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Forenexperte: Dr. med. dent. Peter Schmitz-Hüser
Forum Zahnmedizin
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Stand: 19. April 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Die Weisheitszahn-OP gehört zu den häufigsten zahnärztlichen Operationen. Sind die Weisheitszähne bereits durchgebrochen, kann der Zahnarzt sie einfach ziehen – dann ist keine Weisheitszahn-OP notwendig. Allerdings birgt es Risiken, solange zu warten, bis die Weisheitszähne durchbrechen, denn oft ist nicht genügend Platz im Kiefer und die Weisheitszähne verschieben das übrige Gebiss oder sie verkeilen sich im Kieferknochen.
Die Zahnentfernung (Zahnextraktion) kann bei Weisheitszähnen kompliziert sein, da die Zähne teilweise abgewinkelte Wurzeln aufweisen und im hinteren Teil des Munds eher schwer zu erreichen sind.
Um die Weisheitszähne zu ziehen, muss der Zahnarzt manchmal Teile des Knochens durchtrennen oder ein Knochenstück ausschneiden (Osteotomie). Dies ist beispielsweise erforderlich, wenn der Zahnarzt im Knochen liegende Zähne oder Zahnreste wie Wurzeln entfernen muss.
Es gibt verschiedene Gründe, die Weisheitszähne zu ziehen, zum Beispiel:
Wenn der Zahnarzt am Wuchs des Weisheitszahns (z.B. im Röntgenbild) schon bei jugendlichen Patienten erkennt, dass der Zahn später zu solchen Problemen führen könnte, kann es günstig sein, den Zahn noch vor dem 18. Lebensjahr zu entfernen. In diesem jungen Alter kommt es seltener zu Komplikationen. Dennoch sollte der Arzt im Einzelfall sorgfältig abwägen, ob die vorbeugende Entfernung eines Zahns, der noch gar keine Beschwerden macht, das Risiko des Eingriffs aufwiegt.
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