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Zahnprophylaxe beim Kind

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. März 2014)

Allgemeines

Die Zahnprophylaxe bei Kindern ist besonders wichtig, um die Zahngesundheit zu fördern und Zahnproblemen sowie Folgeschäden vorzubeugen.

Es gibt verschiedene Maßnahmen, um Problemen mit den Zähnen früh vorzubeugen. Die Zahnprophylaxe beim Kind beginnt dabei bereits im Mutterleib: Eine gesunde, ausgewogene Ernährung der Mutter in der Schwangerschaft und eine gute Zahnpflege in dieser Zeit legen den Grundstein für gesunde Zähne beim Kind.

Bei Säuglingen ist es für die Zahngesundheit wichtig, dass das Kind nicht dauerhaft an Nuckelflaschen oder Beruhigungsschnullern saugt. Dieses "Dauernuckeln" kann die Entwicklung des Kiefers beeinträchtigen. Dies wirkt sich später nicht nur auf die Zahngesundheit aus, sondern kann auch Folgen für das Sprechen und die Gesichtsmimik haben. Süße Getränke aus der Nuckelflasche – zum Beispiel Kakao, Säfte oder mit Honig gesüßte Milch – fördern zudem die Kariesbildung.

Im Gegensatz zum Nuckeln an Babyfläschchen beeinflusst das Stillen die Kieferentwicklung des Kindes positiv. Das Saugen fördert die Lippen-, Kiefer- und Halsmuskulatur sowie die Zunge.

Bereits im Kleinkindalter sollten Eltern ihrem Kind auch die richtige Mundhygiene beibringen. Dann bestehen gute Chancen, dass das Kind dieses Verhalten sein Leben lang beibehält und seine Zähne stets gut pflegt. Ist das erste Milchzähnchen durchgebrochen, sollten Eltern ihrem Kind einmal täglich die Zähne putzen. Dazu eignet sich eine weiche Kinderzahnbürste. Um die Zähne noch besser vor Karies zu schützen, ist eine fluoridhaltige Zahncreme empfehlenswert. Eine maximal erbsengroße Menge Zahnpasta mit höchsten 500 ppm Fluorid reichen in diesem Alter für die Zahnpflege aus. Ab dem zweiten Geburtstag ist zweimal tägliches Zähneputzen sinnvoll.

Damit Ihr Kind frühzeitige die richtige Mundhygiene erlernt und sich besser an die Prozedur gewöhnt, können Sie es ruhig auch selbst die Zähne putzen lassen. Bis zum Schulalter sollten Sie die Zähne aber anschließend von allen Seiten noch einmal nachputzen.

Ein weiterer Bestandteil der Zahnprophylaxe beim Kind ist es, ihm eine zahngesunde Ernährung zu vermitteln. Dazu gehört es zum Beispiel, zuckerhaltige Lebensmittel nicht über den Tag verteilt zu naschen, sondern möglichst nur im Rahmen der Hauptmahlzeiten zu essen. Damit können Sie vermeiden, dass die Zähne durch Süßigkeiten zwischendurch immer wieder angegriffen werden. Auch sehr saure Lebensmittel sollten nur sparsam auf dem Speisezettel stehen, denn die Säure macht den Zahn empfindlich und weniger widerstandsfähig. Süßes oder Saures gänzlich zu meiden, ist aber nicht notwendig.

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