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Erdnussallergie Kleinkind

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  • Erdnussallergie Kleinkind

    Hallo, mein Sohn ist 3,5 Jahre und hat vor einem Jahr auf einen gefundenen Flips am Mund allergisch reagiert. Er hat den Flips nicht gegessen nur an die Lippen geführt und bekam drumherum Quaddeln, die aber von allein zurückgegangen sind Wir waren zum Pricktest, da hat er stark auf Erdnuss reagiert und beim Bluttest in der KLinik hat er Ratsklasse 5 und bei Lupine 2. Alles andere war ok. Nun haben wir Mallorca gebucht und zwar nächste woche sonntag. wir waren bei einer anaphylaxie schulung dort wurde erzählt, das es sogar leute gibt die auf das öfnnen einer flipstüte allergisch reagieren können. nun ist es ja leider so, das in flugzeugen oft erdnusssnacks verkauft werden, oder die leute ggff. was dabei haben können. Müssen wir uns sorgen darum machen? oder meinen sie das ist übertrieben? habe schon bei fluggesellschaft angefragt ob die evtl einen durchsage machen können, das die leute evtl. auf erdnuss während des fluges verzichten-antwort:NEIN. nun haben wir überlegt entweder zu stornieren oder umzubuchen, vor 2 jahren sind wir schon mal mit der anderen fluggesellschaft geflogen, da wussten wir zwar noch nix von der allergie aber es ist alles gut gelaufen. bei der gesellschaft mit der wir jetztge fliegen werden süsse oder salzige (Erdnuss) snacks verkauft...was nun?danke

  • Re: Erdnussallergie Kleinkind


    Hallo,

    ich denke Sie machen sich etwas zu viel Sorgen. Wichtig ist vor allem, dass Sie das Notfallset mitnehmen, wie Sie auf der Allergieschulung sicher gelernt haben und auch den Adrenalininjektor bereit halten.

    Sie können noch versuchen früh genug einzuchecken, so dass Sie bei der Platzwahl die Möglichkeit haben Ihren Sohn "einzurahmen", so dass er keine fremden Sitznachbarn hat oder er evtl. einen Fensterplatz erhält, so dass nur eine Person neben ihm sitzt.

    Wie Ihnen sicher bekannt ist, werden allergische Reaktionen auch psychisch verstärkt. Es ist somit wichtig, dass Sie Ihrem Sohn keine Angst vermitteln, sondern möglichst ruhig und besonnen mit dem allergischen Risiko umgehen.

    In diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig bereits vor dem Flug entsprechendes Essen für Ihren Sohn zu bestellen und dass Sie sich auch vor Ort bereits über eine Kliniik im Falle einer allergischen Reaktion informiert haben.

    Darüber hinaus sollten Sie Unterlagen über die Erkrankung (evtl. in Landessprache übersetzt) mitnehmen um im Ernstfall eine mögliche Verzögerung der Versorgung zu vermeiden.

    Ich wünsche Ihnen trotz alle dem einen schönen und sorgenfreien Urlaub.

    Mit freundlichen Grüssen

    Thomas Hagen

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