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immer noch allergische reaktion? unerträgliche gelenksschmerzen am ganzen körper!

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  • immer noch allergische reaktion? unerträgliche gelenksschmerzen am ganzen körper!

    hallo,

    ich habe mir vor 2 wochen eine bakterielle nebenhöhlenentzündung eingefangen (schiefe nasenscheidewand, hab das 3x im jahr). dazu fieber und grippesymptome. nach 3 tagen bin ich zum arzt und habe dann antibiotika verschrieben bekommen (clarithromycin). am nächsten tag bekam ich dann ausschlag an ellbögen der sich auf die knie, hände füße und um den mund ausweitete. hab mir von meiner tochter (14 monate) zusätzlich die hand fuß mund krankheit zugezogen. da ich unter schuppenflechte leide war es besonders angenehm da auf sämtlichen flecken nun die schmerzenden pusteln dieses virus rauskamen. und damit nicht genug wieder einen tag später bekam ich dann plötzlich einen nesselausschlag und ödeme (kniekehle und rechte seite der unterlippe war schlagartig dick geschwollen.
    mein nachbar ist arzt und hat mir gleich eine cetirizin 10mg gegeben und den krankenwagen gerufen. im krankenhaus wurden dann noch extrem erhöhte leberwerte festgestellt weshalb ich erstmal aufgenommen wurde (begleitende viralbedingte hepatitis oder so). ich habe dann noch am gleichen tag im kh 7 weitere tabletten cetirizitin 10mg bekommen und die schwellung war trotzdem nicht rückläufig sondern breitete sich weiter aus. erst durch gabe von 50mg cortison tablette wurde es langsam rückläufig. nach 3 tagen im krankenhaus ging ich dann mit zerstörtem magen und dickdarmgeschwür (nüchternschmerz) nach hause. musste dann weiterhin 2x am tag die cerizitin 10mg nehmen und zusätzlich omeprazol 40mg 1x tag. so, die nesselsucht wanderte weiterhin umher ohne aber schlimmer zu werden und ging ganz langsam zurück.
    insagesamt sind nun also 14 tage seit ausbruch vergangen und plötzlich bekam ich starke schmerzen oberhalb des rechten knies. keine schwellung rötung oder ähnliches zu sehen. die schmerzen begannen leicht und steigerten sich innerhalb 10 minuten so weit das nichtmal mehr eine berührung auszuhalten war. am nächsten morgen sofort zum arzt. rheumasalbe bekommen mit der antwort, keine ahnung, mal sehen obs hilft. ich also nach hause, zur apotheke und gecremt. am nachmittag, als alle praxen zu hatten bekam ich plötzlich schmerzen im linken handgelenk. auch hier innerhalb 5 minuten so stark das ich meine finger nicht mehr bewegen konnte, es bis in den ellbogen ausstrahlte und die kleinste berührung nicht auszuhalten war. keine schwellung, rötung etc. um es auszuhalten hab ich dann 500mg paracetamol genommen und den ärztlichen notdienst angerufen (donnerstag spätabend). der sagte mir ich solle von meiner notfallmedizin 40mg cortisontablette nehmen. wenn es nicht hilft sofort nochmal melden. ok. die tablette hat dann nach 30 min angeschlagen und mit dem schmerzmittel die sache erträglich gemacht. weg war es nicht und immer noch ausreichend schmerzend.
    am nächsten morgen bin ich gleich in seine praxis gefahren und ihm alles so geschildert wie hier. hab dann 5mg cortison tabletten bekommen von denen ich eine morgens und eine abends nehmen soll. freitag nacht waren dann zusätzlich mein rechtes schilterblatt, meine linke schulter, mein rechtes handgelenk und meine beiden großen zehen betroffen. um es aushalten zu können habe ich von dem notfall cortison eine halbe tablette genommen 20mg, heute nacht genauso wieder zu den 2x 5mg um es auszuhalten. mittlerweile habe ich wirklich an fast jedem gelenk (sprunggelenke und kniegelenke momentan nicht) starke schmerzen und ich kann mich kaum rühren. kann das denn wirklich noch eine reaktion aufs antiobiotika sein oder auf den virus? die gelenke, gerade handgelenke schmerzen so sehr als ob ich mir diese gebrochen hätte. trau mich jetzt auch nicht das cortison eigenmächtig zu erhöhen. ich weiß auch nicht was da angegriffen wird, meine muskeln, knochen, gelenke, sehnen oder direkt die nerven? und von was? ich mach mir langsam große sorgen. ich bin selbständig und meine existens und die meiner familie hängt von meiner arbeitskraft ab. nur so kann ich nichts tun, gar nichts. selbst das reinigen nach der toilette ist eine höllenqual und kaum zu bewerkstelligen. morgen gehe ich sofort wieder zum arzt aber langsam fühle ich mich nicht mehr gut aufgehoben und gut beraten. was kann das sein?
    bitte helfen sie mir und vielleicht können sie mir einen hilfreichen rat geben.

    vielen dank und mit freundlichen grüßen.


  • Re: immer noch allergische reaktion? unerträgliche gelenksschmerzen am ganzen körper!

    Hallo,

    es tut mit sehr leid aber leider scheint ihr Problem komplexerer Natur zu sein und auch so, dass Ihr Hausarzt verständlicherweise damit überfordert sein wird.
    Bitten Sie darum in eine Klinik eingewiesen zu werden, die aber auch komplexer allergologisch, neurologisch und rheumatologisch arbeitet damit die Beschwerden geklärt werden können.

    Mit freundlichen Grüssen
    Thomas Hagen

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    • Re: immer noch allergische reaktion? unerträgliche gelenksschmerzen am ganzen körper!

      danke für ihre antwort. mein hausarzt hat mich montag dann auch von sich aus ins lkh einweisen lassen. ich war dort zunächst auf der gastro wegen der leberwerte. diese wurden im laufe der woche von tag zu tag besser. bezüglich der gelenksschmerzen (mittlerweile auch muskeln bzw sehnen betroffen) wurde zunächst symptomatisch behandelt. ich bekam einige nsar die ich aber nicht besonders vertragen hab. das ein mit diclofenac schlug nach der ersten infusion voll auf die verdauungsorgane durch. das andere (hypostat?) knallte mir nach der halben flasche bereits auf den kreislauf. also blieb erstmal nur novalgin und nachts eine morphium tablette. die hatte aber ebenfalls kaum eine wirkung. nur müde wurde ich davon reichlich.

      es wurden sämtliche bluttests gemacht. alle arten von viren, spezielle antikörper bezüglich autoimmun, eisen, tbc, hep a-c, clamydien usw. auch auf der derma war ich wegen der schuppenflechte da auch diese arthritis auslösen kann. einzig beim epstein barr virus wurde man zumindest bei den antikörpern fündig. am freitag wurde ich dann wegen der besseren, aber immer noch 5fach erhöhten, leberwerte auf die rheuma verlegt. vermutlich war es eher zufall aber bereits da waren alle beschwerden bis zum abend fast weg. bis dahin gab es täglich 3-5 neue stellen wobei im gegenzug ältere verschwanden. einzig im linken kiefergelenk hab ich neue schmerzen bekommen. die gingen dann nachts etwas zurück, die schulter kam hinzu, die ging am tag auch zurück, oberschenkelmuskel und leiste kam dazu usw. die schmerzen waren deutlich geringer aber vom empfinden ging das jetzt auf die muskeln/sehnen über. am sonntag wurde ich dann entlassen. vorläufige diagnose: postinfektiöse arthristis wegen des ebv.

      bin jetzt also zu hause und nehme 3x30 tropfen novalgin. von meinem arzt so ausgegeben mit dem vermerk es wirke auch entzündungshemmend. ich bin jetzt kein arzt, aber novalgin ist doch eigentlich kaum bis gar nicht entzündungshemmend? die beschwerden sind nach wie vor da, nur nicht mehr so hoch in der schmerzintensität. was mich da beunruihgt bzw nervt: wenn diese entzündungen nicht gedrückt werden dann kann doch das rheuma erst schaden an den gelenken verursachen und somit chronisch werden. wieso wird mir da eine niedrig dosierte corticoid behandlung verweigert? bei meinem gewicht von ca 100kg wären selbst 50mg am tag noch als niedrigdosis deklariert. und mal ehrlich, ne aspirin wirkt doch weit entzündungshemmender als diese tropfen. ich kann das nicht mehr nachvolziehen zumal ich, solange diese entzündungen bestehen, das schmerzmittel nur lindert. dennoch muss ich meiner arbeit nachgehen, tag für tag unter schmerzen. sollte das chronisch werden dreh ich frei.

      nun will ich die sache selbst in die hand nehmen. was halten sie von phlogenzym aktiv in verbindung mit magnesium und curcuma? alle 3 stoffe sind frei erhältlich und haben nachweislich eine hohe entzündungshemmende wirkung. muss ich dabei etwas beachten? die beipackzettel mal ausgenommen, die lese ich sowieso abschließend: etwas ärgerlich finde ich auch das hier bei den blutuntersuchungen nicht auf toxine oder fungizide hin untersucht wurde. wenigstens die schwermetalle hätte man mal prüfen können... aber naja. wird schon passen die diagnose. in der hoffnung das es bald ein ende nimmt.

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