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Pflegeberuf!

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  • Pflegeberuf!

    hallo!

    ich stelle diesen beitrag mal in dieses forum, da ich denke das es das passende ist!

    habe mich entschieden eine ausbildung zum dipl. krankenpfleger zu beginnen, nun steh ich vor der aufnahmeprüfung, die bei uns ziemlich schwer ist! [von ca 120 bewerbern werden max. 35 bis 40 genommen]

    zu dieser aufnahme gehört ein iq test [weiters kein problem] und eine schriftliche aufnahme, inder man einen aufsatz verfassen muss, der danach von einem psychologen ausgewertet wird. von einer freundin weiss ich, dass die als thema "hunger" bekommen hat.

    jetzt meine frage: was bzw. wie soll man den aufsatz schreiben um ein psychologisches gutes urteil zu bekommen? *g* was wollen die hören? wie soll man das schreiben? was ist da ausschlaggebend? ich wär euch wirklich um jede hilfe dankbar!

    viele liebe grüße ZoTTy


  • RE: Pflegeberuf!


    Hallo Zotty,

    bin zwar nur Patientin, aber ich denke, ich kann Dir trotzdem einen Tipp geben:

    Um beim Beispiel "Hunger" zu bleiben, gibt es ja mehrere Möglichkeiten, das Thema anzugehen. Einmal kann man sich auf der rein wissenschaftlichen Ebene austoben, dann gibt es die Möglichkeit, das Gefühl zu beschreiben, wenn man selbst Hunger hat. Und schließlich wäre es auch möglich, auf Reaktionen von anderen einzugehen (z.B. der schreiende Säugling, wenn Mamas Brust gefragt ist, oder die schlechte Laune und die Kopfschmerzen der Freundin, wenn der Magen brüllt).

    Eine Kombination von allem im Aufsatz zu erwähnen, wäre wahrscheinlich optimal.

    Ums mal ganz banal auszudrücken:

    Wer sich auf das streng Wissenschaftliche beschränkt, wird von den Gutachtern möglicherweise als "kalt" und "nüchtern" beurteilt.

    Wer nur von sich selbst erzählt, gerät schnell in die Ecke des "Egozentrikers", dem es an Empathie fehlt.

    Wer nur von anderen berichtet, dem wird vielleicht ein "Helfersyndrom" unterstellt.

    Ich denke, die gesunde Mischung bringt es. Bin gespannt, ob sich unsere "Profis" ebenfalls zu diesem Thema melden.

    Liebe Grüße von
    Monsti

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    • RE: Pflegeberuf!


      danke monsti, werde mir deine empfehlungen sehr zu herzen nehmen!

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      • RE: Pflegeberuf!


        Hallo Zotty !

        Mir blieb ein solches Prozedere erspart - doch dennoch will ich schnell einen Satz dazu schreiben :

        Ich denke, dass es in unserem Beruf einfach darauf ankommt, nicht "gekünstelt" zu erscheinen, also möglichst ehrlich und real.
        Wenn Du Dir nun Gedanken dazu machst, wie Du Dich am besten Verhalten kannst, um dem Psycho-Mann gerecht zu werden, dann bist Du schon auf dem Weg, Dich zu verstellen - obwohl ich Deinen Wunsch, möglichst in seinem Sinne zu schreiben, verstehen kann.
        Vorbereiten kannst Du Dich ohnehin nicht, da die Themenvielfalt ja unerschöpflich ist.
        Versuche einfach, nicht zu kompliziert zu denken (also grübel nicht zu lange, was er nun von Dir lesen will) sondern schreibe einfach Deine Gedanken und Ideen zu diesem Thema auf. Ich denke, es geht vielmehr um die Fähigkeit, sich auf ein Thema zu konzentrieren, und nicht zu weit abzuschweifen.
        In der Pflege ist man gut beraten, wenn man versucht ganzheitlich zu denken, und seine Gedanken klar und verständlich zu formulieren. Immerhin b esteht ein grosser Teil Deiner späteren Arbeit aus dem Erfassen von Zu- und Umständen und dem entsprechenden Dokumentieren.

        Liebe Grüsse

        Dirk

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        • RE: Pflegeberuf!


          Es geht bei einer solchen "Prüfung" sicher eher darum herauszufinden, ob und inweit Sie ein Thema von verschiedenen Seiten beleuchten können (Pflegefachleute sprechen gerne von "ganzheitlich") - wissenschaftliche Ausschweifungen gehören sicher nicht dazu, da die Grundlagen dazu sicher in der Ausbildung gelegt werden. Also beleuchten Sie das Thema aus der Sicht der Betroffenen, der Beratenden (z.B. der Pflegekraft, des Arztes), aus Sicht der Angehörigen und Freunde etc.

          Lb. Grüße KD Neander

          Kommentar


          • RE: Pflegeberuf!


            Was ich nur kurz fragen will, ist etwas zum Ausbildungsgang. Ist das ein Studium oder eine Ausbildung?
            Ich kenne den Begriff Dipl.- Krankenpfleger nur, wenn man ein Studium der Pflegewissenschaften abgeschlossen hat. Lässt man sich ausbilden, ist man examinierter Krankenpfleger.

            Ich liege doch richtig oder? Bin mir echt nicht 100 % sicher.

            PS:
            Viele Grüße übrigens an alle, die mich vielleicht ein kleiiiiines Bischen vermisst haben! ;-))

            Kommentar


            • RE: Pflegeberuf!


              Nun ... ich weiss nicht woher der Kollege kommt -
              aber :
              In der Schweiz heisst es derzeit
              Diplom Pflegefachmann

              und in Österreich nennt man sich DGKP - also Diplom Gesundheits und Krankenpfleger

              Liebe Grüsse

              Dirk

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              • RE: Pflegeberuf!


                danke für die zahlreichen tipps!

                für pfleger denis und dirk k --> bin aus österreich da ist es der Diplom Gesundheits und Krankenpfleger *g*


                liebe grüße

                Kommentar


                • RE: Pflegeberuf!


                  Bin aus Deutschland. Hier heißt das examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger.

                  Macht ja nix! Auf jeden Fall viel Erfolg bei der Ausbildung!

                  Kommentar


                  • RE: Pflegeberuf!


                    Hallo, die Ausbildung (z.Zt. noch 3-jährig) endet mit der Berufsbezeichnung "Gesundheits- und Krankenpfleger/-schwester". Ein Studium endet mit einer Wirrwarr von Berufsbezeichnungen, da es bisher in Deutschland keine einheitliche Regelung gibt. In der Schweiz sind alle ausgebildeten Pflegekräfte "Dipl.Krankenschwester/-pfleger". Lb. Gruß KDN

                    Kommentar



                    • RE: Pflegeberuf!


                      Hallo !

                      In der Schweiz ist das etwas anders, wie hier beschrieben.
                      HIer heisst man :
                      Diplomierter Pflegefachmann / Pflegefachfrau

                      LIebe GRüsse

                      Dirk

                      Kommentar


                      • RE: Pflegeberuf!


                        Hallo!
                        Bin seid zweienhalb Jahren in der Ausbildung zur Krankenschwester. Ich bin ab 1.10.05 eine Gesundheits - und Krankenpflegerin, da man sich seid 1.1.2004 von der Beruftsbezeichnung "Krankenschwester" verabchiedet hat, was ich übrigens sehr schade finde. Aber egal ....... zur Berufsbezeichnung ..... nehme an das es sich hierbei um eine einfache Krankenpflegeausbildung handelt, aber du solltest dich nochmal belesen, da es gut möglich ist das man dich nach Lerninhalten und Ausbildungsart fragt. Und zum Aufsatz, schreib was dir dazu einfällt, denn bin mir sicher es erwartet keiner Definitionen od. Folgeerkrankungen von z.B. Essstörungen von Dir. schreib eifach deine eigenen Empfindunen. Noch ein kleiner Tipp, für die Patienten im KH ist essen sehr wichtig. (Tagesablauf, Langeweile, etc.) Alles Gute und viel GlücK!

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                        • Re: Pflegeberuf!


                          [quote ZoTTy]
                          habe mich entschieden eine ausbildung zum dipl. krankenpfleger zu beginnen, nun steh ich vor der aufnahmeprüfung, die bei uns ziemlich schwer ist! [von ca 120 bewerbern werden max. 35 bis 40 genommen]

                          zu dieser aufnahme gehört ein iq test [weiters kein problem] und eine schriftliche aufnahme, inder man einen aufsatz verfassen muss, der danach von einem psychologen ausgewertet wird. von einer freundin weiss ich, dass die als thema "hunger" bekommen hat.

                          jetzt meine frage: was bzw. wie soll man den aufsatz schreiben um ein psychologisches gutes urteil zu bekommen? *g* was wollen die hören? wie soll man das schreiben? was ist da ausschlaggebend? ich wär euch wirklich um jede hilfe dankbar!

                          viele liebe grüße ZoTTy[/quote]

                          Also ich denke mal es geht hauptsächlich darum, dass man ernsthaft erkennt, dass du soziale Kompetenz hast und auf Menschen eingehen kannst und dass du eine "Veranlagung" dazu hast, Menschen zu helfen. aber wichtig ist glaube ich auch, dass du nicht übertreibst, und trotzdem normal schreibst und nicht total verkrampft

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                          • Re: Pflegeberuf!

                            Es ist shcon erstaunlich, welche Anforderungen an eine Pflegekraft gestellt werden und das ist alles andere als eine triviale Angelegenheit. Hier hat man es mit Menschen, mit Psychologie, mit Facts rund um die Medizin zu tun. Dementsprechend sind die Anforderungen höher!

                            Kommentar