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Zahnpflege und Mundhygiene

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (10. September 2012)

© Jupiterimages/BananaStock

Für dauerhaft gesunde Zähne ist eine tägliche Zahnpflege und Mundhygiene unerlässlich. Nur so lassen sich Folgeerkrankungen wie Karies oder Zahnfleischprobleme verhindern.

Dabei kommt es allerdings nicht allein auf Häufigkeit und Dauer des Zähneputzens an, sondern bei der Handzahnbürste vor allem auch auf die richtige Putztechnik. Alternativ kann eine elektrische Zahnbürste gute Dienste leisten. Sie ist einfach zu handhaben und hat den Vorteil, dass sie Fehler in der Putztechnik ausgleichen kann.

Für welche Zahnbürste Sie sich letztlich entscheiden, oberstes Ziel bei der Zahnpflege ist es, den Zahnbelag gründlich zu entfernen. Denn er ist die Ursache von Karies, aber auch von Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) oder Entzündungen des Zahnbetts (Parodontitis).

Denken Sie deshalb bei der täglichen Zahnpflege unbedingt auch an die Zahnzwischenräume, denn diese erreichen Sie durch einfaches Zähneputzen nicht. Zahnbelag sammelt sich hier jedoch genauso an. Am besten eignet sich Zahnseide, um die Zahnzwischenräume zu reinigen, bei etwas weiteren Zahnabständen leisten Interdentalbürste gute Dienste.

Das richtige Zähneputzen

Häufigkeit und Dauer

"Morgens, mittags, abends, nach jedem Essen, Zähneputzen nicht vergessen!" Der bekannte Merkspruch beschreibt das Ideal der Putzhäufigkeit. Als Minimum sollten Sie wenigstens einmal morgens und abends die Zähne zu putzen. Die Putzzeit sollte mindestens zwei bis drei Minuten betragen.

Putzen Sie die Zähne am besten nach dem Essen, jedoch nicht sofort. Denn säurehaltige Speisen (z.B. Salate mit Essigdressing, Früchte) oder säurehaltige Getränke (z.B. Fruchtsäfte, Limonaden) können den Zahnschmelz für kurze Zeit aufweichen. Als Folge kann das Zähneputzen den Zahnschmelz beschädigen. Warten Sie deshalb am besten wenigstens 30 Minuten, bevor Sie nach dem Essen mit der Zahnpflege beginnen.

Putzvorgang

Das Zähneputzen erfolgt am besten nach einem festen Schema. So ist gewährleistet, dass Sie keine Zahnflächen beim Zähneputzen vergessen. Zum Beispiel können Sie zunächst alle Außenflächen der Zähne putzen, angefangen am Oberkiefer rechts hinten über vorn nach links hinten. Danach verfahren Sie mit dem Unterkiefer genauso. Nach dem gleichen System reinigen Sie als nächstes die Innenflächen und als letztes die Kauflächen der Zähne.

Hinsichtlich des Drucks darf es beim Zähneputzen ruhig etwas sanfter sein: Drücken Sie die Zahnbürste beim Zähneputzen nicht zu fest auf die Zähne, da Sie ansonsten Zahnfleisch und Zahnschmelz schädigen können. Zum Entfernen der weichen Plaque reicht bereits leichter Druck aus. Er sollte nicht mehr als 150 Gramm betragen.

Wie oft gehen Sie zum Zahnarzt?


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