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Zahnimplantate

Historisches

Stand: 28. Februar 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Im Wesentlichen beginnt die Geschichte der Zahnimplantate Anfang des 19. Jahrhunderts. Damals stellte man die Implantate aus Metallen wie Silber, Gold, Platin oder Blei her. Es gab aber auch Zahnimplantate aus Gummi, Kautschuk und Keramik. Die künstlichen Zähne waren meist der natürlichen Zahnform nachempfunden. Man platzierte diese Zahnnachbildungen direkt nach dem Zahnziehen (sog. Extraktion) in das entstandene Loch im Kieferknochen. Eine erhebliche Weiterentwicklung ergab sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als die Erfindungen von lokalen Betäubungsmitteln, der Bohrmaschine und den Röntgenstrahlen auch den Fortschritt in der der Zahnmedizin vorantrieben.

Durch überzeugende Studienergebnisse hat sich – neben Keramik – seit 1960 das Metall Titan als geeignetes Material für Zahnimplantate im Kieferknochen durchgesetzt.

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