Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Zahnentwicklung und Zahndurchbruch

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (06. April 2011)

Störungen der Zahnentwicklung

Im Laufe der Zahnentwicklung kann es zu verschiedenen Störungen kommen. Solche Störungen betreffen zum Beispiel:

  • die Zahl der Zähne
  • die Struktur
  • die Größe und Form

Entwicklungsstörungen, die zu Veränderungen von Zahl, Struktur, Form oder Größe der Zähne führen, gibt es viele. So fehlen zum Beispiel bei manchen Menschen familiär gehäuft die zweiten Schneidezähne. Mögliche Formveränderungen sind unter anderem Zahnverschmelzungen und Zwillingszahnbildungen.

Unter Zahnhartsubstanzen versteht man alle "harten" Zahnstrukturen wie den Zahnschmelz, das im Zahninneren gelegene Dentin (Zahnbein) und den Wurzelzement. Verschiedene Einflüsse können die Bildung dieser Zahnhartsubstanzen stören, so etwa:

  • Verletzungen (Traumata)
  • manche Infektionskrankheiten
  • genetische Defekte
  • Rachitis (Erkrankung, bei der u.a. die Mineralisierung von Knochen gestört ist; kommt heutzutage nur noch selten vor)

Folge solch einer gestörten Zahnhartsubstanzbildung kann zum Beispiel sein, dass der Zahnschmelz teilweise oder völlig fehlt.

Zu hohe Fluoridgaben oder auch bestimmte Antibiotika (Tetrazykline) können dagegen zu Zahnverfärbungen führen.

Treten Störungen bei der Zahnentwicklung auf, sollte man diese immer zahnärztlich abklären lassen. Da Zahnentwicklungsstörungen immer erst nach dem Zahndurchbruch sichtbar werden, lässt sich die genaue Ursache jedoch oft nicht mit Sicherheit feststellen, da die auslösende Störung zu diesem Zeitpunkt bereits Jahre zurückliegt.

Wie oft gehen Sie zum Zahnarzt?







Anzeige