Vegane Zimtsterne auf einem Teller
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Vegane Zimtsterne: Ein einfaches Grundrezept

Sind Sie auch schon im Backfieber? Dann sollten Sie unbedingt unsere veganen Zimtsterne ausprobieren. Die würzigen Plätzchen-Klassiker dürfen auf keinen Fall in Ihrer Weihnachtsbäckerei fehlen. Sie sind nicht nur tierisch lecker, sondern kommen zudem ohne tierische Zutaten aus. Sogar den Eischnee kann man vegan zubereiten.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Zutaten

Für den Teig:

  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 80 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Puderzucker
  • 1 EL Zimt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 4 EL Wasser

Für den veganen Eischnee:

  • 50 ml Aquafaba (Kichererbsenwasser)
  • 100 g Puderzucker
  • 1 TL Vanillezucker

Außerdem:

  • Stern-Ausstecher
  • etwas Mehl für die Arbeitsfläche
  • Küchenmixer

Zubereitung

Plätzchenteig:

  1. Alle Zutaten für den Plätzchenteig in eine große Rührschüssel geben und miteinander verkneten, bis eine gleichmäßige, feste Masse entsteht. Nun wandert der Teig für rund eine Stunde in den Kühlschrank.
  2. Den gekühlten Teig ausrollen. Hierzu eignet sich entweder eine Backunterlage oder eine bemehlte Arbeitsfläche. Der Teig sollte etwa 5 Millimeter dick sein.
  3. Jetzt kann ausgestochen werden: Der Teig reicht für etwa 30 bis 35 Zimtsterne. Die Plätzchen auf ein Backblech mit Backpapier legen und mindestens 2 Stunden trocknen lassen. Wenn Sie diesen Schritt weglassen, zerlaufen die Sterne im Ofen.

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Glasur:

  1. Das Aquafaba von den Kichererbsen trennen und in einer Schüssel mit einem Handmixer aufschlagen. Nach wenigen Minuten sollte eine fluffige Masse entstehen, die an Eischnee erinnert.
  2. Puderzucker und Vanillezucker hinzufügen und vorsichtig unterheben.
  3. Die Plätzchen mit der Glasur bestreichen. Hierzu können Sie einen Teelöffel verwenden.
  4. Die Zimtsterne im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad Ober- und Unterhitze etwa 7 bis 10 Minuten backen. Achtung: Nicht zu lange im Ofen lassen, da das Gebäck sonst zu trocken wird.
  5. Plätzchen aus dem Ofen holen und gut auskühlen lassen. Guten Appetit!

Aquafaba: Veganer Eischnee-Ersatz

Immer mehr Menschen ernähren sich vegan. Gerade beim Backen kommen aber oft Zweifel auf: Keine Butter, keine Milch, keine Eier? Tatsächlich lassen sich diese Produkte aber prima durch pflanzliche Alternativen ersetzen. Eischnee kann man zum Beispiel gut mit Kichererbsenwasser zubereiten, auch Aquafaba genannt.

Das proteinreiche Einlegewasser eignet sich aus zwei Gründen: Zum einen ist es relativ geschmacksneutral. Kochwasser von anderen Hülsenfrüchten wie roten Bohnen, Erbsen oder Linsen eignet sich dagegen weniger, da diese einen intensiveren Geschmack haben. Zum anderen ähnelt die Konsistenz des Kichererbsenwassers der von Eiern. Denn durch die hohe Temperatur beim Kochvorgang geliert die Stärke der Hülsenfrüchte.

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Ist Aquafaba gesundheitlich unbedenklich?

Kichererbsen sind dafür bekannt, dass sie Beschwerden auslösen können. Neben wertvollen Nährstoffen befinden sich in den Hülsenfrüchten nämlich auch unbekömmliche Stoffe – etwa Phasin. Dieser Giftstoff zählt zur Gruppe der Lektine und kann unter anderem Verdauungsbeschwerden hervorrufen.

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Das Gute: Lektine sind hitzeempfindlich. Da die Kichererbsen also bereits gekocht sind, sollten keine Schadstoffe in das Einweichwasser übergehen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann das Aquafaba vor der Weiterverarbeitung zusätzlich noch einmal erhitzen und so potenziell ungesunde Stoffe unschädlich machen.