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Frank Eulenborn

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  • Frank Eulenborn

    Moin ,
    auch ich bin neu in diesem Bereich und ich weiss garnicht , ob ich richtig bin. Aber die Vergesslichkeiten meiner Mutter werden immer schlimmer. Sie erkennt mich oft erst im Nachfassen und verwechselt mich mit verstorbenen Geschwistern. Im häuslichen Bereich packt sie alles noch. Ihre Erzählungen sind bei den Treffen immer wieder die gleichen


    Ich bin mir völlig unsicher, wie ich mich verhalten soll

    wenn jemand Tipps hat
    vielen Dank

    FrankEulenborn@t-online.de


  • Re: Frank Eulenborn


    Hallo,

    schön, dass Sie in das Forum gefunden haben. Ich bin Angehörige eines Demenzkranken, und würde Ihnen als ersten Tipp geben, dass Sie beobachten sollten, ob Ihre Mutter über den Tag verteilt genug Flüssigkeit zu sich nimmt; es kommt sehr häufig vor, dass allg. Menschen, vor allem ältere, nicht genug trinken (Exsikose), was derartige Symptome hervorrufen könnte, und evtl. durch geregelten Flüsigkeitszufuhr umkehrbar wäre. Ansonsten, und dies ist der zweite Tipp, schmökern Sie bitte mal im Forum hier, in dem hunderte solche Fälle beschrieben sind, und wenn Sie dann konkrete Fragen haben, können Sie sie gerne stellen
    Nur zu
    Gruß
    Flieder

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    • Re: Frank Eulenborn


      Sehr geehrter Herr Eulenborn,

      entschuldigen Sie die späte Antwort. Symptome, wie die von Ihnen beschriebenen sollten undbedingt zu einer ärztlichen Abklärung, am Besten durch einen Neurologen oder Nervenarzt, führen. Die Ursachen könnten behandelbar sein, so daß die nähere Zuordnung von entscheidender prognostischer Bedeutung sein kann.
      Begleiten Sie Ihre Mutter zu einem Termin beim Hausarzt und schildern Sie Ihre Beobachtungen. Dieser sollte Sie dann an den entsprechenden Facharzt überweisen. Lassen Sie sich nicht mit dem Hinweis auf das Alter Ihrer Mutter, welches ich nicht kenne) abspeisen, die beschriebenen Auffälligkeiten gehen über das hinaus, was man als normal bezeichnen würde, egal wie alt der Patient ist.

      Mit freundlichen Grüssen,

      Spruth

      Kommentar


      • Re: Frank Eulenborn


        Hallo Frank Eulenborn,
        Ihre Schilderungen erinnern mich stark an die ersten Ausfälle bei meinem Vater, der sich lange weigerte, einen Neurologen aufzusuchen. Schlußendlich eskalierte die Situation - zur "starken Vergesslichkeit" kam der Verlust der Lebensgefährtin und eine fiebrige Grippeerkrankung. Er bestand darauf selbst zum Arzt zu fahren und ging verloren. Polizei- und Feuerwehreinsatz führten dann direkt in die Neurologie einer Uniklinik. Dort wurde er drei Wochen durchgecheckt und die Diagnose hieß "Demenz der Alzheimer Art". So weit sollte man es nicht kommen lassen, denn je früher die Behandlung einsetzt, desto länger können die Alltagsfertigkeiten und die Selbständigkeit erhalten werden. Gehen Sie mit Ihrer Mutter unbedingt baldmöglichst zu einem guten Neurologen oder zu einer Gedächtnisambulanz. Alles Gute! Leona

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