Man sieht eine Schale mit Orangen, Bananen, Zitronen und Äpfeln.
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Muss man sich nach dem Schälen von Orangen oder Bananen die Hände waschen?

Schnell frischen Saft aus Orangen pressen oder Bananen ins Müsli schnippeln und schon kann das Frühstück losgehen. Dass dabei Pestizide in den Körper gelangen können, ist vielen nicht bewusst. Erfahren Sie, worauf Sie achten sollten.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Nach dem Schälen Hände waschen?

Wer kein Bio-Obst kauft, muss damit rechnen, dass Bananen und Zitrusfrüchte wie Orangen aus herkömmlichem Anbau mit Pflanzenschutzmitteln (Pestiziden) behandelt wurden. Rückstände davon finden sich teils in hohen Mengen sowohl auf als auch in der Schale. Bio-Obst ist dagegen meist gar nicht oder kaum belastet.

Beim Schälen, Aufschneiden oder auch Pressen der Früchte können solche Rückstände

  • zum einen auf das Fruchtfleisch oder in den Saft,
  • zum anderen auf die Hände übergehen.

Auf diese Weise gelangen geringe Mengen der Pestizide sowohl beim Verzehr der Früchte als auch über die Haut in den Körper. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich das jedoch vermeiden beziehungsweise so weit wie möglich verringern.

So verringern Sie die Pestizid-Rückstände

Zitrusfrüchte wie Orangen aus konventionellem Anbau sollten Sie vor dem Verzehr beziehungsweise vor der Verarbeitung gründlich mit lauwarmem Wasser abwaschen und danach trocken reiben (am besten mit einem separaten Tuch). Waschen Sie sich danach die Hände mit Seife.

Bei Bananen aus konventionellem Anbau ist es ratsam, sich nach dem Schälen die Hände mit Seife zu waschen. Insbesondere Kinder sollten Bananen nicht ungeschält in die Hand bekommen, sondern nur die geschälte Frucht.