Bluthochdruck und Ernährung

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (26. September 2013)

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Von Bluthochdruck (Hypertonie) spricht man, wenn der Blutdruck auf 140/90 mmHg (Millimeter-Quecksilbersäule) oder höher steigt. Meist lässt sich keine genaue Ursache für diesen Anstieg finden. Nur bei etwa zehn Prozent der Betroffenen ist der Bluthochdruck durch eine bestimmte Grunderkrankung oder durch Medikamente verursacht.

Bluthochdruck wird oft viele Jahre nicht bemerkt, da er anfangs keine oder nur wenig Beschwerden macht. Je länger der Bluthochdruck besteht, desto größer ist jedoch die Gefahr, dass Herz, Blutgefäße, Gehirn oder Nieren Schaden nehmen. Dadurch können Beschwerden auftreten, die schlimmstenfalls zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Bluthochdruck sollte daher so früh wie möglich behandelt werden, um lebensbedrohliche Organschäden zu vermeiden. Lassen Sie einen hohen Blutdruck daher immer ärztlich abklären.

Wer als Bluthochdruck-Betroffener bestimmte Punkte bei der Ernährung beachtet, kann seine Blutdruckwerte positiv beeinflussen. Gerade bei leichtem bis mittelschwerem Bluthochdruck können Sie dadurch unter Umständen sogar ganz auf Medikamente verzichten.

Legen Sie daher bei Bluthochdruck prinzipiell Wert auf eine ausgewogene, fett- und kochsalzarme Ernährung. Diese sollte aus viel Obst und Gemüse bestehen und viele Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe (v.a. Kalium, Magnesium, Calcium) und ungesättigte Fettsäuren enthalten.