Hörtest: Tonschwellen-Audiometrie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (28. Februar 2014)

Die gängigste Form eines subjektiven Hörtests, bei dem der Untersuchte auf bestimmte akustische Reize reagieren muss, ist die sogenannte Tonschwellen-Audiometrie. Dabei vergleicht der Arzt die Hörschwelle des Untersuchten, also die geringste Lautstärke, bei der er einen Ton gerade noch hört, mit der Hörschwelle “Normalhörender”.

Der Hörtest kann prinzipiell für beide Ohren gleichzeitig erfolgen (Freifeld-Audiometrie) – üblicherweise wird die Tonschwellen-Audiometrie jedoch für beide Ohren getrennt durchgeführt. Dazu spielt der Arzt nacheinander Töne mit zunehmender Lautstärke ab. Sobald der Getestete einen Ton hört, zeigt er dies mit Handzeichen oder per Knopfdruck an.

Die Hörschwelle wird in Dezibel (db) angegeben. Dabei entspricht 0 Dezibel der Hörschwelle. Die Lautstärke eines normalen Gesprächs beträgt etwa 60 Dezibel, die Schmerzgrenze beginnt ab 120 Dezibel.