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Hypnose in der Zahnmedizin

Definition

Stand: 29. Januar 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Die Hypnose dient dazu, einen gesenkten “hypnoiden” Bewusstseinszustand zu erzeugen. Sie ist keine Form des Schlafs sondern im Gegenteil eine besondere Form der Wachheit. Die Wahrnehmung über die Sinnesorgane nimmt ab, wobei das Gehör davon ausgeschlossen bleibt. Des Weiteren drosselt die Hypnose die Aufmerksamkeit, mindert den Realitätsbezug und hemmt komplexe Denkvorgänge. Vorübergehend kommt es zu einer bedingten Willenlosigkeit über die bewusste Bewegungsfunktion des Körpers. Trotz allem kann der Wille des Hypnotisierten nicht ausgeschaltet werden. Somit kann der Hypnotiseur den in Trance Versetzten auf keine Weise zu Handlungen drängen, die er im selbstbestimmten Normalzustand nicht auch auszuführen bereit wäre.

Eingeleitet wird die Hypnose durch beeinflussende Worte des Hypnotiseurs, während der zu Hypnotisierenden seinen Blick auf ein bestimmtes Objekt fixiert. Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Gelingen der Hypnose ist eine positive und vertrauensvolle Bindung zwischen den beiden beteiligten Personen. Das Vertrauen von Seiten des Hypnotisierten und die Hinwendung von Seiten des Hypnotiseurs müssen immer präsent sein.

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