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Dringende Tipps und Hilfe gesucht

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  • Dringende Tipps und Hilfe gesucht

    Ich möchte gerne einem Bekannten helfen. Hab schon wie blöde gegoogelt, aber finde nicht wirklich die richtige Hilfe.

    Seit gut einem Jahr ist die Frau (85) des Bekannten (65) immer wieder in der Klinik. In der Klinik geht es ihr dann recht gut, zu Hause verweigert sie Essen und trinken, tyrannisiert ihr Umfeld, erbricht alles und läßt ihn nachts keine Stunde schlafen. Er ist am Ende seiner Kräfte. Ist selber körperlich eingeschränkt durch einen Unfall. Sie ist noch Pflegestufe 1

    Für alle Beteiligten wäre ein Pflegeheim das Beste, aber das ist finanziell nicht machbar. Was ich so ergoogelt habe käme ein Eigenanteil von 1500-2000€ auf ihn zu.

    Wo gibt es Hilfe? Es kann doch nicht sein, das er bei der Pflege selbst drauf geht, weil es psychisch nicht zu schaffen ist. Oder muss er selbst zum Hartz IV-Fall werden, damit seine Frau eine vernünftige Pflege bekommt?

    Danke für Tipps, was man machen kann. Können die Kinder auch in die Pflicht genommen werden?


  • Re: Dringende Tipps und Hilfe gesucht

    Hallo Maria,
    der Bekannte kann es ja erst einmal mit einem ambulanten Pflegedienst versuchen.
    Da sind die Kosten auch nicht so hoch, wie im Pflegeheim.

    Außerdem kann der ambul.PD oder Dein Bekannter dann beim MDK eine Erhöhung der Pflegestufe beantragen.

    Auf alle Fälle wäre es für Deinen Bekannten sicher erst einmal eine große Hilfe, wenn er nicht alles allein bewältigen muß.

    Alles Gute, schildi

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    • Re: Dringende Tipps und Hilfe gesucht

      Hallo Maria13,
      da ist ein Pflegeheim schon angebracht, wenn er auch nachts keine Ruhe bekommt. Es gibt ja nicht nur Pflegeheime, sondern auch betreutes Wohnen. In einigen Häusern gibt es auch die 24 Stunden Betreuung. Da fangen die Preise bei ca 500 € an. Es gibt auch eine Tagesbetreuung. Viele werden tgl. morgens von zu Hause abgeholt und abends wieder nach Haus gebracht. Wenn die Alltagskompetenz eingeschränkt ist, kann man ein Teil auch darüber laufen lassen.
      LG

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      • Re: Dringende Tipps und Hilfe gesucht

        Hallo, Ich habe ein großes Problem. Meine Großeltern leiden beide an Alzheimer. Wir wohnen in einem Haus. Ich mit meinem Freund um Dachgeschoss und meine Großeltern im Erdgeschoss. Meine Eltern wohnen im gleichen Haus (aber getrennte Wohnungen). Ich unterstütze meine Großeltern sehr. D.h. Schaue was sie eingekauft haben wollen und putze die Wohnung. Es müsste aber Viel mehr gemacht werden denke ich. Z.b. Pflegedienst. Essen auf Rädern etc. Meine Oma kann kaum noch laufen und natürlich auch nicht mehr so kochen. Das Problem was ich erwähnt habe besteht darin, dass mein Vater d.h. deren Sohn sich total dagegen streubt etwas zu unternehmen. D.h. Krankenkassen anrufen. Mit Arzt reden. Etc. Ich weiß auch nicht wert verdrängt dieses ganze Thema völlig. Meine Mutter und ich reden schon seit langer Zeit mit Engels Zungen auf ihn ein. Er meint immer nur er macht schon. Klar er geht von morgens bis abends arbeiten Wie Wir alle, aber trotzdem kann das doch keine ausrede sein. Ich bin wirklich ratlos. Ich War schon selbst bei unserem Hausarzt um mit ihm zu sprechen hat aber nicht viel gebracht. Vielleicht kennt das jemand oder hat das gleiche Problem. Würde mich über meine Antwort sehr freuen. Liebe Grüße Sonnenschein89

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