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Blut-Schnelltest - Aussagefähigkeit während ....

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  • Blut-Schnelltest - Aussagefähigkeit während ....

    schwerem Asthmaanfall bereits 5 Tage Kortisonstoß mit 30 Milligramm durchgeführt wurde.
    Ich verzweifel so langsam an meiner betreuenden Praxis. Derzeit geht es mir dank der Pollenzeit nicht so gut und mein Arzt meinte der letzte IgE Test war erhöht aber nicht auf Allergien hinweisend. Ich konnte leider nicht schnell genug die richtige Argumentation liefern, aber es im nachhinein zuhause überprüfen. Ich hatte einen schweren nächtlichen Anfall aufgrund meiner eignen Dummheit.
    Neuen angeblich Öko geprüften usw. Teppich gekauft und ausgelegt und nachts der Horror life. So schlimm das die Notfallsprays nicht halfen, alleine kriechend vor der offenen Balkontür gelegen, weder Handy noch Telefon greifbar ...hätte auch nicht geholfen weil reden wäre auch nicht gegangen. Irgendwie bin ich mit Atemübungen, Überlebenswillen aus der Situation gekommen und habe sofort mit der Notfallaktion angefangen. 1 Tablette 20 morgens 10 abends ...nach 5 Tagen beim Lungenarzt und die Vertretung ließ den Test machen. Kann der überhaupt Sinn machen nach der Stoß-Therapie?

    Danke für Informationen.

  • Re: Blut-Schnelltest - Aussagefähigkeit während ....

    Hallo,

    auch unter Kortisontherapie kann es sinnvoll sein Tests durchzuführen um den aktuellen Status des Patienten festzustellen.

    Ein IgE Schnelltest wie ich ihn kenne, ist in der Regel dazu gedacht als Erstscreening zu dienen und Hinweise zu geben, in welche Richtung weiter diagnostiziert wird, d.h. ob Allergien vorliegen und wenn ja, welche Allergen näher betrachtet werden sollten.

    Viele Testungen wie Pricktest, Intracutantest, etc. werden durch die Einnahme von oralem Kortison beeinflusst, bei einem lgE Test ist dies nicht der Fall. Dieser kann auch unter oraler Kortisongabe durchgeführt werden.

    Wenn es Ihnen in der Pollenzeit nicht so gut geht, so liegt die Vermutung einer Pollenallergie nahe. Sollte diese bereits bekannt sein, so empfehle ich eine Hyposensibilisierung sowie ggf. Anpassung Ihrer Asthma-Basistherapie über die Beschwerdezeit.

    Zur Abklärung ob Ihre Beschwerden tatsächlich allergischer Natur sind, könnte eine NO-Messung (IGeL) durchgeführt werden und dann ggf. die Dauertherapie entsprechend angepasst und kontrolliert werden.

    In den meisten Fällen können Asthmaanfälle durch eine angepasste medikamentöse Therapie vermieden und kontrolliert werden.
    Hierzu empfehle ich eine Asthma-Schulung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dipl. med. Thomas Hagen

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