Startseite > Zahnmedizin > Zahnstein und Plaque (Zahnbelag)
Stand: 6. Februar 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Über Plaque und Zahnstein spricht wohl kaum jemand gern – aber trotzdem sind sie irgendwann in nahezu jedem Mund zu finden, auch bei gründlicher und regelmäßiger Zahnpflege. Plaque ist dabei nichts anderes als der weiche Zahnbelag, der sich innerhalb kurzer Zeit nach dem letzten Zähneputzen bildet. Wird er nicht beseitigt, verhärtet er sich schon nach wenigen Tagen und wird zu Zahnstein. Doch wie entwickelt sich eigentlich Plaque und welche Folgen haben Plaque und Zahnstein für Zahnfleisch und Zähne?
Bakterien zählen zu den normalen Bewohnern des Mundraums. Sie sind in der Regel harmlos. Zum Problem werden sie erst dann, wenn sie in großer Zahl an den Zahnoberflächen haften bleiben und der Griff zur Zahnbürste ausbleibt, sodass Plaque entsteht. Karies, Zahnfleischentzündungen oder Parodontitis können die Folge einer solchen mangelnden Mundhygiene sein.
Neben einer schlechten Zahn- und Mundpflege gibt es eine Reihe weiterer Faktoren, die Plaque fördern können. Hierzu zählen zum Beispiel:
| Auch, wer immer regelmäßig und gründlich seine Zähne pflegt, kann Zahnstein entwickeln – es ist nahezu unmöglich, mit herkömmlichen Mitteln zu 100 Prozent frei von Plaque zu bleiben. Daher ist der regelmäßige Gang zum Zahnarzt zusätzlich zur gründlichen Mundpflege ein Muss! |
Im Gegensatz zum Zahnstein können Sie die weiche Plaque gut mit Zahnbürste, Zahnseide & Co. beseitigen. Hat sich bereits Zahnstein gebildet, kann nur der Zahnarzt weiterhelfen, denn Zahnstein ist zu hart, als dass man ihn als Laie beseitigen könnte. Mithilfe einer professionellen Zahnreinigung (PZR) kann der Arzt oder das geschulte Praxispersonal Plaque und Zahnstein problemlos entfernen. Es empfiehlt sich, eine solche Reinigung ein- bis zweimal im Jahr durchführen zu lassen.

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