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An Dr. Hagen: Akute allergische Reaktion

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  • An Dr. Hagen: Akute allergische Reaktion

    Hallo,

    ich war wegen einer anderen Krankheit im Krankenhaus. Dort bekam ich plötzlich ein knallrotes Gesicht und Hals. Ich hatte Husten und Luftnot. In der Klinik bekam ich dann hochdosiert Kortison, womit es dann besser wurde.

    Meinen Sie man sollte schauen, was die starke allergische Reaktion ausgelöst hat? Ich bin schon jahrelang Asthmatikerin, habe aber eigentlich hauptsächlich Infektasthma und daher habe ich auch keine Ahnung, wo das herkommt.
    Können solche Atemnot- und Allergieanfälle auch gefährlich sein? Wie verhalte ich mich in Zukunft? Ein Notfallspray (Bronchospray) habe ich immer dabei.

    Viele Grüße

  • Re: An Dr. Hagen: Akute allergische Reaktion

    Meinen Sie man sollte schauen, was die starke allergische Reaktion ausgelöst hat?
    UNBEDINGT! Nur wenn Sie wissen was der Auslöser ist, können Sie gezielt den Auslöser meiden!

    Können solche Atemnot- und Allergieanfälle auch gefährlich sein?
    JA, das können sie! Deswegen ist es auch so wichtig nach dem Auslöser zu forschen.

    Wie verhalte ich mich in Zukunft? Ein Notfallspray (Bronchospray) habe ich immer dabei.
    Auf jeden Fall das Spray immer dabei haben und auch Notfallkortison.

    Fragen Sie in der Klinik wo Sie waren genau nach allen Medikamenten die Sie dort erhalten haben!

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    • Re: An Dr. Hagen: Akute allergische Reaktion

      Hallo,

      Sie sollten auf jeden Fall versuchen herauszufinden was Ihre allergischen Beschwerden ausgelöst hat, damit dies nicht erneut auftritt und verhindert werden kann.
      Versuchen Sie im Krankenhaus in Erfahrung zu bringen, ob und was Ihnen ggf. verabreicht wurde oder womit Sie Kontakt hatten.
      Mit diesen Informationen können Sie - falls nicht eindeutig - mir Ihrem Lungenfacharzt die entsprechenden Testungen angehen um einen weiteren Anfall in Zukunft zu vermeiden.

      Ein schwerer Asthmaanfall kann im schlimmsten Fall auch heute noch zum Tod führen. Ich möchte Ihnen damit keine Angst machen da dies nur noch sehr selten vorkommt aber Sie sollten aus diesem Grund immer Ihr Notfallspray griffbereit dabei haben und Angehörige / Freunde sollten wissen wie Sie in Notfall zu reagieren haben und was Sie Ihnen wie verabreichen können bis ggf. ein Arzt eintrifft.

      Ich empfehle auf jeden Fall eine Asthmaschulung. Diese wird i.d. R. in Gruppenschulungen bei Ihrem behandelnden Lungenfacharzt durchgeführt. Hierzu müssen Sie in ein DMP Asthma Programm Ihrer Krankenkasse eingeschrieben sein.
      So erfahren Sie wie Sie Situationen einschätzen müssen, sich selbst kontrollieren können und ggf. Medikamente selbst einsetzen können.
      Dies können Sie dann Ihrem privaten Umfeld weitergeben.

      Mit freundlichen Grüssen

      Dipl. med. Thomas Hagen

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