten, die ihm eigentlich helfen sollten, zu hören " Ja , ich kümmere mich" aber wirklich passieren tut nichts.

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          • Re: Es geht so schnell vorran...


            Leider ist der letzte Sturz am Mittwoch doch nicht so glimpflich abgelaufen. Er hat einen Oberschenkelhalsbruch. Genau das, wovor ich solche Angst hatte. Er wurde gestern abend operiert. Der Arzt, den sie am Mittwoch gerufen hatten, hat nur eine Prellung festegestellt. Da aber die Schmerzen immer schlimmer wurden, haben sie gestern einen Notarzt gerufen und der hat ihn sofort ins KH geschickt. Dort folgten Röntgen und weil dann immer noch nicht 100% feststand ob oder ob nicht, folgte noch ein CT.Dadurch bestätigte sich eben der Verdacht und er wurde gleich operiert. Die Operation hat er recht gut überstanden. Ich hoffe nur, daß es jetzt keine Komplikationen mehr gibt. Wir haben in einer Woche Konfirmation, da kommt zu dem einen Stress noch die Aufregung und Angst um meinen Vater. Wenn es kommt, dann kommt´s dicke.Und das schlimmste ist, er kann nicht dabei sein. Wir hätten ihn sogern dabei gehabt....

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            • Re: Es geht so schnell vorran...


              Als ich gestern in sein Zimmer im Krankenhaus kam, erschrack ich total. ER lag da, mit offenem Mund. Kaum einen Regung. Er konnte nur flüstern. Das halbe Gesicht blau.( Vom letzten Sturz) Ich kann es nicht fassen, daß das mein Vater ist, der vor etwas über einem Jahr noch selbstständig alles machen konnte. Jetzt liegt er nur da und sieht aus wie ein alter Greis....Es tut so weh.... Gedanken machen sich breit..Haben wir , als er ins Heim kam einen riesen Fehler gemacht? Hätten wir dagegen kämpfen sollen? Hat das Heim und die vielen Scheiß Medikamente ihn kaputt gemacht? Würde es ihm noch besser gehen, wenn er nicht dorthin gekommen wäre? Aber ich hatte doch damals keine Kraft, gegen die Amtsrichterin zu kämpfen, Kurz vorher ist doch erst meine geliebte Schwiegerma, nach einem sehr, sehr schweren Kampf gegen den Krebs gestorben. Ich konnte einfach nicht kämpfen. Hätte ich die Kraft aufbringen müssen für ihn? Ich mache mir solche Vorwürfe...

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              • Re: Es geht so schnell vorran...


                Ich wollte eigentlich drei Beiträge von mir hierher verschieben , aber irgendwie hat das nicht richtig geklappt.

                Naja, ich versuche die anderen Beiträge von den letzten Tagen mal kurz zusammen zu fassen.


                Seit einiger Zeit beam ich regelmäßig Anrufe aus dem Heim, daß mein Vater wiedermal gestürzt sei. In dieser Sache mache ich ihnen keine Vorwürfe, da mein vater immer wieder versucht auf zu stehen , aber seine Beine keine Kraft haben und er dann zur Seite kippt. Bis zum Mittwoch vor Karfreitag, ging es auch immer ohne grössere Verletzungen . Da bekam ich den letzten Anruf. Allerdings stellte sich dann Karfreitag raus, daß dieser Sturz doch nicht ohne Folgen geblieben ist. Er hat sich eine Oberschenkelhalsfraktur zugezogen und wurde auch sofort operiert. Die Op hat er relativ gut verkraftet. Als wir ihn allerdings dann das erstemal danach besuchten, bekam ich einen Schock. Er lag da, mit weit aufgerissenem Mund und reagierte garnicht auf uns. Es war einfahc nur grausam.
                5 Tage später kam er wieder zurück ins Heim. Trotz aller ANstrengung, konnten wir es nicht verhindern. Die KK zahlen eben nur noch das nötigste......(::I)
                Leider konnte ich in den letzten Tagen nicht zu ihm fahren, weil wir sehr viel stress hatten.Als ich heute unerwartet zu ihm kam, traf mich echt der Schlag.
                Meine Ma , meine Schwester und ich kamen ins Zimmer. Er schlief ganz tief und lies sich auch nicht wecken. ca. zwei min. später kam der Wohnbereichsleiter mit 3 ! Pflegekräften rein und während die 3 bei meinem Vater was machten , nahm er uns mit auf den Flur. Er fing sofort an, sich zu rechtgertigen. Im ersten moment wusste ich garnicht, was er von uns wollte. Er sagte, daß hätte er noch nie erlebt, aber mein Vater hätte innerhalb von 24 Std, ganz stark Dekubitus entwickelt.Ich bestand darauf, es mir selber anzusehen. Was ich dann sah, erschreckte mich. Überall, teilweise Handtellergroße offene Stelle. Hüfte, Steiß, Knöchel. Im nächsten Satz , beschuldigte er das KH. Hallo? Er ist seit letztem Mittwoch im Heim . Und in 24 Std, entwicklet es sich so intensiv. Ich bin das erstemal im Zimmer in Tränen ausgebrochen. Sie haben ihn umgelagert, während ich daneben stand. Er besteht nur noch aus Haut und KNochen. stöhnte nur vor schmerzen....Und war total abwesend. ...Ich schaute mich nur kurz an, aus leeren Augen und schlief sofort wieder ein. Ich glaube, er hat mich nichtmal erkannt. Ich muss ihn so schnell wie möglich da raus holen......Ich möchte nicht, daß er da so gequält wird. Ich möchte nicht, daß er sich überhaupt so quälen muss. Warum? Ich sehe wieder meine Schwiegerma vor mir. Es kommt alles zurück... Sie musste sich auch so quälen, stöhnte beim lagern auch so vor schmerzen und .... ich mag es garnicht schreiben.... kurz vor ihrem Tod aus denselben leeren Augen an....

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                • Re: Es geht so schnell vorran...


                  Liebe Papa, Sie sind so verzeifelt und traurig, dass Sie vielleicht einfach die Schuldigen im Heim finden möchten. Ich weiss natürlich auch nicht, was da tatsächlich abgelaufen ist, aber ich möchte Ihnen sagen, dass mein Mann 2007 nach einem nur zweitägigen Krankenhausaufenthalt einen schweren Dekubitus an der Hüfte entwickelt hatte, für den wir 4 Monate zur Heilung brauchten. Im Krankenhaus gab es keine Dekubitusmatratze wie wir sie zuhause haben (sicher auch in den Heimen) und man hat sich im Krkhs auch nicht die Mühe gemacht, ihn richtig zu lagern. Versuchen Sie evtl. privat eine Wundmamangerin zu engagieren, eine solche stand uns damals sehr kompetent zur Seite. Alles Gute wünscht Preston

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                  • Re: Es geht so schnell vorran...


                    Liebe H.W.Papa,
                    furchtbar, ich denke an Sie, und hoffe dass man was tun kann. Haben Sie dort einen betreuenden Arzt? Der soll sofort kommen und etwas veranlassen. Wenn Sie können versuchen Sie abwechselnd ein paar Tage zu bleiben, und versuchen Sie ihn aufzupeppeln. Was soll man da sagen...
                    Herzliche Grüße, Flieder

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                    • Re: Es geht so schnell vorran...


                      Liebe H.W.Papa,
                      leider enden die Krankenhausaufenthalte von Demenzpatienten häufig u.a. mit Dekubitus und auch mit anderen Verschlechterungen. Auch in den Kliniken mangelt es - wie in den Heimen - an Personal und darum bleibt oft nichts anderes übrig als die Demenzpatienten ruhig zu stellen. Folge: Dauerschlaf, kein Muskeltonus, der Körper liegt schlaff immer in der gleichen Stellung und da die Patienten meist ohnehin abgemagert sind, kein Unterhautfettgewebe mehr da ist, entstehen ganz schnell mangeldurchblutete Druckstellen - das Gewebe stirbt ab, geht auf - und der Dekubitus ist da.

                      Ich erlebte und erlebe es gerade wieder bei meinem Vater - auch er hat rund ums Steißbein wieder mehrere offene Stellen, die höllisch schmerzen.

                      Preston hat Ihnen schon den richtigen Rat gegeben: ziehen Sie eine Fachkraft, eine Wundmanagerin, hinzu. Sie fotografiert die Wunden und regelt mit Hausarzt und Kasse die weiteren Dinge. Sie klärt auf, wie gelagert werden muss und wie die Wunden behandelt werden müssen.

                      Dekubitus ist in erster Linie ein Druckproblem - also ist Druckentlastung wichtig. Der Patient muss mindestens alle 2 Stunden anders gelagert werden und jeweils in der entsprechenden Position gestützt werden, damit er nicht wieder in die alte Lage zurück rutscht.

                      Zusätzlich ist sachgemäße Behandlung wichtig. Wenn Sie es dem Pflegepersonal überlassen, wird jeder etwas anderes machen - der eine schwört auf Penaten, der andere auf Mirfulan, der dritte auf Puder...all das ist falsch und eher kontraproduktiv. Es gibt heute sehr gute Behandlungsmöglichkeiten - Sie finden auch Hinweise wenn Sie den Begriff Dekubitus einmal bei Google eingeben.

                      Ich wünsche Ihnen Kraft und dem Vater gute Besserung. Leona

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                      • Re: Es geht so schnell vorran...


                        Danke für den Tip mit der "Wundmanagerin". Habe ich ehrlich gesagt, noch nie etwas von gehört. Wo findet man die denn?

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                        • Re: Es geht so schnell vorran...


                          Und mit dem " schuldigen suchen " haben sie vielleicht auch recht. Aber unter den Umständen, daß ja bis jetzt auch so gut wie alles andere schief gelaufen ist, ist das doch auch nicht verwunderlich oder?
                          Vielleicht sind es auch die eigenen Schuldgefühle, die mich soweit treiben. Ich weiß es selber nicht. Das einzige , was ich weiß, ist, daß ich eine ungeheuere Angst habe. Wie es vor gut einem Jahr schon bei meiner Schwiegerma hatte. Angst, sie zu verlieren, aber auch Angst davor, wie lange sie sich noch quälen muss. Als ich meinen Vater gestern so sah, zusammengekauert wie ein Embryo, wimmernt und abgemagert....Sein leerer Blick....Die ganze Nacht konnte ich nicht schlafen, habe leise vor mich hingeweint.Ich fühle mich einfach nur noch leer und kraftlos, muss aber stark sein für Ihn, meine Ma und auch meine Familie. Meine Kleine (8J.) hat damals unter der Situation mit meiner Schwiema so sehr gelitten, daß, wir professionelle Hilfe brauchten. Auch davor habe ich Angst, daß das auch alles wieder anfängt.

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                          • Re: Es geht so schnell vorran...


                            Danke, für die lieben Worte....

                            ja , es gibt einen Arzt, der auch schon da war, aber meiner Meinung nach nicht kompetent genug dafür ist. Leider gibt es dort, wo mein Paps ist , nicht soviele Ärzte,die auch Hausbesuche machen. In der Hoffnung, daß wir ihn ja so schnell wie möglich hier ganz in unsere Nähe holen können, suche ich mir hier einen anständigen Arzt.Leider ist es uns nicht möglich tageweise bei ihm zu blieben. Ich habe ja zwei Töchter und wie ich shcon in der Antwort für Preston schrieb, hatte meine Kleine schon sehr darunter zu leiden, als ich mich sehr intensiv um meine Schwiema kümmern musste und sie leider, unbewusst vernachlässigte. Wir haben es jetzt gerade wieder so einigermaßen in den Griff bekommen, daß ich es unter keinen Umständen wieder soweit kommen lassen will und auch nicht kann. Die Kraft , auch das wieder durchzustehen , habe ich auf keinen Fall. Auch meinen Geschwistern ( zumindest die , die sich überhaupt kümmern) ist es nicht möglich. Und meine Mutter schafft es nicht. Sie ist zwar nach aussen hin die Starke, aber sie leidet extrem.Wir versuchen schon, so oft und lange wie möglich bei ihm zu sein...

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                            • Re: Es geht so schnell vorran...


                              Leona, sie haben natürlich in allem recht und es trifft auch alles zu. Er ist auch abgemagert. Ich denke, das größte Problem ist wirklich das Lagern. Links, ist die Wunde von der OP, daß heißt, unendliche Schmerzen, wenn er auf dieser Seite liegt. Rechts , ist die riesen Dekubituswunde, auch hier extreme Schmerzen, wenn er auf ihr liegt. Dasselbe Problem am Steiß, zwischen den Knöcheln, Knien überall....Egal wie sie ihn lagern, er liegt immer auf irgendwas, was schmerzt.Trotzdem weiß ich natürlich, daß es sein muss.Gestern war der Arzt da und hat einen "Schaumverband" für die bereits offenen Stellen angeordnet und für die Blasen einen trockenen Verband. Ich weiß nicht, ist das richtig?
                              Auf jeden Fall , werde ich mich nach der besagten Wundmanagerin erkundigen, ob es sowas hier überhaupt gibt.

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                              • Re: Es geht so schnell vorran...


                                Liebe H.W.Papa,
                                versuchen Sie über die ansässigen Ärzte und die Krankenkasse in Erfahrung zu bringen, wen bei Ihnen als Wundmanagerin arbeitet. In der Regel fahren die Wundmanager auch größere Strecken, um zu ihren Patienten zu kommen.

                                Auch ein Blick ins Branchenverzeichnis könnte vielleicht weiterhelfen. Aber am besten wäre eine Empfehlung - damit Sie jemand bekommen, der sein Fach versteht.

                                Ich wünsche viel Erfolg bei der Suche und vergessen Sie bei all den Belastungen sich selbst und Ihre Familie nicht. Alles, alles Gute! Leona

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                                • Re: Es geht so schnell vorran...


                                  Hallo...

                                  meinem Vater geht es unveränder schlecht, (() Am DIenstag habe ich den Betreuer dazu bekommen, sich endlich selbst vor Ort ein Bild von seinem Zustand zu machen. Ein Glück ist er derselben Meinung wie ich, daß mein Paps da so schnell wir möglich raus kommt.
                                  Weil irgendjemand ständig den Stecker der Wechseldruckmatratze, auf der er endlich liegt, raus zieht, ist er nun in ein Einzelzimmer verlegt worden. Heute mittag geht der Betreuer mit einer neutralen Pflegefachkraft ins Heim, um sie nach ihrer Meinung zu fragen ( Sie arbeitet wohl auch als Gutachterin) . Wir hoffen ,zusammen mit ihr einen Grund zur fristlosen Kündigung zu finden. Ich bin schon kräftig auf der Suche nach einem geeignetem Heim hier ganz bei uns in der Nähe.
                                  Und als wenn das jetzt alles noch nicht reicht, haben die Ärzte bei meiner Schwester, die Ende des 5ten Schwangerschaftsmonat ist, am Baby was festgestellt, was Grund zur starken Sorge gibt. heute abend hat sie eine spezielle Untersuchung, die es hoffentlich dementiert.
                                  Es reicht, ich kann langsam nichtmehr. (::I) Ich habe Angst , daß ich wieder in Depressionen verfalle.
                                  Wie Leona schon sagte, ich muss aufpassen, daß ich mich und meine Familie nicht vergesse....
                                  Aber wie??? es geht um zwei mir sehr , sehr wichtige Menschen...Die Sorge um sie kann ich nicht einfach an und abstellen, wie es mir gerade passt.....Es ist einfahc nur zum verzweifeln...(::I)

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                                  • Re: Es geht so schnell vorran...


                                    Hallo H.W.Papa,
                                    kann ich voll nachvollziehen, ich bin bei solch kritischen Situationen, in denen ich nicht einfach eine Lösung finde, auch schnell dabei in Depris zu verfallen bzw. komplett panisch zu werden wie z.Z.; momentan scheint es vielen nicht so toll zu gehen, auch komisch. Vielleicht finden Sie kleine Teillösungen, z.B. liebe Menschen, die sich ein bisschen um Ihre Familie kümmern, so dass Sie wiederum ein bisschen Entlastung haben und ein bisschen Kraft für diese Sache.
                                    Viele Grüße, Flieder

                                    Kommentar


                                    • Re: Es geht so schnell vorran...


                                      Hallo...

                                      ein Glück hat sich der Verdacht bei demBaby meiner Schwester nicht bestätigt. Das heißt, ein grosses Problem ist weg. Leider bleibt das mit meinem Paps.
                                      Da die im Heim im moment auch merken, daß wir (ich , meine Schwester, der Betreuer und auch die Heimaufsicht) sie genau beobachten. kümmern die sich besser um ihn. Was aber nichts and er Tatsache ändert, daß wir dort kündigen und wir ihn zum 1. Juni dort raus haben,
                                      Allerdings jagt ein Problem das andere. Als wir gestern bei ihm waren, waren die Fäden von der Op immer noch nicht gezogen. Auf Nachfrage, sagte mir ein sehr netter neuer Pfleger, dass er den Hausarzt deshalb schon angerufen hätte und der sagte, das er es nächste Woche machen würde. Jetzt am Freitag war die Op 2 Wochen her! Er fragte ihn, ob das nicht etwas lange wäre, denn die Fäden könnten ja auch einwachsen, bekam er als Antwort , daß es wohl nicht sein Problem sei. Entschuldigung, aber ich könnte kotzen...Ich selber weiß aus eigener Erfahrung, das es sehr schmerzhaft sein kann, wenn eingewachsene Fäden gezogen werden. Und ich frage mich, warum muss man einem Menschen, der sowieso schon so leidet, noch unnötige schmerzen zufügen. Ich werde dafür sorgen, daß er einen anderen Hausarzt bekommt. Leider konnte ich nichts für ihn tun, denn der Betreuer, der einen anderen Arzt anfordern könnte,war natürlich Freitag nachmittag nichtmehr zu erreichen. das habe ich als Auschlaggebenden Grund genommen, dass ich die Betreuung im Gesundheitswesen für meinen Vater übernehmen werde.
                                      Die Dekubitus scheint im Moment gut versorgt zu sein und er liegt auf einer Wechseldruckmatratze.Gegen die immer stärker werdende Versteifung in den Beinen ( er liegt nur noch mit stark angezogenen Beinen da) bekommt er Krankengymnastik..

                                      @ Flieder...
                                      ich verstehe ,w as sie meinen, aber um meine Familie muss ich micht selber kümmern. Zumindest um meine Kleine. Ich möchte nur ganz kurz erklären, warum.
                                      Meine Schwiegema erkrankte vor gut 3 Jahren an einem unheilbaren Gehirntumor. Ich kümmert mich um sie und übernahm auch die Betreuung. Oft fuhr ich zu ihr hin. Ich war die einzigste Bezugsperson für sie,denn nach und nach schaffte es niemand mehr, sie so zu sehen. Oft bin zwei bis dreimal täglich gefahren,wenn es ihr besonders schlecht ging. Meine Kleine dachte ich damals gut aufgehoben. Sie spielte in der Zeit oft mit ihren Freundinnen.Leider merkten wir bald, daß sie sich abgeschoben fühlte und sie wurde sehr auffällig im Verhalten. Aus meiner sonst so lieben kleinen Maus wurde ein Tyhrann hoch 10, die uns alle den Rand des Wahnsinns trieb. Und das ist nicht übertreiben. Ich begab mich mit ihr in Professionelle Hände und wir schafften es, wieder raus zu kommen. Das , was in der Zeit abgelaufen ist, würde ich im moment nicht nochmal schaffen. das weiß ich 100%ig. Ich kann es unter keinen Umständen wieer dazu kommen lassen. Also versuche ich, meinen Paps immer zu besuchen, wenn sie entweder in der Schule ist oder SIE sich selber verabredet hat.Ich hoffe, sie verstehen jetzt, warum ich mich selber um sie kümmern muss.....

                                      Kommentar


                                      • Re: Es geht so schnell vorran...


                                        Geht es denn bei allen an Alzheimer Erkrankten Menschen gleich schnell voran oder gibt es da Unterschiede?
                                        alfib

                                        Kommentar


                                        • Re: Es geht so schnell vorran...


                                          Hallo alfib,
                                          immer unterschiedlich. Frühzeitige und fachärztliche Behandlung mit gesicherter Diagnose und Therapie kann die Krankheit 2 bis 5 Jahre aufhalten!!
                                          Mit Unterstützung kann man die vorhandene Lebensqualität für diese Zeit erhalten.
                                          LG
                                          Ischwalm

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                                          • Re: Es geht so schnell vorran...


                                            Hallo,

                                            ich habe das gerade gelesen. Es kommt mir ein wenig wir es bei uns war...

                                            Mein Vater ist vor 2 Jahren an einer Hirnblutung gestorben (63 J.) , daraufhin hatte meine Mutter Alzheimer im fortgeschrittenen Stadium (60 J.).
                                            Da war unsere Tochter gerade 6 Monate alt. Seitdem bekommt sie nur den ganzen Stress mit der dadurch enstanden ist. Das ist nicht schön. Wir wohnen mit ihr zusammen und es ist verdammt schwer geworden, da sie nur noch weint und schreit. Den ganzen Tag.
                                            Ist nicht sehr schön für ein Kind.
                                            Ich hoffe sehr, daß es sich irgendwann mal wieder normalisiert.
                                            Du bist also nicht alleine.

                                            Viele Grüße
                                            Micha

                                            Kommentar


                                            • Re: Es geht so schnell vorran...


                                              Ich bin an Alzheimer erkrankt , allein und ziemlich verzweifelt!
                                              Kennt jemand einen sehr guten Arzt im Großraum Bonn, zu dem ich gehen kann, der mir helfen kann?
                                              alfib

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                                              • Re: Es geht so schnell vorran...


                                                An alle Forummitglieder im Großraum Bonn,
                                                Fr. alfib benötigt wirklich dringend Hilfe!!!
                                                Bitte gebt ihr eine Anschrift mit Telefonnummer von einer PIA!!!
                                                Leider wohne ich in Hessen.
                                                Liebe Fr. alfib,
                                                bitte gehen Sie sofort zu ihrem Hausarzt, oder rufen Sie ihn am Tag sofort an, schildern sie ihm Ihre Verzweiflung!!!!!! Drucken Sie bitte diese Nachricht aus und legen Sie diese an Ihr Telefon. Rufen Sie am Donnerstag den Hausarzt an. Ihren Sohn bitte auch informieren, notfalls die Nachbarn!!
                                                Bitte weiterhin im Forum melden! Sie haben ja auch meine Telefonnummer, ich sende diese Nummer noch einmal in einer privaten Nachricht.
                                                Ischwalm

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                                                • Re: Es geht so schnell vorran...


                                                  Hallo alfib,
                                                  schön, dass Sie sich wieder einmal melden. Wie geht es Ihnen inzwischen?
                                                  Welcher Arzt behandelt Sie zur Zeit? Und welche Familienangehörige haben Sie?
                                                  Haben Sie Nachbarn, die Sie ein wenig unterstützen? Wie ist Ihre Lebenssituation?
                                                  Vielleicht finden wir hier im Forum jemanden, der aus Ihrer Gegend kommt und der Kontakt mit Ihnen aufnehmen kann. Können Sie hier im Forum auch mit der Funktion "Private Nachrichten" umgehen? Wenn ja, könnten wir uns dort genauer austauschen.
                                                  Melden Sie sich bitte wieder!
                                                  Einen lieben Gruß von Leona

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                                                  • Re: Es geht so schnell vorran...


                                                    Hallo alfib,
                                                    haben Sie mit jemanden Kontakt aufgenommen????
                                                    Bitte melden Sie sich!
                                                    Ischwalm

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