Zahnpflege und Mundhygiene: Zahnpasta

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (10. September 2012)

Fast alle Zahnpasten im Handel sind heute aus zahnmedizinischer Sicht unbedenklich. Zahnpasta kann zum Beispiel folgende Inhaltsstoffe enthalten:

  • Fluoride: Fluoride festigen den Zahnschmelz und machen ihn widerstandsfähiger gegen den Angriff von Säuren.
  • Schleifkörper von mild bis normal abrasiv (abschabend) sollen Zahnverfärbungen entfernen. Die kleinen, nicht sichtbaren Kügelchen in der Zahnpasta haben aber immer auch einen gewissen Abrieb an Zahnhartsubstanz zur Folge. Vor allem Zahnpasta, welche die Zähne "weiß und glänzend" machen soll, ist in der Regel abrasiver. Eine gute Zahnpasta sollte trotz der enthaltenen Schleifkörper weder Zahnschmelz, noch Zahnbein oder im Mund befindliche Kunststoffe oder Metalle angreifen.
  • Zusätze von antibakteriellen Wirkstoffen wie Chlorhexidin, Sanguinarin oder Triclosan können die Zahl zahnschädigender Bakterien für begrenzte Zeit verringern.
  • Tenside (schaumbildende Substanzen) sorgen dafür, dass die Inhaltsstoffe beim Zähneputzen im Mundraum überall hin gelangen können. Darüber hinaus fördern sie die Entfernung von Zahnbelag.

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