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Zahnprophylaxe

Stand: 29. Juli 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Unter dem Begriff Zahnprophylaxe versteht man Maßnahmen, mit denen man die Gesundheit der Zähne und des Zahnfleischs erhalten kann. Mit der richtigen Pflege bleiben Zähne bis ins hohe Alter gesund und schön.

Man sieht eine lachende junge Frau.

Ist ein Zahn einmal geschädigt, kann er zwar repariert oder durch künstliche Materialien ersetzt werden, aber er wird nie mehr richtig gesund. Und Zahnersatz kann niemals ein gleichwertiger Ersatz für den eigenen natürlichen Zahn sein. Daher ist es wichtig, dass Sie selbst aktiv werden und mit einer guten Zahnprophylaxe im Alltag der Entstehung von Zahnschäden vorbeugen, anstatt erst dann einzugreifen, wenn bereits Schäden entstanden sind.

Die beiden wichtigsten Arten der Zahnschädigung, denen es vorzubeugen gilt, sind Parodontitis und Karies. Beide werden durch Bakterien verursacht, die sich natürlicherweise in der Mundhöhle des Menschen befinden. Einige der Bakterien produzieren Säure aus kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln (also süßen Speisen, aber auch Snacks wie Kartoffelchips) , die als Speisereste an den Zähnen haften bleiben. Diese Säure wiederum löst Mineralien aus dem Zahnschmelz heraus. Je häufiger solche Säureattacken stattfinden und je länger sie dauern, desto schneller entsteht als Folge das gefürchtete "Loch im Zahn", die Karies.

Eine Entzündung des Zahnfleischs (Gingivitis) oder des Zahnbettes und Zahnhalteapparates (Parodontitis) entsteht durch Bakterienbeläge (Plaque) auf den Zähnen sowie deren Verkalkungsprodukt, dem Zahnstein. Plaque und Zahnstein können beim umliegenden Zahnfleisch zu einer Entzündung führen. Breitet sich diese aus, entstehen Beschwerden wie Zahnfleischbluten, eine Lockerung des Zahnfleischs und schließlich der Zähne bis hin zum Zahnverlust.

Mit der richtigen Zahnprophylaxe können Sie frühzeitig auf die Faktoren einwirken, welche die Entstehung von Karies, Zahnfleischentzündung und Parodontitis begünstigen.

Vier Dinge sind für die Zahnprophylaxe wichtig:

  1. eine zahngesunde Ernährung
  2. eine systematische Zahnpflege und Mundhygiene
  3. eine Fluoridierung der Zähne
  4. regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt

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Zahnprophylaxe

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