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Amalgam in aller Munde ...Stand: 29. Januar 2010Autor: Onmeda-Redaktion AllgemeinesAmalgamfüllungenAmalgam ist eine Mischung aus einem Metallpulver und Quecksilber. Vermengt man ein Zinn-Silber-Kupfer-Pulver mit dem Quecksilber, ergibt sich eine plastisch verformbare Paste – das zahnärztliche Amalgam. Ausgiebiges und intensives Durchmischen der Komponenten ist für die Eigenschaften des Amalgams ausschlaggebend. 10 bis 30 Minuten verbleiben dem Zahnarzt danach, das Füllungsmaterial in den Zahn einzubringen und die passende Form für den späteren Biss zu gestalten. Nach einer Stunde hält die Füllung einer gewissen Belastung stand; nach 24 Stunden hat sie die angestrebte Endhärte erreicht. Amalgam hat sich als Füllungsmaterial für Zahnschäden wegen seiner einzigartigen Eigenschaften in vielen Jahrzehnten bewährt. Aufgrund seines Quecksilberanteils ist es jedoch auch in die Kritik geraten. Gesundheitliche Schäden durch Amalgam konnten wissenschaftlich bislang aber nicht eindeutig erwiesen werden. Lediglich bei Menschen mit Nierenschäden, Quecksilber-Allergie, Schwangere und Stillende sollte der Zahnarzt bei der Zahnerhaltung auf Amalgam verzichten. Auch bei Kindern bis zum Alter von sechs Jahren, insbesondere bis zum dritten Lebensjahr, sollte der Arzt andere Alternativen wählen. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaAmalgam in aller Munde...
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