Kokosmakronen
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Saftige Kokosmakronen ohne Zuckerzusatz

Kokosmakronen gehören in die weihnachtliche Keksdose wie Geschenke unter den Tannenbaum. Die beliebten Plätzchen sind schnell zubereitet und kommen ohne Zucker aus, da Kokos schon von Natur aus eine ordentliche Süßkraft mitbringt. Mit diesem Rezept können Sie ohne Reue naschen.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Zutaten

Für etwa 20 Stück:

  • 200 g Kokosraspeln
  • 4 Eiweiß (Größe M)
  • 50 g Joghurt
  • Vanillearoma oder Zimt (optional)

Außerdem:

  • Küchenmixer
  • Plätzchenportionierer (optional) oder zwei Esslöffel
  • Backofenrost und Backpapier

Zubereitung

  1. Die Kokosraspeln in einer großen Pfanne ohne Fett auf niedriger Stufe leicht anrösten. Anschließend auf einem Teller abkühlen lassen.
  2. Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  3. Eiweiß in eine Schüssel geben und so lange schlagen, bis es steif ist. Tipp: Wenn Sie mit einem Messer in den Eischnee schneiden, sollte der Schnitt sichtbar bleiben.
  4. Joghurt, Kokosraspeln sowie Vanillearoma oder Zimt in den Eischnee einrühren. Die Masse in ungefähr 20 gleich große Makronen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backofenrost geben. Hierzu können Sie entweder einen Plätzchenportionierer oder zwei Esslöffel verwenden. Achten Sie darauf, dass mindestens drei Zentimeter Abstand zwischen den einzelnen Makronen ist.
  5. Kokosmakronen rund 10 bis 12 Minuten backen. Die Makronen sollten am Ende leicht goldbraun aussehen. Direkt nach dem Backen erscheinen die Makronen noch sehr weich. Aber Geduld: Die Zutaten härten erst nach dem Auskühlen richtig aus.

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Für eine Süßigkeit haben Kokosmakronen vergleichsweise gute Nährwerte. Sie sind arm an Kohlenhydraten, dafür aber reich an Eiweiß. Ein weiterer Vorteil: Die Plätzchen sind schnell zubereitet und kommen mit wenigen Zutaten aus. Trotzdem sieht das Endergebnis häufig anders aus als erwartet. Die Makronen zerfließen im Ofen zu unförmigen Fladen oder werden schon nach kurzer Zeit steinhart und ungenießbar. Mit diesen Tipps gelingt das fluffige Weihnachtsgebäck beim nächsten Mal garantiert.

1. So wird der Eischnee steif

Damit der Eischnee voluminös und schnittfest wird, muss das Ei erst einmal sauber getrennt werden. Vermeiden Sie jegliche Spuren von Eigelb im Eiklar. Verwenden Sie außerdem eine saubere Schüssel, die frei von Fettrückständen oder anderen Lebensmittelresten ist.

Manchmal will der Eischnee trotz allem einfach nicht hart werden. Dann können ein Spritzer Zitronensaft sowie eine Prise Salz helfen. Ein häufiger Fehler besteht außerdem darin, dass der Eischnee nicht lange genug geschlagen wird. Allerdings darf die Masse auch nicht zu lange geschlagen werden, da sie sonst zu klumpen beginnt. Machen Sie den Schnittfest-Test, indem Sie mit einem Messer in den Eischnee schneiden. Wenn der Schnitt sichtbar bleibt, ist der Eischnee fertig.

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2. So verlaufen die Kokosmakronen nicht

Achten Sie darauf, genau die richtigen Zutatenmengen zu verwenden. Wenn Sie zum Beispiel Eier der Größe L statt M verwenden, kann das zum Verlaufen der Makronen im Backofen führen. Auch Backzeit, Ofentemperatur und Einstellung (Ober- und Unterhitze) müssen genau eingehalten werden.

Stellen Sie außerdem sicher, dass der Teig kühl ist, bevor Sie ihn auf das Backblech geben. Stellen Sie die Schüssel im Zweifel für zehn Minuten in den Kühlschrank, bevor Sie die Makronen daraus formen. Auch das Backblech sollte nicht warm sein. Achten Sie also darauf, das Blech aus dem Ofen zu nehmen, bevor Sie diesen vorheizen.

3. So bleiben die Kokosmakronen länger weich

Damit die Makronen nicht schon nach wenigen Tagen hart und ungenießbar werden, gibt es einen tollen Trick: Packen Sie die Plätzchen zusammen mit einem Stück Apfel in eine Keksdose. Der Apfel gibt seine Feuchtigkeit an die Kekse ab und bewahrt sie so vor dem Austrocknen. Das funktioniert auch mit einem leicht angefeuchteten Küchentuch. Achtung: Wirklich nur leicht anfeuchten. Zu viel Nässe könnte die Makronen matschig oder sogar schimmelig werden lassen.

Dieser Trick lässt sich auch auf andere Plätzchen- oder Kuchenrezepte anwenden.