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Tracheostoma

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  • Tracheostoma

    Hallo zusammen,
    meine Frau erlitt vor 5 Jahren eine Gehirnblutung. Seitem hat sie eine Trachealkanüle. Seit ca. einem Jahr, kann ich die Kanüle verschließen. Meine Frau kann spreche, quält sich aber immer wieder mit dem Husten, ausgelöst durch die ca. 8cm lange Sprechkanüle. Aufgrund der teilweise vorhandenen Stimmbandlähmung raten die Ärzte ab, die Kanüle zu entfernen. Ich suche Alternativen, um die Kanüle zu entfernen, sodaß sich die Öffnung nicht verschließt. Wer weiß etwas dazu? Nähere Infos über meine Frau findet ihr auch auf der Website mabevo.de.
    Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und alles gute fürs neue Jahr.


  • RE: Tracheostoma


    Hallo mabevo,

    das Problem bei der Sache (wie du sicherich auch weißt) ist, dass deine Ehefrau das Tracheostoma schon zu lange hat. Dieses jetzt zu entfernen wäre ein großes Risiko. Das Loch wird nicht mehr zuwachsen, das ist eigentlich sicher, denn mittlerweile hat die Haut nach so langer Zeit bestimmte Wundheilungsstörungen und "das Loch" ist zu groß. Also um das zuwachsen brauchst du dir keine Sorgen zu machen, ich bin mir zu 99% sicher das es sich nicht wieder verschließt. Allerdings hast du (und deine Frau) dann ein neues Problem: Die oberen Atemwege werden durch das viele Sekret sozusagen verschlossen. Und ohne Kanüle abzusaugen ist eigentlich "fast unmöglich". Von daher ist denke ich das momentan vorhandene Tracheostoma die vernünftigste Lösung....

    Lieben Gruß

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    • Re: RE: Tracheostoma


      Also ich finde nicht das die Tracheostoma zu lange drin ist,aber man kann auch ohne sowie mit Kanüle absaugen was kein Problem ist, ich würde auch raten diese Entfernen zu lassen, klar ist das ein erhötes Risiko sowas, Mit dem Sekret wie gesagt kann man dies Abhusten oder absaugen das mit dem Verschliessen finde ich schwach sinn

      Liebe grüsse

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      • Re: RE: Tracheostoma


        Hallo,
        zum akuten Problem wäre es anzuraten eine andere Kanüle auszuprobieren. Es gibt verschiedene Formen und Größen, welche die länger und kürzer sind.
        Das ein Tracheostoma zuwächst ist normal kein Problem, da die Oberhaut am Rand (falls es sich um eine chirurgisches Tracheostoma) handelt auch abgetragen werden kann und es sich dann um eine "normale Wunde" handelt. Es bleibt am Ende eine Narbe.
        Wichtig ist nur zu wissen ob die Lungenfunktion und die Atemfunktion über den normalen Weg ausreicht, daß das Sektret auch bei Lungeninfekten ausreichend abgehustet werden kann. Die Folgen einer Lungenentzündung werden häufig unterschätzt, was eine häufige Todesursache im Alter ist.
        Es bleibt also abzuwägen ob der Wunsch nach "Normalität" mit den Risiken gerechtfertigt ist.
        Natürlich kann ich den Wunsch verstehen, jedoch würde ich nicht um Biegen oder Brechen das durchziehen. Oft kann das ein Pneumologe/HNO am besten beurteilen.
        Wünsche ihnen und ihrer Frau viel Kraft.
        MFG

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