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Bienengiftallergie

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  • Bienengiftallergie

    Hallo Zusammen,
    meine Frage steht in Zusammenhang mit meiner Bienengiftallergie (Stufe 3). Im Alter von 9 Jahren hat man bei mir (wie bei meiner Mutter) eine Allergie gegen Bienengift festgestellt. Auf Stiche habe ich immer hefig reagiert.
    Ich bin jetzt fast 24, wurde aber seit ca. 10 Jahren nicht mehr gestochen. Meine Mutter wurde desensibilisiert, dennoch reagiert sie immer noch darauf, weshalb ich diesen Schritt bisher nicht gegangen.
    Meine Frage: Wenn ein Allergiker sehr lange dem Allergen nicht mehr ausgesetzt war, reagiert er dann heftiger (z.B. anaphylaktischer Schock) bei einem erneuten Kontakt? Ich stelle mir diese Frage jedes Jahr aufs Neue wieder, wenn ich bei meinem Arzt meine Medikamente (Epinephrin, Antihistaminika) abhole.
    Vielen Dank


  • Re: Bienengiftallergie

    Hallo,

    zum Auslösen einer Allergie ist immer ein Erstkontakt erforderlich. Nach dem Erstkontakt muss nicht immer schon eine allergische Reaktion erfolgen. Meist erst nach dem Zweitkontakt kann es bei den s.g. Insektengiftallergikern zu einer heftigen Reaktion kommen. Dies ist dann unabhängig davon, wie viele Jahre dazwischen gelegen haben ("Der Körper vergisst nichts").

    Die Insektengiftallergie (Biene / Wespe) ist die gefährlichste Allergie. In 96 % der Fälle und mehr führt aber eine Hyposensibilisierung zu einem Therapieerfolg.

    Im Gegensatz dazu bei anderen Allergenen wie z.B. Pollenallergien liegt die Erfolgsrate bei etwa 40 - 50 %.

    Ich würde Ihnen daher dringend empfehlen mit Ihrem behandelnden Allergologen nochmals über eine spezifische Immuntherapie zu sprechen.

    Mit freundlichen Grüssen
    Thomas Hagen

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    • Re: Bienengiftallergie

      Guten Tag
      Bei einem Bluttest im Dezember kam heraus, dass die Allergie nicht länger besteht. Kann so etwas sein. Ich wurde 1999 zum letzten Mal gestochen. Kann es sein, dass durch die Pubertät eine Allergie verschwindet?

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