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Forenexperte: Dr. med. dent. Peter Schmitz-Hüser
Forum Zahnmedizin
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Stand: 27. März 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Die Hypnose mit ihren unterschiedlichen Techniken zählt mit zu den ältesten Heilverfahren. Graphische Überlieferungen aus dem alten Ägypten und Babylon belegen durchgeführte Hypnosesitzungen bereits im Jahr 6.000 v. Chr. Die ersten schriftlichen Berichte stammen in etwa aus der Zeit 4.000 v. Chr.
Immer wieder kam und kommt die Hypnose in den verschiedenen Kulturkreisen zum Einsatz. In Europa wandte der "Wunderheiler" F. A. Mesmer (1734 bis 1815) eine in Trance versetzende Methode bei Kranken an, die er jedoch irrtümlicherweise als magnetische Fähigkeiten interpretierte. Sie ist heute unter dem Begriff des "Mesmerismus" bekannt. In Frankreich durchlebte die Hypnose im 19. Jahrhundert ihre Blütezeit. Auch Sigmund Freud (1856-1939) sowie seine Mitarbeiter bedienten sich vor der Entwicklung der Psychoanalyse verschiedener Hypnosetechniken. Im 20. Jahrhundert geriet die hypnoide Heilmethode durch populäre Nutzung in Bühnenaufführungen und dem in diesem Rahmen praktizierten "Schabernack" in Verruf. Erst nach und nach, auch durch die Entwicklung neuer Trancetechniken und Gesprächsführungen durch den Psychiater M. Erickson in den 1970er Jahren, gewann die Hypnose ihren Platz wieder zurück, vor allem in der Schmerzbehandlung. So nimmt die Hypnose in der Zahnmedizin heutzutage einen festen Platz ein.
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