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Lungenfunktion restriktiv - trotzdem Asthma?!

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  • Lungenfunktion restriktiv - trotzdem Asthma?!

    Hallo zusammen,

    ich bin gerade extrem verunsichert. Ich bin leichte Asthmatikerin, brauche aber keine Dauermedikation, sondern nehme eigentlich nur ein bis zwei mal im Jahr, wenn ich einen Infekt habe für ca. einen Monat ein Kombipräparat (früher Viani, jetzt Foster) und brauche selten das Bedarfsspray.
    Nun habe ich seit guten 2 Monaten Atemprobleme - ich bin damit zu meinem Hausarzt gegangen, der mir Cortison, Salbutamol und Foster gegeben hat. Ich hatte leider starke Nebenwirkungen mit Herzrasen und -stolpern, nehme inzwischen nur noch das Foster, aber die Atemprobleme gehen immer noch nicht ganz weg, auch wenn es insgesamt viel besser geworden ist.

    Nun habe ich endlich einen Termin beim Lungenfacharzt und habe mir deswegen die Befunde der Lungenfunktiontests ausdrucken lassen und sehe nun: Alle weisen ganz klar auf eine RESTRIKTIVE Ventilationsstörung hin und Asthma ist doch OBSTRUKTIV?! Also, ich habe z.B. FVC und FEV1 sehr niedrig, FEV1%(FVC) (der Wert, der doch niedrig sein müsste bei Asthma, oder?) aber bei über 119%! Da stimmt doch was nicht, oder?

    Ich bin völlig verunsichert und ängstlich, dass mein Hausarzt, das einfach nicht gesehen hat?! Oder ist das normal, kann das vorkommen - dass ein solcher Befund am Asthma liegt?

    Ich weiß, ich muss mich nur in Geduld üben, weil der Lungenfacharzt mir mehr sagen wird, aber es würde mich sehr beruhigen, wenn hier jemand so etwas kennt oder vielleicht weiß, dass das eigentlich ganz normal ist.

    Danke und liebe Grüße,
    Marei


  • Re: Lungenfunktion restriktiv - trotzdem Asthma?!


    Hallo, ich bin es nochmal und dachte, ich berichte davon, falls jemand mal mit einem ähnlichen Problem hier auftaucht:
    Der Lungenfacharzt hat über die Lungenfunktionstests des Hausarztes nur den Kopf geschüttelt und sie ignoriert, weil er sagte, dass diese "kleine Lufu" einfach oft nix taugt.
    Er hat mich dann von Grund auf selbst untersucht mit Ganzkörper-Plethysmografie und zum ersten Mal auch FeNO-Messung. Selbstverständlich konnte das angebliche Ergebnis nicht richtig sein, was der Hausarzt aber wohl auch entsprechend interpretiert und deswegen ignoriert hatte.

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