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keine kraft mehr

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  • keine kraft mehr

    ich pflege seit nun 6 jahren meine mutter. sie hat die pflegestufe 2 und ich bin mit meiner kraft am ende. sie ist 81 jahre alt, und ich selber bin auch noch in einem pflegeberuf tätig. habe mich entschlossen, sie in ein pflegeheim zu geben, aber ich schwanke hin und her, ob es das richtige ist, was ich vorhabe. mein ganzes denken und tun dreht sich nur noch um meine mutter. ich glaube, sie weiß gar nicht, was mich das kraft kostet. wenn ich nicht bald zur ruhe komme, bin ich selbst ein pflegefall.
    ich weiß jetzt schon, wenn sie wirklich im heim ist, werde ich auch dort sein. meine angst, sie wird nicht richtig versorgt, macht mich ganz krank.


  • Re: keine kraft mehr


    Jemanden in en Heim zugeben, heißt keinesfalls ihn abzuschieben. Du kannst Deine Mutter doch auch im Pflegeheim regelmäßig/täglich besuchen. Letztendlich hat Deine Mutter ja nichts davon, wenn Du fix und fertig bist und Dich irgendwann nicht mehr um sie kümmern kannst, weil Du selbst am Ende bist. Liebe in ein Heim, solange es einem noch gut geht und sich dort um die Mutter kümmern, als sie dann abgeben zu müssen, weil man selbst total fertig ist. Man darf manchmal nicht vergessen, an sich selbst zu denken. Und vor allem nicht auf die anderen Leute hören. Die wissen eh alles besser, allerdings haben sie ja auch die Arbeit nicht.

    Liebe Grüße
    Beate

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    • Re: keine kraft mehr


      Hallo liebe Userin,

      Ihre Zweifel darüber, dass Sie Ihre Mutter in ein Pflegeheim "abgeben", kann ich gut verstehen. Jedoch stellen Sie mittlerweile selbst fest, dass die Pflege und Betreuung Ihrer Mutter unwahrscheinliche Kräfte rauben kann. Ich denke, um weiterhin Ihren Anspruch gegenüber der Pflege Ihrer Mutter gerecht bleiben zu können, ist die Entscheidung zwar schwer, aber richtig. Es wird Sie in der Pflegeeinrichtung keiner daran hindern in der Pflege Ihrer Mutter zu helfen. Jedoch werden Sie sicherlich nach einiger Zeit der Eingewöhnung feststellen, dass Sie gerade in der Grundversorgung Tätigkeiten an das Personal abgeben können. Dies wird Ihnen in Ihrer Gesundheit und im täglichen Umgang mit Ihrer Mutter zu gute kommen.

      Ich wünsche Ihnen bei der Entscheidung viel Kraft und eine gesunde Portion Mut.

      Mit freundlichen Grüßen
      Vera Reinsfelder

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