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Histamin Intoleranz Pfeifende Lunge

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  • Histamin Intoleranz Pfeifende Lunge

    Hallo alle zusammen,
    Seit einer Bronchitis vor 1 1/2 Monaten hört man beim Ausatmen ein Pfeifendes geräusch das sich morgens ehr wie ein Keuchen anhört,
    Husten habe ich eigentlich keinen dafür aber einen dauerhaft aufgeblähten Bauch für den sich irgendwie kein Arzt so wirklich Intressiert.
    Ebenfalls habe ich öfters Durchfall oder muss sehr oft zur Toilette.
    Ich bekomme sehr schnell Hautausschläge es reicht schon ein Gummiband und etwas schweiß und ich habe tagelang einen dicken roten juckenden Ausschlag. Ebenfalls fängt meine Nase beim essen regelmäßig an zu laufen und ich bin nach dem essen sehr Müde.

    Da mir das Pfeifen meiner Lunge am meisten sorgen macht wurden die anderen Symptome nochnie so wirklich beachtet,
    nach langem gegoogle kommt es mir aber so vor als wäre eine Histaminintoleranz das einzige was alle Symptome aufeinmal erklären kann,

    Meine frage an sie ist nun, ob eine Histamin Intoleranz eine pfeifende Lunge erklären könnte? (im Inet heißt es immer nur Asthma ähnliche Symptome) ich habe das gefühl etwas schwerer ein Atmen zu können als normal.

    Mein Pneumologe ist der meinung das das pfeifen daher rührt das meine Atemwege leicht verengt sind dadurch das ich geraucht habe,
    allerdings habe ich vor 3 1/2 Monaten aufgehört, vor ca 2 1/2 Monaten war ich bei ihm laut Funktionstest war meine Lunge topfit,
    Nun nach dieser Bronchitis aufeinmal diese Probleme und das soll vom Rauchen kommen?

    Da sich das bisjetzt kein Arzt so recht erklären kann habe ich 3 verschiedene Antibiotika in dieser Zeit genommen was vll die Histaminintoleranz ausgelöst haben könnte?

    vielen Dank für ihre Antworten ich werde auch morgen früh meinen Hausarzt mal darauf ansprechen.



  • Re: Histamin Intoleranz Pfeifende Lunge

    Hallo,

    erst einmal ist es schön, dass Sie sich entschlossen haben mit dem Rauchen aufzuhören.
    Als Nichtraucher wird man erst nach 2 Jahren eingestuft, leider ist auch noch nach 2 Jahren die Rückfallquote relativ hoch.
    Wenn man mit dem Rauchen aufhört können sich durchaus einige Symptome relativ schnell bessern, allerdings erholt sich - wenn überhaupt - die Schleimhaut eines Rauchers erst nach 8-9 Jahren.
    Erst nach 10 - 15 Jahren haben Sie das Krebs- und Herzinfarktrisiko eines Nichtrauchers. Es ist statistisch nachgewiesen, dass Raucher eine höhere Infektanfälligkeit haben. Durch das Rauchen entwickelt sich meist eine chron. Bronchitis, die gekennzeichnet ist durch Husten mit Auswurf über 2-3 Monate im Jahr über mindestens 2 Jahre.
    Darüber hinaus kann sich eine chron. Bronchitis in eine chron. obstruktive (verkrampfende) Bronchitis entwickeln. Sie tun also gut weiterhin ganz und gar mit dem Rauchen aufzuhören.
    Wie von Ihnen beschrieben, sind bei Ihnen mehrere Antibiotika eingesetzt worden. Antibiotika zerstören leider auch die Magen-Darm-Flora.
    Gerade nach häufigem Antibiotika-Einsatz empfiehlt sich daher die Magen-Darm-Flora wieder zu sanieren. Diesbezüglich gibt es verschiedene Medikamente. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Hausarzt beraten.
    Bei einer erneuten Atemwegsinfektion sollte versucht werden mit einer Sputumuntersuchung den Erreger zu verifizieren um eine gezielte Antibiose machen zu können um den Antibiotikaverbrauch minimieren zu können.

    Ein Histaminunverträglichkeit ist extrem selten, daher würde ich mich zunächst auf die Sanierung der Magen-Darm-Flora konzentrieren.

    Mit freundlichen Grüssen
    Thomas Hagen

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