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  • Willkommen

    Herzlich willkommen im neuen Forum. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich vertrauensvoll mit Ihren Fragen und Problemen an mich wenden würden. Gerne stehe ich Ihnen mit meiner Erfahrung zur Verfügung und hoffe, die eine oder andere Klärung herbeiführen zu können. Mit herzlichen Grüßen, Klaus-Dieter Neander


  • RE: Willkommen


    Um welche Art der Pflege handelt es z.B.Kinderpflege,Altenpflege , Krankheitspflege oder alles ?

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    • RE: Willkommen


      Hallo,
      kennen Sie sich auch mit der Finalpflege aus?
      Habe meine Schwester bis zum Tode begleitet und sehr viele offene Fragen...
      Möchte das eigentlich nicht so ganz öfentlich darstellen,
      falls Sie davon Ahnung haben, ginge es auch per E-mail???
      Danke, Hilflos

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      • RE: Willkommen


        Guten Tag Herr Neander,
        ich pflegte 3 Jahre meine Mutter, sie hatte eine vaskuläre Demenz. Im März verstarb sie. Ich komme über den Verlust nicht hinweg und gebe mir die Schuld. Die Pflege war sehr aufwendig, zwei Jahre habe ich mit ihr in einer 1-Raumwohnung gelebt. Ihre Kopfschmerzen wurden immer schlimmer, das Mittel Tramagit gab ich ihr auf ärztliche Anweisung, wenn die Schmerzen kamen. In einer Nacht im März wurden die Schmerzen so schlimm, ich wußte keinen Rat, sie biß die Lippen zusammen und ich schrie sie an. Ich war müde und ausgelaugt.Von da an verweigerte sie jede Nahrung. Das Krankenhaus mit einer künstlichen Ernährung lehnte ich ab. Ich ließ ein Pflegebett kommen und den Pflegedienst. Es dauerte vier Tage bis sie von uns ging. Ich werde diese Schuldgefühle nicht los. Habe ich Schuld. Noch eines keiner sollte seine Eltern in ein Pflegeheim tun. Sie sind so dankbar für ihre Umgebung zu Hause.

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        • Willkommen


          Sehr geehrter Herr Neander,
          bei meinem Partner wurde ein Blasenkarzinom mit Beteiligung der Prostata und Leber diagnostiziert. Sein einzige Möglichkeit ist Chemo (laut Ärzte). Da er Niederländer ist, muß er jetzt alles auch dort durchführen lassen. Abgesehen davon, dass ich nicht täglich bei ihm sein kann, komme ich gerade nicht mit der Problematik zurecht. Er möchte das ich zu ihm komme, wenn die Chemotheapie beginnt. Das werde ich auch tun. Gibt es einige Ratschläge und Tipps für Angehörige von Krebskranken?
          Im Voraus vielen Dank für Ihre Anwort. Getraude

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          • RE: Willkommen


            Sehr geehrte/r Frau/Herr Huber ... ich habe leider erst heute Ihre Frage gelesen. ... Ich kenne mich vorwiegend im Bereich Kranken- und Altenpflege aus.MfG KD Neander

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            • RE: Willkommen


              Guten abend, ... ich bedauere, dass ich eben erst Ihre Anfrage lese. Ich bewundere sehr, was Sie geleistet haben und ich denke Sie haben weitaus mehr getan, als man eigentlich erwarten kann. Sie haben sich so intensiv um Ihre Mutter gekümmert und ihr beigestanden, dass es überhaupt keinen Grund gibt sich Vorwürfe zu machen. Auch pflegende Angehörige sind MENSCHEN, die mal aufbrauchen, die mal laut werden, die ihre Gefühle nicht unter Kontrolle haben und das passiert natürlich auch und gerade in solchen enorm stressigen Sitautionen, wie in der von Ihnen beschriebenen. Was neben diesen "Entgleisungen", die Ihnen Schuldgefühle verursachen, aber doch viel wichtiger ist: Sie haben es geschafft Ihre Mutter bis zu ihrem Tod zu begleiten und ihr Nahe zu sein ... eine unglaublcihe Leistung auf die Sie zu recht stolz sein können! (Auch wenn ich Ihre Meinung, man sollte seine Eltern nicht ins Altenheim geben, nicht grundsätzlich teilen kann ... denn nicht jeder Mensch hat offenbar die Stärke und Größe solche intensiven Streßjahre zu bewältigen!). Ich denke also: machen Sie sich keine Schuldgefühle ... Ihr Dasein für Ihre Mutter in all den jahren unter beengten Verhältnissen wiegt allemal den einen oder anderen Ausrutscher aus. Schön, dass es Menschen wie Sie gibt. Herzlichst, Ihr KD Neander

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