Angina pectoris

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 17. Juni 2008)

auch bezeichnet als:
Brustenge; Herzenge; Stenokardie

Ursachen

Die häufigste Ursache einer Angina pectoris ist die Einengung und zunehmende Verstopfung der Herzkranzgefäße (Koronargefäße), die den Herzmuskel mit Blut und Sauerstoff versorgen. Diese Verstopfung wurde früher als Arterienverkalkung bezeichnet. Heute ist bekannt, dass diese so genannte Arteriosklerose ein Entzündungsprozess ist, der im Laufe des Lebens immer weiter fortschreitet. Männer sind davon häufiger betroffen als Frauen. Außerdem können folgende Risikofaktoren eine zunehmende Einengung der Herzkranzgefäße verursachen:
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Stress
  • Rauchen (besonders bei Frauen, die die Anti-Baby-Pille einnehmen)
  • Fettstoffwechselstörungen wie zum Beispiel ein erhöhter Cholesterinspiegel (LDL)
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • erbliche Veranlagung zur Verstopfung der Artien
  • erhöhte Werte an Homocystein und Fibrinogen.
Daneben können Angina-pectoris-Anfälle auch durch spontane Verkrampfungen der Herzkranzgefäße (Prinzmetal-Angina), Blutarmut (Anämie), Herzrhythmusstörungen und Herzklappenfehler oder durch schwerwiegende Stoffwechselstörungen verursacht oder verschlimmert werden.

Das hochsensitive C-reaktive Protein (hsCRP) ist ein Bluteiweißstoff, der in erhöhten Konzentrationen bei Entzündungen im Blut gemessen werden kann. Auch die entzündlichen Prozesse der Arteriosklerose erhöhen dieses Eiweiß dauerhaft. So gilt das hsCRP inzwischen als ein wichtiger Risikomarker für das Vorliegen einer Arteriosklerose.




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