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Hausstauballergie, Asthma, Kortison

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  • Hausstauballergie, Asthma, Kortison

    Guten Tag, ich habe eine Frage.
    ich bin schon das ganze Jahr erkältet und habe fast durchgehend leichten husten, der manchmal ein paar Tage lang auch doller sein kann. Mein Arzt hat einen Allergietest gemacht und raus kam, dass ich gegen Hausstaub allergisch bin. Er sagt auch der husten kommt daher, und, dass es auch zu Asthma kommen kann. Ich soll jetzt 2 Wochen lang einmal am Tag einen kleinen Inhalator benutzen (easyhaler von Budesonid) in welchem Pulver mit Kortison enthalten ist. Ich habe mich bis jetzt nicht getraut ihn zu verwenden, weil ich oft bei Medikamenten Angst vor den Nebenwirkungen habe. Meinen Sie es ist notwendig? Oder ist es schlimm, dass ich ihn bis jetzt noch nicht angewendet habe?


  • Re: Hausstauballergie, Asthma, Kortison

    HALLO:MEIN SOHN HAT AUCH ÜBER MONATE IMMER SEHR STARKEN HUSTEN BEKOMMEN,WENN WIR ZUM ARZT GEGANGEN SIND BEKAM ER IMMER ATIBIOTIKA VERSCHRIEBEN.WIR HABEN DANN EINEN ALLERGIETEST GEMACHT,ES KAM RAUS DAS ER EINE HAUSSTAUB ALLERGIE HAT.LEIDER HABEN WIR ZU LANGE GEWARTET MIT DEM TEST.MEIN SOHN DAMALS 7 JAHRE ALT MUSSTE KORTISON NEHMEN.DA ICH ZWILLINGE HABE IST UNS AUFGEFALLEN DAS MEINE TOCHTER SCHNELLER WACHST ALS ER:MAN HAT MIR DANN EMPFOHLEN EINE ZIMMERFELSENQUELLE ZU KAUFEN.WIR HABEN SIE SEID 3JAHREN IN SEINEM ZIMMER AUFGESTELLT,UND ER BRAUCHT SEID WIR SIE HABEN KEIN KORTISON MEHR.HEUTE IST ER11 JAHRE ALT UND SUPER AKTIV UND SEINE SCHWESTER HAT ER AUCH EINGEHOLT.SOLLTE ICH INTRESSE GEWECKT HABEN SCHAUT MAL AUF DIE SEITE MADONNA-WWW ZIMMERFELSENQUELLE.DE:KANN ES NUR WEITER EMPFEHLEN.

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    • Re: Hausstauballergie, Asthma, Kortison

      Hallo,

      30 - 40 % der Patienten die eine Allergie haben können im Laufe ihres Lebens ein Asthma entwickeln. Während sich bei einer Allergie die Symptome vor allen Dingen "am Kopf" abspielen (Husten, Schnupfen, Augen tränen, etc.), kommt es bei einem Asthma zu einem Etagenwechsel in die Lunge.
      Hauptsymptom eines Asthmas ist ein Husten, der im Anfall dann zu Luftbeschwerden und pfeifender Atmung führen kann.

      Diesbezüglich ist eine Asthmadiagnostik demzufolge zu empfehlen.
      Zu einer Asthmadiagnostik gehören neben einer einfachen Lungenfunktion eine NO-Messung und ggf. eine Provokationstestung.
      Bei einem Asthma handelt es sich um eine besondere Form der Entzündung (eosinophile Entzündung) die mittels einer NO-Messung (Selbstzahlerleistung, meist ca. 20 Euro) bestimmt werden kann.
      Bei einer Provokationstestung wird getestet ob sich die Bronchien verkrampfen und wieder entkrampfen können, was typisch für ein Asthma wäre.
      Demzufolge wäre eine weiterführende Diagnostik bei einem Lungenfacharzt zu empfehlen. Die Basistherapie bei einem Asthma wäre dann die Behandlung mit einem inhalativen Kortikoid (z.B. Budesonid Easyhaler), doch ohne genaue Diagnostik würde ich keine Medikamente einfach nehmen.
      Patienten mit einem Asthma lassen sich mit diesen Mikrogramm-Dosen an Kortison in den meisten Fällen sehr gut einstellen, Nebenwirkungen treten meist nur selten auf.
      Darüber hinaus empfiehlt sich die Frage einer eventuellen spezifischen Immuntherapie. Mit dieser kann evtl. ein Asthma verhindert werden oder die Symptomatik gebessert werden. Allerdings steht bei einer Hausstaubmilbenallergie an erster Stelle die häusliche Sanierung, zweitens ein Encasing mit Matratzenbezügen und wenn diese Maßnahmen wirkungslos sind dann eine spezifische Immuntherapie.

      Mit freundlichen Grüssen
      Thomas Hagen

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