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Hypnose beim Zahnarzt

Vorgehen

Stand: 27. März 2012Autor: Onmeda-Redaktion

Der eigentlichen Hypnose sollte immer eine ärztliche Diagnose vorangehen. Der Sinn und das Ziel dieser Behandlung müssen eindeutig und klar festgelegt sein, zum Beispiel ob es sich um eine psychotherapeutische oder rein schmerztherapeutische Anwendung handelt. Die Hypnose beim Zahnarzt dient ausschließlich dem Abbau von Ängsten und der Ausschaltung von Schmerzen während der Behandlung.

Der Patient, der sich einer Hypnose beim Zahnarzt unterziehen möchte, muss über den gesamten Ablauf aufgeklärt sein und sollte mit der Umgebung sowie natürlich besonders mit dem Hypnotiseur vertraut sein. Die Behandlung beginnt damit, dass sich der Patient bequem auf den Zahnarztstuhl legt und den Blick auf einen kleinen Gegenstand oder einen Punkt fixiert. Der Hypnotiseur vermittelt (suggeriert) dem Hypnotisiertem ein Gefühl der Ermüdung, Schwere, Gelöstheit sowie eine bewusste Ausatemphase. In dieser Phase verlieren sich die Gedanken langsam; viele Patienten schließen auch die Augen. Jeder reagiert unterschiedlich auf die Hypnose. Manche Patienten sind tief entspannt. Dies ist jedoch für ein Gelingen der Hypnose nicht ausschlaggebend. Für die Hypnose beim Zahnarzt ist es jedoch wichtig, dass sich der Patient wohl und sicher fühlt.

Der behandelnde Zahnarzt kann diesen erreichten hypnoiden Zustand weiter lenken. Durch ruhige Worte fühlt sich der Hypnotisierte ausgeglichen und gelassen. Eine allgemein positive Gefühlsausrichtung, Entspannung sowie eine Minderempfindung von Schmerzen sind möglich. Oft regen ihn symbolische Geschichten an, sich bestimmte Situationen und Bilder vorzustellen und folglich bestimmte Gedanken zu entwickeln. Vor allem bei Kindern helfen Phantasiereisen, um Ängste vor dem zahnärztlichen Eingriff abzubauen und die Mitarbeit zu erleichtern.

Während der Aufwachphase fragt der Zahnarzt den Patienten nach seinem Wohlbefinden. Wenn dieser aufwacht, sollte er sich wach und frisch fühlen. Der Zahnarzt hebt die Hypnose zumeist mit einem vorher festgelegten Ritual auf, etwa durch langsames Rückwärtszählen oder eine feste Berührung an der Hand.

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