Drei Schoko-Brownies auf einem Teller mit Walnüssen.
© Getty Images

Low Fat und zuckerarm: Ein Blitzrezept für Schoko-Protein-Brownies

Gesunde Ernährung und Brownies: Das passt auf den ersten Blick nicht so recht zusammen. Wir verraten Ihnen ein Rezept, mit dem Sie ohne schlechtes Gewissen schlemmen können. Die Brownies kommen nämlich ohne Weizenmehl und raffinierten Zucker aus und schmecken trotzdem supersaftig – dank einer Geheimzutat, die man in Kuchen kaum vermuten würde.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Zutaten

⌛ 25 Minuten (inklusive Backzeit)

Für 12 Stück:

  • 250 g schwarze Bohnen
  • 2 reife Bananen
  • 100 ml Milch
  • 6 EL Backkakao
  • 50 g Proteinpulver (z. B. Schokolade, Vanille oder neutral)
  • 50 g Nüsse (z. B. Walnüsse, Haselnüsse oder Pekannüsse)
  • 2 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • Süßungsmittel nach Geschmack (z. B. Flavdrops oder Ahornsirup)

Außerdem:

  • eine Küchenmaschine mit Pürierfunktion oder Stabmixer
  • eine mittelgroße Backform

Video: 5 Regeln für eine gesunde Ernährung

Zubereitung

  1. Backofen auf 180 °C vorheizen.
  2. Die Bohnen gründlich waschen und abtropfen lassen. Wahlweise können Sie auch getrocknete Bohnen verwenden und diese selbst kochen. Achtung: vorher einweichen!
  3. Die Bohnen zusammen mit allen anderen Zutaten in eine Schüssel geben und so lange mixen, bis eine gleichmäßige Teigmasse entsteht.
  4. Teig in die Backform füllen und circa 15 Minuten backen lassen. Um zu prüfen, ob die Brownies fertig sind, können Sie den Stäbchentest machen: Dazu stechen Sie mit einem Holzstäbchen in den Teig. Bleibt beim Herausziehen noch Teig kleben, sollten die Brownies noch einige Minuten im Ofen bleiben.
  5. Brownies auskühlen lassen und in gleichmäßige Stücke schneiden. Guten Appetit!

Übrigens: Da das Rezept ohne Mehl auskommt, ist es auch für Menschen mit Zöliakie oder einer Weizenunverträglichkeit geeignet.

Backen mit Bohnen: 3 wissenswerte Fakten

Foodtrend in den Startlöchern

Wussten Sie, dass das Backen mit Bohnen hierzulande noch ein relativ neuer Trend ist? In den USA und in Kanada ist diese Art der Zubereitung schon lange verbreitet. Neben Bohnen verwendet man dort auch gerne Kichererbsen und sogar Tofu als Mehlersatz.

Diese Bohnen eignen sich

Bohnen eignen sich durch ihr neutrales Aroma besonders gut zum Backen. Und noch mehr als das: Sie nehmen sogar den Geschmack der anderen Zutaten an. Für schokoladige Kuchen wie Brownies eignen sich schwarze Bohnen sehr gut. Für helle Kuchen können aber auch weiße Bohnen verwendet werden – das Auge isst ja bekanntlich mit. Kidneybohnen eignen sich hingegen weniger, da sie einen vergleichsweise dominanten Eigengeschmack haben.

Bohnen sind echte Nährstoffbomben

Bohnen sind wie andere Hülsenfrüchte eine gute Eiweißquelle. 100 Gramm schwarze Bohnen enthalten circa 25 Gramm Protein. Deshalb sind die Hülsenfrüchte auch in der veganen Küche enorm beliebt. Neben Eiweiß liefern Bohnen aber auch wertvolle Vitamine, Antioxidantien und Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Eisen. Nährstofftechnisch ist es daher durchaus sinnvoll, Weißmehl beim Backen durch Bohnen zu ersetzen. Als "Low Carb" kann der Kuchen dann allerdings nicht bezeichnet werden, da Hülsenfrüchte nicht nur viel Protein, sondern auch eine Menge Kohlenhydrate enthalten.